Flagge El Salvador El Salvador (Republik El Salvador)

Stand 25.10.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

El Salvador hat eine der höchsten Kriminalitätsraten weltweit: Entführungen, Diebstähle, bewaffnete Überfälle und Erpressungsdelikte. Vor allem in der Nähe touristischer Anziehungspunkte wie in Vulkan- und Küstengebieten ist höchste Vorsicht geboten. Besonders gefährlich sind die Hauptstadt San Salvador, die Städte Santa Ana und San Miguel und die Departamentos La Paz, La Libertad und Sonsonate. In der Nähe der großen Hotels der Hauptstadt („Zona Rosa“) kommt es regelmäßig zu Überfällen.

Es wird empfohlen, vor der Einreise eine Kopie des Reisepasses und des Flugtickets bei der Österreichischen Botschaft in Mexiko zu hinterlegen. Originaldokumente sollten im Hotelsafe gelassen und nur Kopien sowie wenig Bargeld mitgeführt werden. Sichtbares Tragen von Schmuck ist zu vermeiden.

Individualreisende sollten besondere Vorsicht walten lassen. Wandertouren oder ähnliche Ausflüge sollten nicht ohne kundige Begleitung vorgenommen werden.

Im Falle eines Überfalles leisten Sie unter keinen Umständen Widerstand, da die Gewaltbereitschaft sehr hoch ist und die Täter fast immer bewaffnet sind!

Halten Sie die Türen und Fenster Ihres Autos immer geschlossen! Nehmen Sie keine Anhalter mit und halten Sie auch nicht bei einem scheinbaren Unfall, sondern verständigen Sie die nächste Polizeidienststelle!

Lassen Sie Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt! Seien Sie vorsichtig bei Personen, die während Ihrer Reise Ihr Vertrauen erwecken wollen! Nehmen Sie auf keinen Fall Aufträge (etwa Mitnahme von Geschenken für Dritte) entgegen!

El Salvador liegt in einer Erdbebenzone. Es können im Land immer wieder Erdstöße verspürt werden. Weitere Informationen (auf Englisch) zu Erdbeben erhalten Sie beim Nationalen US- Geologieinstitut.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. Es wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Gewöhnlicher Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges:  Die Einreise mit einem Fahrzeug ist beim Zoll zu deklarieren. Für Reisende im sogenannten CA-4-Gebiet (El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua) gilt eine Sonderregelung für die Ausreise: Ein touristischer Aufenthalt von maximal 90 Tagen ist zulässig, Reisende erhalten in der Regel keinen Aus- und Einreisestempel an den Grenzen zwischen den CA-4-Ländern. Verstöße gegen die die aufenthaltsrechtlichen Bestimmungen können zu Geld- und Haftstrafen führen.

Unbeschränkte Einfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab 10.000 USD. Es empfiehlt sich unbedingt die Mitnahme von US Dollar in bar, Travellerschecks und Kreditkarten. In vielen Geschäften und Restaurants kann mit Kreditkarten bezahlt werden, US-Dollar werden oft nur in kleineren Scheinen akzeptiert. Geld in Euro wird nicht umgewechselt, weder in Banken noch in Hotels. Das Abheben bis zu 400 USD mit der Bankomatkarte ist an den meisten Geldautomaten möglich. Eine rasche Geldversorgung im Notfall kann durch Western Union erfolgen.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden.

Rechtsverbindliche Zollinformationen zur Einfuhr von Waren sind bei der Botschaft El Salvadors zu erfragen.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Deklarationspflicht ab 10.000 USD.

Die Ausfuhr von Antiquitäten, archäologischen Fundstücken, Pflanzen und Tieren ist strafbar und kann zu Geld- und Haftstrafen führen.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Der hygienische Standard, die Versorgung mit Medikamenten und das Aufkommen von Fachpersonal in Krankenhäusern entsprechen nicht dem europäischen Standard. Mit zunehmender Entfernung von größeren Städten nimmt die Infrastruktur und Qualität der medizinischen Versorgung ab. Eine etwaig notwendige Versorgung in Privatkliniken, vor allem in der Hauptstadt, ist empfehlenswerter. Planbare Eingriffe sollten nach Möglichkeit daher in Österreich erfolgen.

