Flagge Ecuador Ecuador (Republik Ecuador)

Stand 24.10.2014 (Unverändert gültig seit: 16.09.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Aufgrund der in letzter Zeit relativ stark gestiegenen Gewaltkriminalität wird Reisenden zu erhöhter Wachsamkeit geraten. Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit geboten. Insbesondere in den Touristenvierteln der Städte Quito (Mariscal Sucre) und Guayaquil ( Barrio Las Penas, Malecon, Flugplatz) ist es in den Nachtstunden nicht ratsam, allein unterwegs zu sein. Auf dem Weg zum populären Aussichtsberg oberhalb Quitos, dem Ruco Pichincha, kam es auch untertags schon zu Überfällen auf Touristen. Auf abgelegenen Wanderstrecken (insbesondere Lagune San Pablo bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kommt es besonders häufig zu Überfällen und Gewaltverbrechen. Auf der Straße sollen keine Prospekte bzw. Faltblätter angenommen werden, da diese mit Drogen versehen sein könnten. Bei Raubüberfällen wird in Anbetracht der Gewaltbereitschaft der Täter empfohlen, keine Gegenwehr zu leisten. Die örtliche Polizei gewährt ausländischen Kriminalitätsopfern häufig nur eingeschränkt Schutz und Hilfe.

Es sollte generell nur wenig Bargeld mitgeführt werden. Bei Aufenthalten in Städten sollte der Reisepass an einem sicheren Ort (z.B. Hotel) hinterlegt und nur eine Kopie der wichtigsten Seiten des Reisepasses (samt der Seite mit dem Einreisestempel) mitgenommen werden. Schmuck und wertvolle Uhren sollten nicht öffentlich zur Schau gestellt werden.

Die an Kolumbien angrenzenden Gebiete in den nördlichen Provinzen Carchi, Sucumbiós, Esmaralda, Orellana und Napo sind zeitweise von Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv betroffen und sollten von Touristen gemieden werden. Autobusreisen, insbesondere in der Nacht, sind wegen Unfallhäufigkeit und allgemeiner Kriminalität gefährlich. Im Zunehmen ist auch der gewaltsame Autoraub. Im gesamten Land finden häufig Demonstrationen, Straßenblockaden und Streiks statt, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen kann. Solche Menschenansammlungen sollten gemieden werden.

Bei Reisen zu den Galápagos Inseln wird empfohlen, nur über renommierte Reisebüros zu buchen, da kleinere Unternehmen oft nicht die Sicherheit ihrer Schiffe gewährleisten können und nicht immer ausreichend versichert sind. 

Der Vulkan Tungurahua oberhalb des populären Ausflugsortes Baños ist immer wieder aktiv, ebenfalls Sangay und Reventador. Der Vulkan Cotopaxi könnte nach Expertenmeinung ebenfalls jederzeit ausbrechen. Vor Reisen in die Umgebung eines Vulkans wird angeraten, sich über die aktuelle Situation zu informieren. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren. Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanaktivitäten können auf der Internetseite des Instituto Geofisico – Esuela Politecnica National, Quito abgerufen werden.

In der Regenzeit (Januar bis April) kommt es häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen, die neben der Küstenregion teilweise auch das Hochgebirge treffen. Reisende sollten sich über die aktuelle Lage und Verkehrssituation bei örtlichen Medien bzw. Reiseveranstaltern informieren.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Gültiger Reisepass
  • Passgültigkeit: 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) nachweisen können. Der Einreisestempel ist obligatorisch (auch bei Einreise über die Landgrenze von Peru oder Kolumbien). Der Pass oder eine (beglaubigte) Passkopie muss stets mitgeführt werden. Bei Verstoß gegen das Aufenthaltsrecht muss mit einer Verwaltungsstrafe gerechnet werden (200 – 2.000 USD), bei längerem illegalen Aufenthalt auch mit Abschiebehaft. Reisende sollten immer den Einreisestempel überprüfen, da dieser oft nicht auf 90 Tage ausgefüllt wird. Gegebenenfalls muss die Aufenthaltsgenehmigung bei der Ausländerpolizei (Policia de Migración) rechtzeitig verlängert werden, da sonst bei Ausreise mit einer Strafe von 200 USD gerechnet werden muss. Zuständige Behörde:Dirección General de Asuntos Migratorios y Extranjería del MMRREE:Calle San Ignacio 207 y San Javier (Nähe Einkaufscenter Multicentro)/ QuitoTel. 2227025 / 2555279 / 2552750 / 2221817 / 2548339
  • Galapagos: Für die Anreise mit privaten Schiffen auf die Galapagosinseln und die das Archipel umgebenden Gewässer bedarf es einer besonderen Bewilligung durch die Generaldirektion für maritime Interessen und den Nationalpark Galapagos. Die Antragsstellung hat im Wege des ecuadorianischen Außenministeriums zu erfolgen.
  • Reisen mit bzw. von Minderjährigen: Für die Ausreise von in Ecuador ansässigen Minderjährigen unter 18 Jahren ist nach ecuadorianischem Gesetz eine  Ausreiseerlaubnis (permiso de salida) erforderlich, die von beiden Elternteilen unterzeichnet sein muss. Nähere Informationen sind auf der Homepage des ekuadorianischen Innenministeriums zu finden. Vor Reiseantritt wird die Kontaktaufnahme mit dem zuständigen ecuadorianischen Konsulat empfohlen.

