Flagge Kongo - Demokratische Republik Kongo - Demokratische Republik (Demokratische Republik Kongo)

Stand 18.12.2014 (Unverändert gültig seit: 16.09.2014)

Partielle Reisewarnung / Region

Laut WHO gibt es bereits mehr als 60 Ebola-Fälle, hauptsächlich im Jera Distrikt.

Weitere Informationen zum Ebola Virus finden Sie auf den Homepages des Bundesministeriums für Gesundheit (Telefon-Infoline zu Ebola unter +43/50-555555), des European Centre for Disease Prevention and Control und der WHO.

Partielle Reisewarnung!

Vor Reisen in die östlichen Gebiete der Demokratischen Republik Kongo (Provinzen Nord-Kivu, Süd-Kivu, Orientale, Ituri und Meniema) wird ausdrücklich gewarnt.

Auch wenn diverse europäische Reiseagenturen sogenannte „Abenteuerreisen“ in die DR Kongo anbieten, darf darauf hingewiesen werden, dass die Demokratische Republik Kongo kein Reiseland für touristische Aufenthalte darstellt. Neben den politisch-wirtschaftlichen Umständen, den kriegerischen Auseinandersetzungen in weiten Teilen des Landes und sonstigen gesundheitlichen Risiken (HIV), die die Demokratische Republik Kongo zu einem der gefährlichsten Länder der Welt machen, kommen diverse lebensgefährdende Tropenkrankheiten vor, wie der zuletzt wieder ausgebrochene tödliche Ebola-Virus.

Menschen, die trotz der bestehenden Hinweise in die DR Kongo reisen möchten, müssen sich der vielschichtigen Gefahren bewusst sein, in die sie sich begeben. Eine konsularische Hilfeleistung seitens der Botschaft bzw. des Außenministeriums kann nicht oder, wenn überhaupt, nur sehr eingeschränkt gewährleistet werden.

Im Osten der DR Kongo sind nach wie vor zahlreiche Rebellengruppen (M 23, LRA, FDLR, ADF-Nalu, diverse Mai-Mai-Gruppen etc.) aktiv, die teilweise von der offiziellen Armee des Landes gemeinsam mit den Soldaten der Mission der Vereinten Nationen in der DR Kongo (MONUSCO) bekämpft werden. Es finden daher regelmäßig kriegerische Handlungen in den genannten Gebieten statt. Auch die Regierungstruppen verüben immer wieder schwere Verbrechen, die nur teilweise geahndet werden.

Hohes Sicherheitsrisiko für die restlichen Landesteile

In den übrigen Landesteilen, inklusive der Hauptstadt Kinshasa, besteht ein hohes Sicherheitsrisiko. Nur unbedingt erforderliche Reisen sollten unternommen werden.

Unruhen, bzw. bewaffnete Aufstände können schon aus geringen Anlässen jederzeit und im ganzen Land ausbrechen, weshalb bei Reisen in der DR Kongo eine erhöhte Wachsamkeit geboten ist. Oft geht die Polizei bei Demonstrationen scharf gegen die Demonstranten vor, daher sollten größere Menschenansammlungen jedenfalls gemieden werden.

Darüber hinaus besteht das Risiko, Opfer der üblichen, hohen Kriminalität im Land zu werden, wobei seitens der Polizei kaum bis gar keine Hilfestellung zu erwarten ist.

Ausländer, die in die Minengebiete reisen wollen, brauchen ein "sauf conduit" des Gouvernorat in Lubumbashi. Vor Reisen in das Landesinnere – insbesondere mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder auf eigene Faust ohne ortskundigen Reiseleiter – wird jedoch dringend abgeraten. Sollten dennoch Reisen in das Landesinnere aufgrund beruflicher Tätigkeiten unaufschiebbar sein, wird empfohlen, das österreichische Honorargeneralkonsulat in Kinshasa (Tel. +243 998180163 oder +870761146569) zu kontaktieren und sich über die aktuelle Sicherheitslage vor Ort zu informieren.