Ganzjährig besteht nur ein geringes Risiko der Malariaübertragung in den Provinzen Santa Ana, Ahuachapán und La Union. Dagegen tritt regelmäßig Dengue-Fieber auf. Die Krankheit breitet sich in der Regenzeit vor allem in tiefer gelegenen Gebieten stark aus. Die Krankheitsüberträger sind Stechmücken, insbesondere "Aedes Airitus". Die Erkrankung ähnelt in ihrer harmlosen Form einer Grippe und klingt normalerweise nach ca. 1 Woche wieder ab. Symptome sind Bauchbeschwerden, Erbrechen, Blutungen der Nase und des Zahnfleisches, Ohnmacht und Abgeschlagenheit. Bei Auftreten solcher oder ähnlicher Symptome sollte unverzüglich der Arzt aufgesucht werden. Vor Selbstbehandlung mit Acethyl-Salicyl-säurehältigen Medikamenten, wie z.B. Aspirin, wird seitens der Gesundheitsbehörden abgeraten. Der Krankheitsverlauf, vor allem bei der mit Blutungen verbundenen Krankheitsvariante, kann in seltenen Fällen tödlich enden. Es wird Reisenden empfohlen, bei Besuchen im betroffenen Gebiet strenge Vorsichtsmaßnahmen zu treffen: Wirksamer Insektenschutz, den ganzen Körper abdeckende Kleidung, Hotels mit Klimaanlage und Moskitonetzen. Eine Impfung gegen die Krankheit gibt es nicht.

Aktuell gibt es ausgehend von der Karibik Insel St. Martin sowie anderen Gebieten der Region inzwischen auch Fälle von Chikungunya in El Salvador. Dieser Virus ist in Ayutuxtepeque, einem Außenbezirk der Hauptstadt San Salvador, der hauptsächlich von ärmeren Schichten bewohnt wird, bestätigt, weitere Gebiete im Departamento San Vicente sind ebenfalls betroffen. Chikungunya ist eine Virusinfektion, die ähnliche Symptome wie Dengue Fieber zeigt und ebenfalls über Aedes-Mücken übertragen wird, weswegen  in jedem Fall die persönlichen Mückenschutzmaßnahmen beachtet werden sollten. Gegen Chikungunya-Viren helfen keine Medikamente und es gibt auch noch keine Impfung.

Durch ungeschützte sexuelle Kontakte und bei Drogengebrauch (unsaubere Spritzen) besteht grundsätzlich das Risiko einer lebensgefährlichen HIV-Infektion.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen – insbesondere vor und nach dem Essen - ist besonders zu achten. Insgesamt ist auf ständige Sauberkeit besonderen Wert zu legen. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte - wenn überhaupt - nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Durchfallerkrankungen bei Reisenden sind häufig.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke wird angeraten.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und allfälligen Krankentransport (insbesondere Krankentransportflüge) wird dringend angeraten. Österreichische Versicherungsgesellschaften bieten umfassende Reiseversicherungen an.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: Taxis, Mietwagen, Busverbindungen. Im Straßenverkehr ist erhöhte Vorsicht wegen des oft schlechten Zustandes der Fahrbahnen und der allgemein gefährlichen Fahrweise geboten.

Es wird empfohlen, selbst bei kurzen Wegstrecken ein Auto (zugelassene Taxis haben ein „A“ als ersten Buchstaben auf dem Nummernschild) zu benutzen, von der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel wird dringend abgeraten. Die Flughafentaxis werden von der Kooperative ACACYA betrieben. Reisende sollten unter keinen Umständen auf Taxis oder sonstige Fahrzeuge zurückgreifen, deren Fahrer dort ihre Dienste außerhalb des eingezäunten ACACYA-Parkplatzes anbieten.

Von unbegleiteten Autofahrten und Fahrten bei Dunkelheit wird dringend abgeraten. Es sollten möglichst nur Hauptstraßen und keine Nebenstraßen benützt werden. Werden Sie Zeuge eines Unfalls, verständigen Sie bitte die nächste Polizeidienststelle.

