Flagge Honduras Honduras (Republik Honduras)

Stand 23.10.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Aufgrund der steigenden Kriminalität, wachsender Gewaltbereitschaft und einer geringen Hemmschwelle beim Waffengebrauch hat die Gefährdung in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders Besorgnis erregend sind dabei kriminelle gewalttätige Jugendbanden.

Entführungen und Überfälle unter Schusswaffengebrauch in San Pedro Sula, Santa Barbara, Tegucigalpa, La Ceiba und auf den Bay Islands nehmen zu. Honduras hat die höchste Mordrate in Zentralamerika.

Es kommt zu Diebstählen und Raubüberfällen, sodass im ganzen Land Vorsicht geboten ist. Autofahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten auf jeden Fall vermieden werden. Vor allem an der Nordküste, an der Karibikküste (rund um Tela, La Ceiba und San Pedro Sula), in den Städten und auch in Naturparks und Wandergebieten werden immer wieder Übergriffe auf Reisende gemeldet. Auf Strandbesuche nach Einbruch der Dunkelheit sollte verzichtet werden. In der Provinz Olancho kommt es gelegentlich auch zu Polizeikontrollen durch falsche Polizisten. Frauen wird empfohlen, bei Aufforderungen zum Mitkommen durch Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) auf der Begleitung durch eine weitere Person zu bestehen.

Von Reisen per Anhalter wird (insbesondere Frauen) abgeraten. Es gibt immer wieder Übergriffe auf Reisende, die mit Überlandbussen und Taxis unterwegs sind. Auf Grund der hohen Kriminalität mit großer Gewaltbereitschaft sollten nur geringe Bargeldmengen bei sich geführt werden. Dokumente sollten möglichst im Hotelsafe aufbewahrt und in Kopie mitgeführt werden.

Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt! Seien Sie vorsichtig bei Personen, die während Ihrer Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen! Nehmen Sie auf keinen Fall Aufträge (etwa Mitnahme von Geschenken für Dritte) entgegen!

Eine Sondereinheit der honduranischen Polizei, die speziell zum Schutz von Touristen gebildet wurde, bietet Reisegruppen eine Eskorte bei Überlandfahrten an. Der Schutz durch die „Policía Turística“ kann über den jeweiligen Reiseveranstalter gegen geringe Mehrkosten gebucht werden. Es wird empfohlen, nach Möglichkeit Gruppenreisen per Bus wahrzunehmen.

Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel – insbesondere bei Dunkelheit - meiden. Ausweispapiere sollten nur in Kopie mitgeführt werden.

Aufgrund häufigen Diebstahls von Reisepass und/oder Flugticket sollten Touristen nach Möglichkeit der Österreichischen Botschaft in Mexiko bereits vor Reiseantritt eine Kopie des Passes und des Tickets zukommen lassen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Gültiger Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert.
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Bei der Ausreise sind 40 USD Flughafentaxe/Ausreisesteuer zu bezahlen. Bei Einreise auf dem Landweg ist die Zahlung einer Tourismussteuer in Höhe von 3 USD zu leisten.

Falls ein längerfristiger Aufenthalt geplant ist, sollte die Aufenthaltsbewilligung möglichst bereits vor der Einreise bei der zuständigen Auslandsvertretung von Honduras eingeholt werden. Die ebenfalls häufig angewandte Praxis, den Aufenthalt in Honduras durch kurzzeitige Ausreise in eines der Nachbarländer um weitere 90 Tage zu verlängern, wird nicht mehr generell toleriert!

Bei Einreise (mit und ohne Visum) wird von der Grenzpolizei in den Reisepass ein gelber Einreisezettel eingeheftet. Dieser muss bis zur Ausreise aufbewahrt werden.

Befindet sich ein Minderjähriger bei Ausreise aus dem Staatsgebiet der Republik Honduras lediglich in Begleitung eines Elternteils, so muss den honduranischen Behörden die Geburtsurkunde des Kindes, sowie ein Nachweis über das alleinige Sorgerecht oder eine entsprechende Zustimmungserklärung des anderen Sorgeberechtigten vorgelegt werden. Die Nachweise müssen notariell beglaubigt und mit einer spanischen Übersetzung versehen sein.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab 10.000 USD. Die Umwechslung von Euro ist nur bei wenigen Banken möglich, es empfiehlt sich daher auch die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Zunehmend kann auch an Geldautomaten, die im Maestro- (Cirrus-) System integriert sind, Bargeld mit der Bankomatkarte abgehoben werden. Geldwechsel auf der Straße ist nicht zu empfehlen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab 10.000 USD. Die Ausfuhr von Antiquitäten und von gewissen Tieren ist generell verboten, für Pflanzen ist eine Exportgenehmigung notwendig.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.
Die Situation in den Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist besser. Mit zunehmender Entfernung von den Zentren nimmt die Qualität der medizinischen Versorgung ab.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

In Teilen Honduras tritt regelmäßig Dengue-Fieber auf. Die Krankheit breitet sich in der Regenzeit vor allem in tiefer gelegenen Gebieten stark aus. Die Krankheitsüberträger sind Stechmücken, insbesondere "Aedes Airitus". Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmacht und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Der Krankheitsverlauf, vor allem bei der mit Blutungen verbundenen Krankheitsvariante, kann in seltenen Fällen tödlich enden. Es wird Reisenden empfohlen, bei Besuchen im betroffenen Gebiet strenge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und Moskitonetze. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht. Nähere Informationen erteilt das Institut für Reisemedizin Wien (Tel. 01/ 403 83 43).

