Flagge Guyana Guyana (Kooperative Republik Guyana)

Stand 21.09.2014 (Unverändert gültig seit: 26.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Im ganzen Land kommt es zu Gewaltkriminalität. Dies gilt vor allem für Georgetown, wo es in der Vergangenheit zu „car jackings“, bewaffneten Raubüberfällen und Schießereien mit tödlichem Ausgang kam. Besuchern wird zu strengen Sicherheitsvorkehrungen geraten, insbesondere im südlichen Teil von Georgetown, dem Stabroek Markt, dem Bourda Markt, der Ostküste, der Überlandstraße von Georgetwon in Richtung New Amsterdam und an der Autobahn Timerh (International Airport)/Linden, sowie in den Städten Linden und New Amsterdam. Die Autotüren sind während der Fahrt immer versperrt und die Fenster geschlossen zu halten.

Von Reisen in der Nacht wird abgeraten, wenn diese nicht unbedingt erforderlich sind und in einem Konvoi durchgeführt werden können.

Große Menschenansammlungen, Demonstrationen und politische Veranstaltungen sollten gemieden werden. Probleme auf den Straßen, wie z.B. auch Straßenblockaden, können sehr spontan und unvorhergesehen auftreten.
Die lokalen Nachrichten sollten während des Aufenthaltes im Land permanent aufmerksam verfolgt werden.
Die schlecht ausgestattete Polizei ist zwar hilfsbereit, kann aber in der Regel nicht effizient gegen die Kriminalität vorgehen.
In der Hauptstadt sollte aufgrund der starken Kriminalität nur wenig Bargeld mitgeführt und Dokumente fotokopiert werden. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Mindestens 6 Monate bei Einreise.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Bei der Durchreise über Miami und Port-au-Prince ist es wiederholt zur Zurückweisung von Reisenden ohne Visum gekommen. Bis zur Klärung der Situation wird daher bis auf weiteres trotzdem die Beantragung eines Visums empfohlen. Es kann zu Schwierigkeiten bei der Ausreise führen, wenn der Reisepass bei der Einreise nicht abgestempelt wird, weswegen darauf geachtet werden sollte.
    Eine Flughafensteuer in der Höhe von 1.500 GYD wird bei der Ausreise auf dem Luftweg eingehoben.Kinder, die nur in Begleitung eines Elternteiles reisen benötigen für die Ein- und Ausreise zusätzliche Dokumente, wie Geburtsurkunde, Einverständniserklärung des anderen Elternteils. Es wird empfohlen, vor Antritt der Reise entsprechende Informationen bei der guyanischen Botschaft in Brüssel einzuholen.

Die Einfuhr von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, allerdings deklarationspflichtig.

Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar und von Reiseschecks. Kreditkarten werden nicht überall akzeptiert (z.B. nur in den großen Hotels). Es gibt nur wenige Banken, bei welchen mit Kreditkarten abgehoben werden kann („cash advance“). Wegen eklatanter Betrugsgefahr im Zusammenhang mit Falschgeld sollte man nie auf der Straße, sondern immer nur in Banken, offiziellen Wechselstuben „cambios“ oder Hotels Geld wechseln.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden.

Die Ausfuhr von Fremdwährung ist im Rahmen der Deklaration unbegrenzt erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab. Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen, ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten sowie Getränken mit Eiswürfeln angeraten; Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Aktuell gibt es, ausgehend von der Insel St. Martin, bestätigte Erkrankungsfälle von Chikungunya-Fieber. Das Chikungunya Virus zeigt ähnliche Symptome wie das Dengue-Fieber, insb. hohes Fieber, Muskel- und Gelenksschmerzen und Hautausschlag. Die Übertragung erfolgt durch Mückenstiche der Gattung Aedes, wobei diese Mücken auch tagaktiv sind. Es existieren weder eine Impfung noch spezifisch wirkende Medikamente. Vor einer Infektion schützt einzig die Vorbeugung gegen Mückenstiche! Es werden daher umfassende Schutzmaßnahmen (ganzkörperbedeckende, helle Kleidung, regelmäßige Verwendung von Insektenschutzmitteln tagsüber, abends und nachts, Moskitonetze, etc.) dringend angeraten.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluß einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Ein nationaler Führerschein wird auf der Grundlage des österreichischen oder internationalen Führerscheins ausgestellt.

Mietwagen sind verfügbar. Die Straßen im Landesinneren sind sehr schlecht und verfügen fast nie über adäquate Straßenbeleuchtung. Des Weiteren muss immer mit Tieren auf den Straßen gerechnet werden.

Verkehrsstrafen sind sehr streng. So kann bei einem verschuldeten Unfall mit Todesfolge sogar eine lebenslängliche Haftstrafe drohen.

Es wird davon abgeraten, Taxis auf der Straße anzuhalten. Stattdessen sollten immer Taxis, die vom Hotel vermittelt werden, oder spezielle Flughafen-Taxis benützen werden. Aufgrund regelmäßiger Überfüllung und mangelhafter Wartung in Verbindung mit aggressivem Fahrstil werden die Minibusse (für 12-15 Passagiere, ohne feste Routen oder Zeitpläne) allgemein für die meisten Verkehrsunfälle verantwortlich gemacht. Bei vielen dieser Unfälle sind wegen der hohen Geschwindigkeiten Menschenleben zu beklagen.

Achtung, in Guyana herrscht Linksverkehr.

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Extrem tropisches feucht-heißes Klima mit zwei Regenzeiten, von Mai bis Mitte August und von Mitte November bis Mitte Jänner. Es wird empfohlen, Vorort die regionalen Wetterberichte zu verfolgen und die Reisepläne entsprechend anzupassen.

Homosexuelle Handlungen zwischen Männern sind illegal.

Die zuständige Botschaft befindet sich in Venezuela. Als Bürger eines EU-Staates können sich Österreicher in Notfällen an die Vertretungsbehörden anderer EU-Staaten wenden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Georgetown


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Venezuela

  • Georgetown

    Honorarkonsulat
    106 Laluni & New Garden Streets, Queenstown, Georgetown

    Telefon:
    (+592) 231 40 71
    (+592) 623 02 61


    Konsularbezirk:
    Guyana

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vorort
    Sichtvermerksbefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 16.00   Di 09.00 - 16.00   Mi 09.00 - 16.00   Do 09.00 - 16.00   Fr 09.00 - 16.00  

    Botschaft der Kooperativen Republik Guyana

    Botschaft der Kooperativen Republik Guyana

    Boulevard Brand Whitlock, 1200 Brussels

    Telefon:
    (+32 / 2) 675 62 16
    Telefax:
    (+32 / 2) 672 55 98

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Georgetown
    Int. Kennzeichen
    GY
    Sprache
    Englisch
    Währung
    1 Guyana Dollar (GYD) = 100 Cent
    Zeitunterschied zu MEZ
    -4 h
    Elektrischer Strom
    110/220 Volt, 50 Hertz (Georgetown), sonst 60 Hertz; amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)