Bei einem Unfall mit Personenschaden droht eine Inhaftierung bis zu 72 Stunden sowie Beschlagnahmung von Papieren und Fahrzeug.

Bei Anmietung eines Autos ist auf ausreichenden Versicherungsschutz zu achten. Der Internationale Führerschein sollte mitgeführt werden.

Der österreichische Führerschein kann bis zu 90 Tage verwendet werden. Für längere Aufenthalte wird die Ausstellung eines lokalen Führerscheines empfohlen.

Es gibt keine Jahreszeiten in dem Sinne, das Klima ist heiß und tropisch mit hohen Tagestemperaturen und kühlen Nächten. Die Regenzeit dauert von Mai bis Oktober, bis zu Höhenlagen von 600 m herrscht tropisches feucht-heißes Klima, über 600 m herrscht kühleres, gemäßigteres Klima. Hurrikans und Überschwemmungen sind keine Seltenheit.

In der Saison der Regenzeit kann es zu schweren Regenfällen, Zerstörungen (auch in der Infrastruktur) und Überschwemmungen im ganzen Land kommen, 2011 war die Region um San Francisco Menéndez und die gesamte Küsten- und Gebirgsregion besonders getroffen, im Oktober 2011 wurde der Notstand ausgerufen. Größere Straßenabschnitte und Grenzübergänge können gesperrt sein. Die betroffenen Gebiete sollten in dieser Zeit möglichst vermieden werden

Wirbelstürme können insbesondere in der Zeit von Juni bis November auftreten, wobei der Höhepunkt der Saison erfahrungsgemäß zwischen Mitte August und Mitte Oktober liegt. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme entnehmen Sie bitte dem National Hurricane Center of the USA.

Das Fotografieren von militärischen Anlagen und solchen von strategischer Bedeutung sollte vermieden werden.

Drogendelikte werden mit langjährigen Haftstrafen geahndet.

Homosexualität ist strafbar.

Die Küstenregionen können eine starke Strömung sowie einen sehr hohen Wellengang und Haie aufweisen.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. San Salvador


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Mexiko

  • San Salvador

    Honorargeneralkonsulat
    Calle Circunvalación 150, Colonia San Benito, San Salvador, El Salvador

    Telefon:
    (+503) 2562 1247
    Telefax:
    (+503) 2243 5632

    Leitung:
    ALVAREZ DE ZALDIVAR Lucia | Honorargeneralkonsulin

    Konsularbezirk:
    El Salvador

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 10.00 - 12.00     Mi 10.00 - 12.00     Fr 10.00 - 12.00    

    Botschaft der Republik El Salvador | Honorargeneralkonsulat der Republik El Salvador, Salzburg | Honorargeneralkonsulat der Republik El Salvador, Vösendorf | Ständige Vertretung der Republik El Salvador bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik El Salvador

    Prinz Eugen Strasse 72/2/1, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 38 74
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 38 76


    Honorargeneralkonsulat der Republik El Salvador, Salzburg

    Ginzkeyplatz 10/2, 5033 Salzburg

    Telefon:
    (+43 / (0)662) 6248 48 12
    Telefax:
    (+43 / (0)662) 6248 48 22
    Amtsbereich:
    Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Kärnten


    Honorargeneralkonsulat der Republik El Salvador, Vösendorf

    Deutschstraße 1, 2331 Vösendorf

    Telefon:
    (+43 / 1) 699 64 94, 699 25 81 203
    Telefax:
    (+43/ 1) 699 29 70
    Amtsbereich:
    Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland und Steiermark

    Parteienverkehr:
    Mo - Do 09.00 - 11.30

    Ständige Vertretung der Republik El Salvador bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Prinz Eugen-Strasse 72/2/1, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 38 74
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 38 76

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    San Salvador
    Int. Kennzeichen
    SV
    Sprache
    Spanisch
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 US-Dollar (USD) = 100 Cent
    Zeitunterschied zu MEZ
    -7 h
    Elektrischer Strom
    110 Volt/50 Hertz, amerikanische Flachstecker (Zwischenstecker erforderlich)