Das Fotografieren von Flughäfen, militärischen Anlagen und Anlagen von strategischer Bedeutung, Straßen und öffentlichen Plätzen, besonders entlang des Flusses Kongo in Kinshasa (Staatsgrenze) ist verboten. Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit sehr hohem Sicherheitsrisiko begibt, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese auch während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

  • Visumpflicht:  Ja
  • Visum erhältlich:  Botschaft der Demokratischen Republik Kongo Berlin 
  • Reisedokumente:  Reisepass
  • Passgültigkeit:  Mindestens 6 Monate bei der Einreise
  • Cremefarbiger Notpass:  Wird akzeptiert
  • Sonstiges:  Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können. Der Reisepass sollte keine Visa oder Ein- bzw. Ausreisestempel Ugandas, Ruandas und Burundis enthalten. Bei der Einreise ist eine Impfung gegen Gelbfieber vorgeschrieben.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar oder Euro. Kreditkarten können in führenden Hotels, bei Fluggesellschaften und größeren Supermärkten in Kinshasa verwendet werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch wahlweise 200 Zigaretten, 50 Zigarren, 250g Tabak sowie 1 Flasche Alkohol). Die Einfuhr von elektronischen Geräten und Geschenken unterliegt dem Zoll; die Einfuhr eines Laptops oder einer Kamera zum persönlichen Gebrauch ist zollfrei möglich.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt. Die Ausfuhr von polierten Elfenbeingegenständen ist nur nach Entrichtung des Ausfuhrzolls gestattet, die Einfuhr nach Österreich unterliegt der vorherigen Genehmigungspflicht.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem westeuropäischen Standard. Spitalspflege wäre möglichst zu meiden.

Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist sehr hoch, auch werden immer wieder Cholera-Fälle im gesamten Staatsgebiet gemeldet. Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Neben den üblichen Tropenkrankheiten (Cholera, Malaria, Gelbfieber usw.) kommen in der DR Kongo (insbesondere in den ländlichen, stark unterentwickelten Landesteilen) immer wieder auch Ebola-Erkrankungen vor, deren Krankheitsverlauf zumeist tödlich endet.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr und entsprechenden Sonnenschutz zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Im Allgemeinen genügt die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. 

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz (die private Fluglinie Hewa Bora steht auf der schwarzen Liste der EU). Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein "Carnet de Passage" mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss abgeschlossen werden. Die Hauptstraßen sind teilweise in schlechtem Zustand. Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die schlechten Verkehrsbedingungen, unzureichende Beschilderung, teilweise desolate Straßenzustände sowie mangelnde Fahrdisziplin und technische Unzulänglichkeiten vieler Verkehrsteilnehmer wird hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten generell unterlassen werden. Autofahrer haben auf die Sirenen der Begleitfahrzeuge des Präsidenten zu achten und sofern möglich, ihr Fahrzeug rasch an den Straßenrand zu fahren. Mit Unterbrechungen und Verzögerungen (ohne Vorankündigung) des Fährverkehrs zwischen Kinshasa und Brazzaville muss gerechnet werden.

Das Klima ist tropisch feucht und heiß ohne Jahreszeiten im eigentlichen Sinn. Es gibt nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Die kühleren Monate sind Juni, Juli und August, die Regenperioden dauern von März bis Mai bzw. Oktober bis Januar.

Es existieren keinerlei Gesetze, die sich mit Homosexualität befassen. Allerdings herrscht im Land ein diesbezüglich sehr feindliches gesellschaftliches Klima vor, weshalb es ratsam erscheint, sich mit seiner sexuellen Orientierung nicht zu exponieren.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Kinshasa


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Kenia

  • Kinshasa

    Honorargeneralkonsulat
    8, Chemin Riviera, Q/Macampagne, C/Ngaliema, Kinshasa / RDC

    Telefon:
    (+243) 998 18 01 63
    SAT-Telefon:
    (+243) 870 76 114 6569
    :

    Leitung:
    VALENTIN Hans-Joachim | Honorargeneralkonsul

    Konsularbezirk:
    Demokratische Republik Kongo

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Di 10.00 - 12.00    

    Honorarkonsulat der Demokratischen Republik Kongo, Wien | Ständige Vertretung der Demokratischen Republik Kongo bei der IAEA

    Honorarkonsulat der Demokratischen Republik Kongo, Wien

    Ignaz Köck Straße 8, 1210 Wien

    Telefon:
    (+43 / (1) 211 66 10 630
    Telefax:
    (+43 / (1) 211 66 910 630
    Amtsbereich:
    Österreich

    Parteienverkehr:
    Nach telefonischer Vereinbarung

    Ständige Vertretung der Demokratischen Republik Kongo bei der IAEA

    Avenue de Budé 18 (Local 1822), 1202 Geneva

    Telefon:
    (+41 / 22) 740 16 80
    Telefax:
    (+41 / 22) 740 16 82

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Kinshasa
    Int. Kennzeichen
    CD
    Französisch, einheimische Sprachen
    Währung
    1 Kongo Franc (CDF) = 100 Centimes
    Zeitunterschied zu MEZ
    +1h in einigen Regionen
    Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, Steckerformen nicht einheitlich


    Reiseregistrierung.at

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