 

 

Bei der Einreise müssen Beträge über 10.000 USD deklariert werden. Bei der Ausreise müssen Devisen über 9.000 USD deklariert werden und es ist eine 5 % Steuer zu bezahlen. Euro können bei Banken und Wechselstuben umgetauscht werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US-Dollar in bar oder Kreditkarten. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Es bestehen Beschränkungen hinsichtlich der Einfuhr von Lebensmitteln, besonders bei Fleischprodukten.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Der Export von Goldbarren, Antiquitäten und Wildtieren ist verboten.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

In der tropischen Zone und im Hochland (Quito auf 2.900 m) kommt es immer wieder zu Symptomen und Beschwerden der verschiedenen Höhenkrankheiten. Vermeiden Sie daher (vor allem in der Eingewöhnungsphase) größere Belastungen des Körpers, achten Sie auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und leichte Kost. Übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend angeraten. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsverbindungen: ausreichendes Inlandsflugnetz, dichte Autobusverbindungen (teurere Unternehmen sind vorzuziehen).

Für Aufenthalte bis zu 30 Tage sind sowohl der internationale Führerschein als auch der österreichische Führerschein in Verbindung mit dem Reisepass und dem Einreisestempel gültig. Bei einem Aufenthalt von über 30 Tagen wird ein internationaler Führerschein benötigt. Dieser muss von ANETA (Automobil- und Touringklub) bestätigt sein. Bei Aufenthalten über drei Monaten muss ein ecuadorianischer Führerschein erworben werden.

Bei Unfällen mit Personenschaden werden die Lenker sämtlicher am Unfall beteiligten Autos grundsätzlich in Untersuchungshaft genommen!

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Je nach Höhenlage ist das Klima tropisch feucht-heiß oder gemäßigt bis kühl (insbesondere in den Nächten).
Im Hochland gibt es eine Trockenperiode von Mai bis Oktober, im Tiefland ist es im Dezember bis Juni sehr heiß und sehr feucht. Besonders im Hochland ist guter Sonnenschutz nötig, da wegen der Höhe die oft niedrige Temperatur täuscht, und es zu schwerem Sonnenbrand kommen kann.

Der Besitz von Drogen - auch in geringen Mengen zum persönlichen Bedarf - wird besonders streng (mit bis zu 35 Jahren Haftstrafe) geahndet. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben. 

Homosexualität ist nicht strafbar. Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften sind anerkannt, jedoch existieren unterschiedliche Bestimmungen für homosexuelle und heterosexuelle Handlungen bezüglich des Schutzalters.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Guayaquil
  2. Quito


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Peru

  • Guayaquil

    Honorarkonsulat
    Av. Jorge Pérez Concha 718 (antígua Circunvalación Sur), Guayaquil

    Telefon:
    (+593 / 4) 238 48 86
    Telefax:
    (+593 / 4) 238 48 86

    Leitung:
    SOTOMAYOR-AUZ Martina | Honorargeneralkonsulin ad personam

    Konsularbezirk:
    Provinzen Guayas, Manabi, Los Rios, El Oro, Loja, Azuay und Santa Elena

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Di 10.00 - 12.00     Do 10.00 - 12.00    


    Quito

    Honorargeneralkonsulat
    Gaspar de Villaroel No. E9-53, entre Av. de los Shyris y 6 de Diciembre, Quito

    Telefon:
    (+593 / 2) 246 97 00
    Telefax:
    (+593 / 2) 244 32 76

    Leitung:
    BAUMANN Mathias | Honorargeneralkonsul

    Konsularbezirk:
    Ecuador (mit Ausnahme der Provinzen Guayas, Manabi, Los Rios, El Oro, Loja und Cuenca)

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 10.00 - 12.00     Di 10.00 - 12.00     Mi 10.00 - 12.00     Do 10.00 - 12.00     Fr 10.00 - 12.00    

    Botschaft der Republik Ecuador | Ständige Vertretung der Republik Ecuador bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Ecuador

    Goldschmiedgasse 10/2/205, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 535 32 08, 535 32 18
    Telefax:
    (+43 / 1) 535 08 97
    Amtsbereich:
    Republik Österreich, Slowakische Republik

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00

    Ständige Vertretung der Republik Ecuador bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Goldschmiedgasse 10/2/24, 1010 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 535 32 08, 535 32 18
    Telefax:
    (+43 / 1) 535 08 97

    Parteienverkehr:
    Mo - Fr 09.00 - 13.00 und 15.00 - 18.00

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Quito
    Int. Kennzeichen
    EC
    Sprache
    Spanisch
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 US-Dollar (USD) = 100 Cent
    Zeitunterschied zu MEZ
    -6 h
    Elektrischer Strom
    110 Volt, 60 Hertz, flachpolige Stecker (Zwischenstecker erforderlich)