Flagge Mosambik Mosambik (Republik Mosambik)

Stand 06.07.2015 (Unverändert gültig seit: 23.06.2015)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Aufgrund verheerender Regenfälle Anfang des Jahres 2015 wurden besonders in den Provinzen der Zentrumsregion verschiedenen Infrastrukturen zerstört. Aus diesem Grund mussten an verschiedenen Stellen der Nord- Südverbindung E1 provisorische Brücken oder Straßenausbesserungen eingerichtet werden, hier kann es im Straßenverkehr zu Verzögerungen kommen (z.B. Mocuba). Die Versorgungslage hat sich aber entspannt. Trotzdem wird vor Reisen empfohlen, sich ausreichend über Reisebedingungen und Versorgungslage zu informieren.

Die Gewaltkriminalität ist im städtischen Bereich hoch, mit wirksamem Polizeischutz kann nicht gerechnet werden. Es sollte nur wenig Bargeld mitgeführt werden, und es wird Fahren im Konvoi angeraten. Ausländer zählen häufig zu den Opfern von Raubdelikten.

Alle Hauptstraßen sind minenfrei und in relativ gutem Zustand. Minengefahr besteht jedoch außerhalb der städtischen Gebiete und auf Nebenstrecken im Umfeld von Brücken und Bahnübergängen. Fahrten sollten sich möglichst auf die wichtigsten Hauptstraßenverbindungen beschränken. Die Sicherheitssituation sollte beobachtet und den Anweisungen der Behörden Folge geleistet werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Bei der Auslandsvertretung von Mosambik. Nur falls es im Wohnsitzland des Antragstellers keine mosambikanische Auslandsvertretung gibt kann ein Visum für touristische Zwecke zur einmaligen Einreise an einigen der größeren Grenzübergänge und dem Flughafen Maputo beantragt werden. Dies ist jedoch sehr zeitaufwändig.
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: 6 Monate bei Ausreise.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert (Visaerteilung ist an den Grenzübergängen nicht möglich)
  • Sonstiges: Geschäftsreisende und Vertreter von NGOs sollten bei der Einreise einen Einladungsbrief mitführen. Reisende sollten die im Visum angeführte Aufenthaltsdauer nicht überschreiten, da hohe Geldstrafen drohen. Der Reisepass ist im Original mitzuführen. Wiedereinreisen (z.B. nach Ausflügen in den nahe gelegenen südafrikanischen Krüger Park) sind nur möglich, wenn man ein Mehrfachvisum erhalten hat, das an Grenzübergängen nicht erhältlich ist.

Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art ist verboten. Die Einfuhr der Landeswährung ist beschränkt möglich (500 MZN), die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. In allen großen Hotels in Maputo und Beira werden Kreditkarten akzeptiert, im Norden des Landes werden Dollar und südafrikanische Rand in bar bevorzugt. Euro werden außerhalb Maputos nur selten akzeptiert. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak sowie 0,75 Liter Alkohol).

Die Ausfuhr der Landeswährung ist beschränkt möglich (500 MZN), die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Es sind keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Souvenirs (unter anderem jedoch keine Muscheln oder antike Geldmünzen) können für den persönlichen Gebrauch ausgeführt werden, bei größeren Mengen ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die medizinische Versorgung im Land ist besonders in den ländlichen Gebieten und außerhalb der Großstädte nur bedingt gegeben.

HIV/AIDS ist weit verbreitet.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Schwimmen oder Waten in stehenden oder langsam fließenden Gewässern ist wegen akuter Ansteckungsgefahr durch Bilharziose strikt zu vermeiden. Es können Cholerafälle auftreten, weshalb allgemeine Hygienemaßnahmen eingehalten werden sollten.  Da Mücken Überträger verschiedener Krankheiten wie Malaria oder Dengue-Fieber sind, wird umfassender Gelsenschutz empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

In Mosambik herrscht Linksverkehr.

