Flagge Haiti Haiti (Republik Haiti)

Stand 19.12.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Reisewarnung

Reisewarnung! Vor nicht unbedingt erforderlichen Reisen nach Haiti wird gewarnt.

Die Sicherheitslage ist prekär und unberechenbar, die Kriminalitätsrate ist hoch und die öffentlichen Institutionen können nur unzureichenden Schutz bieten.

Haiti liegt in einem Erdbebengebiet und hat immer noch mit den Nachwirkungen des verheerenden Erdbebens vom 12.01.2010 zu kämpfen.

Informieren Sie sich daher vor und während der Reise in den Medien über die Entwicklung der Lage. Meiden Sie große Menschenansammlungen und Kundgebungen jeder Art.

 

 

  • Visumpflicht: Nein, bis 60 Tage Aufenthalt
  • Reisedokumente: Reisepass         
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert für Ausreise bzw. Transit, nicht gültig für Einreise
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Ausländer müssen bei der Einreise eine Steuer von derzeit 500 HTG (entspricht 10 Euro bzw. 10 USD) bezahlen. Kinder unter fünf Jahren sind davon ausgenommen. Es wird generell empfohlen, vor der Abreise bei der Vertretung von Haiti in Österreich aktuelle Informationen bezüglich Einreisegebühren einzuholen.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Einzige derzeit im Land umwechselbare Fremdwährung ist der US-Dollar. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks oder Kreditkarten. Die meisten gängigen Kreditkarten werden von den größeren Hotels akzeptiert.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die Gesundheits- und Notfallversorgung ist sowohl in der Hauptstadt, als auch im Landesinneren unzureichend und keinesfalls mit europäischen Standards vergleichbar.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Eiswürfel sollten nur aus behandeltem Wasser hergestellt werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Bei lokaler Anschaffung sollte immer das Ablaufdatum der Arzneimittel überprüft werden.

Zum Schutz gegen Mückenstiche werden umfassende Schutzmaßnahmen (ganzkörperbedeckende, helle Kleidung, regelmäßige Verwendung von Insektenschutzmitteln tagsüber, abends und nachts, Moskitonetze, etc.) dringend angeraten.

Es gibt Fälle von Malaria und Denguefieber. Reisende sollten daher bei grippeähnlichen Symptomen auf jeden Fall abklären lassen, ob sie an Dengue erkrankt sind. Die Krankheit, die in der Symptomatik sehr einer starken Grippe ähnlich ist, kann zu schweren inneren Blutungen führen. Vor Einnahme von fiebersenkenden sowie Schmerzmitteln soll daher mit einem Arzt abgeklärt werden, welche Medikamente auch im Falle von Denguefieber eingenommen werden dürften. Absolut verboten bei Dengue ist die Einnahme von Aspirin. Aktuell gibt es, ausgehend von der Insel St. Martin im Januar 2014 wie in anderen Gebieten der Karibik auch, inzwischen bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya in Haiti. Das Chikungunya Virus zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber und wird ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen. Es existieren weder eine Impfung noch spezifisch wirkende Medikamente. Vor einer Infektion schützt einzig die Vorbeugung gegen Mückenstiche!

Die Zahl der HIV-infizierten Personen und an AIDS Verstorbenen unter der Lokalbevölkerung ist sehr hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Auch nach Abklingen der Cholera Epidemie wird die Krankheit weiterhin übertragen. Daher sind höchste Hygienemaßnahmen zur Vermeidung dieser bakteriellen Darminfektion angeraten. 

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Die Verkehrsverbindungen sind weiterhin durch die Zerstörungen des Erdbebens vom 12.01.2010 stark in Mitleidenschaft gezogen.

Vor Reisen vor Ort sollten Informationen über den Zustand der vorgesehenen Route nach Möglichkeit vor Reiseantritt eingeholt werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen:
Inlandsflugnetz (eine private Fluglinie mit veraltetem Fluggerät), Busverbindungen, Mietwagen und Taxis. Es wird von der Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel abgeraten, insbesondere der privaten "tap-taps" Taxis ohne Registrierung.

Es genügt der österreichische Führerschein oder ein Internationaler Führerschein bis zu einem Aufenthalt von 3 Monaten, darüber hinaus ist ein haitianischer Führerschein erforderlich.

Subtropisches Klima mit Durchschnittstemperaturen im Sommer von 25 Grad bis 34 Grad Celsius und im Winter von 22 Grad bis 32 Grad Celsius. Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Starke Regenfälle zusammen mit Gewittern können im Mai und im Zeitraum August bis September auftreten.

Die Hurrikan-Saison dauert ungefähr von Juni bis November. In den letzten Jahren haben Hurrikane wiederholt durch starke Überschwemmungen und Erdabgänge schwere Schäden verursacht. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme finden Sie auch auf der Homepage des National Hurricane Center.

Homosexualität ist zwar legal, auf diskretes Verhalten in der Öffentlichkeit ist jedoch zu achten.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Port-au-Prince


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Venezuela

  • Port-au-Prince

    Honorargeneralkonsulat
    Impasse Guercy # 8 A, Rue Rosa, Canape Vert, Port-au-Prince, Haiti

    Mobil:
    (+509) 3 701 85 00
    SAT-Telefon:
    (+305) 704-2310
    (+786) 454-4907

    Leitung:
    HACKENBRUCH Ingrid | Honorargeneralkonsulin

    Konsularbezirk:
    Haiti

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 12.00     Mi 09.00 - 12.00     Fr 09.00 - 12.00    

    Botschaft der Republik Haiti | Honorarkonsulat der Republik Haiti, Wien | Ständige Vertretung der Republik Haiti bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Haiti

    64, Rue de Monthoux, 1201 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 732 76 28
    Telefax:
    (+41 / 22) 732 55 36
    Amtsbereich:
    Republik Österreich, Schweizerische Eidgenossenschaft

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.30 - 13.00 und 14.00 - 17.00

    Honorarkonsulat der Republik Haiti, Wien

    Prinz Eugen Strasse 56/16, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 943 53 63
    Telefax:
    (+43 / 1) 943 53 63
    Amtsbereich:
    Österreich (ohne Oberösterreich)


    Ständige Vertretung der Republik Haiti bei den Internationalen Organisationen in Wien

    64, rue de Monthoux, 1201 Genf

    Telefon:
    (+41 / 22) 732 76 28
    Telefax:
    (+41 / 22) 732 55 36

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.30 - 13.00 und 14.00 - 17.00

    Sicherheitsstufe

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    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Port-au-Prince
    Int. Kennzeichen
    HT
    Französisch, Kreolisch
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Gourde (HTG) = 100 Centimes
    Zeitunterschied zu MEZ
    -6 h
    Elektrischer Strom
    115/230 Volt Wechselstrom, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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