Flagge Kuba Kuba (Republik Kuba)

Stand 23.09.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Obwohl im Vergleich zu anderen lateinamerikanischen Staaten die Sicherheitssituation in Kuba relativ gut ist, besteht eine größere Gefährdung als in Österreich.

In den letzten Jahren sind Touristen vermehrt Opfer von Betrügern und Dieben geworden. Auch die Fälle von Aggressionen gegen Touristen steigen. Es hat in Einzelfällen Gewaltverbrechen und Raubüberfälle gegeben. Reisende sollten keinen größeren Geldbetrag mit sich führen und Gepäckstücke nicht unbeaufsichtigt lassen. Die Zahl der aufgebrochenen Koffer an den kubanischen Flughäfen steigt. Daher wird empfohlen, wertvolle Gegenstände im Handgepäck mit sich zu führen. Dokumente sollten fotokopiert und getrennt von den Originalen aufbewahrt werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Die Touristenkarte, die bei Vorlage einer Hotelreservierung für mindestens 3 Tage bei vielen österreichischen Reisebüros erhältlich ist und zu einem Aufenthalt bis zu 30 Tagen mit einer einmaligen Einreise berechtigt, gilt als Einreisevisum für Touristen. Reisende mit anderem als touristischem Zweck (z.B. Journalisten, Geschäftsleute Künstler) erhalten das Visum bei der Botschaft der Republik Kuba.
  • Reisedokumente:  Reisepass
  • Passgültigkeit: 6 Monate bei Einreise 
  • Cremefarbiger Notpass:  Wird akzeptiert.
  • Sonstiges:  Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen. Studenten oder Spanischkursbesucher können mit einer Touristenkarte einreisen, müssen jedoch innerhalb von zehn Tagen bei der Einwanderungsbehörde ihren Aufenthaltsstatus auf Student ändern. Mit einem Studentenvisum ist der Aufenthalt bis zu sechs Monaten gestattet. Bei der Ausreise ist am Flughafen eine Ausreisegebühr von 25 CUC bar zu entrichten. Kuba verlangt die Vorlage einer gültigen Reiseversicherung bei der Einreise. Diese Reiseversicherung muss alle Arztkosten decken, für Kuba gültig sein und im Wohnsitzland erworben werden. Versicherungspolizzen US-amerikanischer Versicherungen sowie lediglich österreichische Pflichtkrankenversicherungen werden nicht anerkannt.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. Beträge über umgerechnet 5.000 USD sind bei der Einfuhr zu deklarieren. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro in bar oder Kreditkarten (American Express wird nicht akzeptiert, ebenso wenig Travellerschecks).

Von westlichen Besuchern sind alle Dienstleistungen und Einkäufe in konvertiblen Pesos (CUC), die nur in Kuba gelten und nicht mit der Landeswährung, dem kubanischen Peso, zu verwechseln sind, zu begleichen.

Der Euro wird in großen Touristenzentren (Varadero, Cayo Coco, Guardalavaca) als Zahlungsmittel anerkannt. Von US-amerikanischen Instituten ausgestellten Kreditkarten werden nicht akzeptiert. Mit Maestro-Card kann kein Bargeld behoben werden. Bei Bezahlung mit Kreditkarten werden durch die meisten annehmenden Stellen sehr hohe Spesen aufgeschlagen.

US-Dollar können gegen Entrichtung einer zehnprozentigen Wechselgebühr in CUC gewechselt werden. Umwechslungen von Euro, Pfund-Sterling, Schweizer Franken, kanadischen Dollar erfolgen zum jeweiligen Bankkurs ohne Aufschlag der Wechselgebühr.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Dazu zählen Fotoapparate, Videokameras, Handy, Laptop, PC, iPod, Radio. Probleme können bei der Einfuhr von GPS-Geräten auftreten (vorübergehende Konfiszierung). Die Einfuhr von Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Strikt untersagt ist die Einfuhr pharmazeutischer oder biologischer Produkte tierischen Ursprungs, Drogen, pornographischen Materials und Literatur, die die Sicherheit und innere Ordnung des Landes beeinträchtigen könnten. Auf besonders strenges Vorgehen der kubanischen Behörden bei Drogendelikten und Sexualverkehr mit Minderjährigen wird nachdrücklich hingewiesen.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, bei Beträgen über 5.000 USD unter Nachweis, dass dieser Betrag bei Einreise bereits vorhanden war, oder der Betrag legal bei einer Bank abgehoben wurde. Als Kulturgüter eingestufte Gegenstände dürfen nur mit Genehmigung ausgeführt werden, Zigarren unterliegen einer mengenmäßigen Beschränkung. Die Ausfuhr von mehr als 50 Zigarren muss den kubanischen Zollbehörden gemeldet werden. Der Erwerb von Zigarren (mehr als 23 Stück) muss durch eine Quittung eines autorisierten Händlers von TABACO HABANOS auf Verlangen der kubanischen Zollbehörden nachgewiesen werden. Rauchwaren dürfen nur im Handgepäck transportiert werden.