In den großen Städten sind genügend Taxis vorhanden, ansonsten sind Mietautos zu empfehlen. Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein im Original und die (österreichische) Zulassung sowie ein Carnet de Passage mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden, bei der Einreise mit dem Auto ist eine Gebühr zu entrichten. Die Überlandstraßen außerhalb der Städte sind in gutem Zustand. In der Regenzeit (November bis April) können allerdings sogar Nationalstraßen aufgrund von Überschwemmungen unpassierbar sein. In der Stadt Beira sind die Straßen abseits der Hauptstraßen teilweise schlecht, in Maputo sind sie passabel. Allradantrieb ist außerhalb der Nationalstraßen zu empfehlen. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit wegen der hohen Unfallgefahr geboten. Autofahrten sollten vorzugsweise bei Tageslicht unternommen werden. 

Die größeren Städte sind durch regelmäßige Flugverbindungen von Maputo oder Johannesburg aus erreichbar. Es wird darauf hingewiesen, dass die nationale Fluglinie LAM und einige kleinere Anbieter derzeit auf der von der EU geführten "Schwarzen Liste" stehen, siehe http://ec.europa.eu/transport/modes/air/safety/air-ban/index_de.htm

Im Norden und im Zentrum des Landes wechselfeuchtes Tropenklima, im Süden subtropisch. Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Im Norden bringt der Nordost-Monsun den Niederschlag (Dezember bis März). Im Zentrum des Landes treten Niederschläge in der Zeit von November bis März auf. Heiß und niederschlagsreich ist es im Süden von Oktober bis März, sonst eher kühl. Heftige Regenfälle in der Regenzeit (besonders Jänner – April) führen zu regionalen Überschwemmungen, weshalb mit Verzögerungen im Überlandreiseverkehr und im Notfall mit der Absperrung und Evakuierung beschränkter Gebiete gerechnet werden muss. In der Küstenregion und in Zentralmosambik können im gleichen Zeitraum Zyklone auftreten.

Es gibt keine restriktiven Gesetze in Bezug auf Homosexualität. Es darf zusammen gewohnt, jedoch nicht geheiratet werden.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung ist verboten.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Maputo


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Südafrika

  • Maputo

    Honorarkonsulat
    Rua Mateus Sansao Muhemba, 316

    Telefon:
    (+258 / 21) 423 244
    Telefax:
    (+258 / 21) 492 266

    Leitung:
    SANTOS DIECKMANN Paula Alexandra de Oliveira | Honorarkonsulin

    Konsularbezirk:
    Mosambik

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.00 - 12.00 14.00 - 17.00     Di 08.00 - 12.00 14.00 - 17.00     Mi 08.00 - 12.00 14.00 - 17.00     Do 08.00 - 12.00 14.00 - 17.00     Fr 08.00 - 12.00 14.00 - 17.00    


    Maputo

    Koordinationsbüro Entwicklungszusammenarbeit
    Edificio JAT-4, Av. Zedequias Manganhela Nr. 267, 4. Stock, Maputo

    Telefon:
    (+258 / 21) 31 73 05
    (+258 / 21) 31 73 06
    Telefax:
    (+258 / 21) 31 73 04

    Leitung:
    KOHL Eva | Botschaftsrätin

    Amtsbereich:
    Mosambik

    Botschaft der Republik Mosambik | Honorarkonsulat der Republik Mosambik, Wien | Ständige Vertretung der Republik Mosambik bei der IAEA und UNIDO

    Botschaft der Republik Mosambik

    Stromstraße 47, 10551 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 398 76 500 / -1/ -2
    Telefax:
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    Mo - Fr 09.00-16.30

    Honorarkonsulat der Republik Mosambik, Wien

    Schottenring 35, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 01) 406 36 05 12;
    Telefax:
    (+43 / 01) 406 36 05 40

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09:30 - 12:30 Uhr

    Ständige Vertretung der Republik Mosambik bei der IAEA und UNIDO

    13, Gautier 1ér étage, 1201 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 901 17 83
    Telefax:
    (+41 / 22) 901 17 84

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Maputo
    Int. Kennzeichen
    MZ
    Sprache
    Portugiesisch, einheimische Sprachen
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Metical (MZN) = 100 Centavos
    Zeitunterschied zu MEZ
    +1 h
    Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, internationale 2-Phasenstecker

     

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