Bezüglich Malaria besteht ein geringes Risiko im ganzen Land unter 1000 m Seehöhe. Zudem wird durch Sandfliegen sehr selten Leishmaniose übertragen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Überlandbusse (meist in schlechtem Zustand), Taxis und Sammeltaxis. Die Anmietung von Leihwagen ist möglich. Reisende müssen sich auf ein stark beschädigtes Straßennetz einstellen. Lediglich die Hauptstraße zwischen Tegucigalpa und San Pedro Sula ist in einem guten Zustand. Die Teilstrecke von Tegucigalpa nach Süden und die Querverbindung zwischen Nicaragua und El Salvador zerfallen zusehends. Taxis sind ein weiteres preiswertes Verkehrsmittel, bergen jedoch ein hohes Risiko, ausgeraubt zu werden.

Der österreichische Führerschein wird bei Aufenthalten unter 90 Tagen akzeptiert. Der internationale Führerschein kann für die Gültigkeitsdauer verwendet werden.

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches Klima bis zu einer Höhenlage von ca. 600 m (Trockenzeit Dezember bis April), darüber subtropisch. An der Atlantikküste hingegen das ganze Jahr Regen.

Honduras liegt in der Hurrikan-gefährdeten Zone. Während der Hurrikan-Saison (ca. Juni bis November muss in den touristisch erschlossenen Gebieten vor allem an der Karibikküste und auf den Inseln "Islas de la Bahia" mit Beeinträchtigungen bei Verkehrsverbindungen sowie Strom- und Wasserversorgung gerechnet werden. Häufig kommt es nach starken Regenfällen zu Überschwemmungen. Die Anweisungen der Behörden (z.B. Evakuierungsmaßnahmen) sollten befolgt werden. Bitte informieren Sie sich sowohl vor als auch während Ihres Hondurasaufenthaltes regelmäßig in den Medien und Internet über aktuelle Unwetterwarnungen und Unterbrechungen der Verkehrswege auf der Internetseite des staatlichen honduranischen technischen Hilfswerks COPECO. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie auch dem National Hurricane Center of the USA

Drogendelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. San Pedro Sula
  2. Tegucigalpa


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Mexiko

  • San Pedro Sula

    Honorarkonsulat
    Edificio del Consulado de Austria, Residencial El Pedregal, 24 Calle N. O.; 22/23 Avenida, San Pedro Sula

    Telefon:
    (+504) 2566 32 32
    Telefax:
    (+504) 2566 32 37

    Leitung:
    KÖHL Helmut | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Departments Ocotepeque, Copan, Santa Barbara, Cortes, Atlantida, Yoro, Colon, Gracias a Dios und Islas de la Bahia

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 11.00 14.00 - 16.00     Di 09.00 - 11.00 14.00 - 16.00     Mi 09.00 - 11.00 14.00 - 16.00     Do 09.00 - 11.00 14.00 - 16.00     Fr 09.00 - 11.00 14.00 - 16.00    


    Tegucigalpa

    Honorarkonsulat
    Colonia Tepeyac, Calle Yoro, Edificio Plaza Vision, 3er Nivel Contiguo al COHEP, Tegucigalpa, M.D.C. Honduras, C.A.

    Telefon:
    (+504) 2232 1463
    (+504) 2231 1832

    Leitung:
    PAGELS Dietrich Alexander | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Departements Francisco Morazan, Comayagua, Lempira, Intibuca, La Paz, Valle, Choluteca, El Paraiso und Olacho

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.00 - 12.00 13.00 - 17.00     Di 08.00 - 12.00 13.00 - 17.00     Mi 08.00 - 12.00 13.00 - 17.00     Do 08.00 - 12.00 13.00 - 17.00     Fr 08.00 - 12.00 13.00 - 17.00    

    Botschaft der Republik Honduras | Honorarkonsulat der Republik Honduras, Wien | Ständige Vertretung der Republik Honduras bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Honduras

    Cuxhavener Straße 14, 10555 Berlin

    Telefon:
    (+49 / 30) 397 497 10 - 11
    Telefax:
    (+49 / 30) 397 497 12


    Honorarkonsulat der Republik Honduras, Wien

    Breitenfurter Straße 380 A/8, 1235 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 888 70 77
    Telefax:
    (+43 / 1) 534 661 572
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs- und Visabefugnis, keine Passbefugnis

    Parteienverkehr:
    nach telefonischer Vereinbarung

    Ständige Vertretung der Republik Honduras bei den Internationalen Organisationen in Wien

    13. Chemin de Taverney, 1218 Grand Saconnex

    Telefon:
    (+41 / 22) 710 07 60
    Telefax:
    (+41 / 22) 710 07 66

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Tegucigalpa
    Int. Kennzeichen
    HN
    Sprache
    Spanisch
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Lempira (HNL) = 100 Centavos
    Zeitunterschied zu MEZ
    -7 h
    Elektrischer Strom
    110 Volt/60 Hertz, amerikanische Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)