Auch die Ausfuhr von Büchern aus Antiquariaten ist nur mit Sondergenehmigung erlaubt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Der hygienische Standard ist nicht mit Österreich vergleichbar. In den Spitälern kommt es immer wieder zu Stromabschaltungen. Wichtige Medikamente fehlen häufig. Sauberes Wasser ist nicht immer verfügbar. Es existiert praktisch keine Erstversorgung am Unfallort.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst sowie Fruchtsäften und Salaten in Billigrestaurants angeraten.

Dengue-Fieber tritt wiederholt auf, eine durch den Stich der Gelbfiebermücke Aedes aegypti übertragene Viruserkrankung, die in der Regel mit Fieber, Hautausschlag und Gliederschmerzen einhergeht. Gegen Dengue gibt es weder medizinische Prophylaxe noch spezifische Therapie. Reisenden wird daher empfohlen, sich durch Auftragen von Insektenschutzmitteln und andere Vorsorgemaßnahmen (Moskitonetz etc.) ausreichend vor Moskitostichen zu schützen.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Seit 2012 treten in einigen Regionen des Landes sowie in der Hauptstadt Havanna Choleraerkrankungen auf.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Kuba verlangt von Einreisenden die Vorlage einer Reiseversicherung. Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Auch der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankentransport wird sehr empfohlen. Diese werden von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten.

Es kann zu Problemen bei der Ausreise kommen, falls noch Spitalsrechnungen offen sind.

Öffentliche Verkehrsmittel verkehren unregelmäßig und  sind oft  überfüllt.  Teilweise werden für  Touristen eigene Transferbusse zwischen den Fremdenverkehrseinrichtungen angeboten, deren Benutzung neben jener von Taxis empfohlen wird. Taxis müssen einem offiziellen Taxiunternehmen angehören und entsprechend gekennzeichnet sein. Vor der Nutzung privater Taxis wird wegen der Gefahr von Raubüberfällen gewarnt.

Bezüglich der Anmietung von Leihwagen wird auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, teilweise desolaten Straßenzustand sowie mangelnde Fahrdisziplin (Rechts- und Linksüberholen) und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten aufgrund spärlich oder überhaupt nicht beleuchteter Fahrzeuge (vor allem Fahrräder, aber auch Motorräder, Pkw, Lkw und Pferde-Fuhrwerke) sowie sich auf der Straße befindliche Personen oder Tiere (auch auf Autobahnen) wenn möglich generell unterlassen werden.

Ausländer, die in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, dürfen bis zum Ende des Gerichtsverfahrens das Land nicht verlassen. Verkehrsunfälle werden von Straf- und nicht von Zivilgerichten abgehandelt. Bis zum Abschluss des Verfahrens können  Monate vergehen.

Es besteht auch die Möglichkeit, Autos mit Chauffeur zu mieten.

Von der Mitnahme von Autostoppern wird abgeraten.

Auf mögliche Versorgungsengpässe bei Treibstoffen, insbesondere von Superbenzin, und das lückenhafte Tankstellennetz in ländlichen Gebieten wird hingewiesen. Der Blutalkoholgrenzwert beträgt 0,0 Promille.

Der Klimazone entsprechend gibt es keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Das Klima ist tropisch-feucht mit hoher Luftfeuchtigkeit und geringen Temperaturschwankungen.

Wirbelstürme können insbesondere in der Zeit von Juni bis November auftreten, wobei der Höhepunkt der Saison erfahrungsgemäß zwischen Mitte August und Mitte Oktober liegt. Große Windgeschwindigkeiten, heftige Niederschläge und extreme Brandung stellen für Reisende, die sich in den betroffenen Regionen aufhalten, eine ernste Gefahr dar. Der Flugverkehr kann erforderlichenfalls vorübergehend eingestellt werden. Aktuelle Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des National Hurricane Center.

Homosexuelle Handlungen im erlaubten Alter sind nicht strafbar.

Von einer politischen Betätigung während des Aufenthaltes in Kuba wird dringend abgeraten.

Militärische und Anlagen von strategischer Bedeutung („zona militar“) dürfen nicht fotografiert werden. Abseits der hoteleigenen und gekennzeichneten Badestrände darf bei Bade- und Tauchgängen kein militärisches Sperrgebiet, insbesondere in Guantanamo, betreten werden.

Zwischen österreichischen Mobilfunkbetreibern und Kuba bestehen Roaming-Verträge. SMS können nach Österreich abgesetzt werden. Auf die hohen Telefonkosten in Hotels wird hingewiesen.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist  darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Havanna

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Sicherheitsstufe

1 2 3 4 5 6
Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Havanna
Int. Kennzeichen
CU
Sprache
Spanisch
Fremdsprachen
Englisch
Währung
1 kubanischer Peso (CUP) = 100 Centavos; zusätzlich 1 konvertibler Peso (CUC) = 24 CUP
Zeitunterschied zu MEZ
-6 h
Elektrischer Strom
110 Volt/60 Hertz, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich), es kann zu Stromabschaltungen kommen; in Touristenhotels manchmal auch 220 V