Flagge Dschibuti Dschibuti (Republik Dschibuti)

Stand 18.09.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Hohes Sicherheitsrisiko / Region

Hohes Sicherheitsrisiko für das Grenzgebiet zu Eritrea und Somaliland!

Die Grenzregionen zu Eritrea sollte wegen des ungelösten Grenzkonflikts ebenso wie das Grenzgebiet zu „Somaliland“ wegen der instabilen Lage in Somalia, der Terror- und Überfallgefahr gemieden werden. Von nicht unbedingt notwendigen Reisen in diese Gebiete wird dringend abgeraten.

Erhöhtes Sicherheitsrisiko für das übrige Staatsgebiet!

Durch die exponierte Lage im Horn von Afrika, die hohe westliche Truppenpräsenz und die instabile Lage in Somalia sind Anschläge terroristischer Gruppen nicht auszuschließen. Die Sicherheitskontrollen bei den großen Hotels sowie auf dem Flughafen sind nicht verlässlich. Es wird daher empfohlen, erhöhte Vorsicht walten zu lassen.

Am 24.05.2014 kam es zu einem Anschlag auf ein auch von Ausländern besuchtes Restaurant im Zentrum von Djibouti-Stadt. Dabei wurden mehrere Menschen getötet und zahlreiche verletzt. Es wird geraten, das Stadtzentrum (Platz 27 Juni, früher: Menelik Platz und die umgebenden Straßen), andere öffentliche Plätze, Menschenansammlungen, aber auch Restaurants oder Supermärkte zu meiden.

Wegen der Gefahr von Unfällen, Anschlägen und Überfällen wird von der Benützung der Eisenbahnlinie von Dschibuti nach Dire Dawa (Äthiopien) abgeraten.

Die Distrikte Tadjoura und Obock wurden 2004 als minenfrei erklärt, dennoch sollten nur häufig befahrene Straßen benützt werden.

Wegen Piratenüberfälle wird betreffend die Schifffahrt östlich von Dschibuti entlang der somalischen Küste auf Website des IMB Piracy Reporting Centre verwiesen. 

Für Urlaubsreisende und sonstige kurzfristige Aufenthalte wird die Reiseregistrierung des Außenministeriums ausdrücklich empfohlen.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: bei der Einreise am Flughafen, an der Botschaft von Dschibuti in Addis Abeba, sowie an der Botschaft der französischen Republik, Konsularabteilung
  • Reisedokumente: Gültiger Reisepass
  • Passgültigkeit: Gültig für die Dauer des Aufenthalts
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) . sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Über diese Hinweise hinausgehende Fragen zu den Einreisebestimmungen müssten Sie bitte direkt bei der Botschaft oder einem der Generalkonsulate des Ziellandes klären. Nur dort können Sie eine rechtsverbindliche Auskunft erhalten.

Gegenstände des täglichen Bedarfs können problemlos eingeführt werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. Es empfiehlt sich die Mitnahme von US Dollar und Euro in bar, da Reiseschecks und Kreditkarten nur in der Hauptstadt verwendet werden können.

Die Einfuhr von Waffen, Drogen aller Art und pornographischem Material ist verboten. Die Einfuhr von Alkohol ist bis zu einem Liter pro Person gestattet.

Unbeschränkte Ausfuhr von Landes- und Fremdwährung. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen (Vorsicht beim Genuss von rohem Obst und Salaten) und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Leitungswasser sollte, wenn überhaupt, nur in abgekochtem Zustand getrunken werden.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und der unzureichenden Versorgung mit Medikamenten sowie des Mangels an entsprechendem Fachpersonal entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Die Infrastruktur außerhalb der Städte ist unzureichend, über weite Strecken fehlen Tankstellen und Einkaufsmöglichkeiten. Überlandfahrten und Touren in die Wüste sollten daher nur in Begleitung eines erfahrenen lokalen Führers und in Gruppen von mehreren Geländefahrzeugen unter Mitnahme von ausreichenden Vorräten an Wasser, Nahrungsmitteln, Treibstoff und Ersatzteilen unternommen werden. Nächtliche Überlandfahrten sollten unbedingt vermieden werden. Bei Unfällen sollte die Polizei hinzugezogen werden.

Bei Autofahrten sind der internationale Führerschein und die Zulassung sowie eventuell ein "Carnet de Passage" mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss bei der Einreise abgeschlossen werden.

In den Monaten Mai bis Oktober sehr heiß mit extremer Luftfeuchtigkeit. Das ganze Jahr nur geringe Niederschläge.

Von Reisenden wird erwartet, dass sie sich in Verhalten und Kleidung dem islamisch geprägten Land anpassen.

Personen dürfen ohne ihr ausdrückliches Einverständnis nicht fotografiert werden. Das Fotografieren von uniformierten Personen, militärischen Einrichtungen und öffentlichen Bauten (Flughäfen, Brücken und ähnliches) ist ebenso verboten wie der Konsum von Alkohol in der Öffentlichkeit.

Homosexualität ist gesellschaftlich tabuisiert; mit einem harten Durchgreifen der Sicherheitsbehörden oder verärgerten Reaktionen der Bevölkerung muss gerechnet werden.

Drogendelikte werden mit harten Strafen geahndet.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Dschibuti


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Äthiopien

  • Dschibuti

    Honorarkonsulat
    SAVON & RIES, attn. Mr. Jean-Philippe DELARUE, Consul d'Autriche, Boulevard Cheik Osman, Dschibuti

    Telefon:
    (+253) 35 54 18
    Telefax:
    (+253) 35 11 03


    Konsularbezirk:
    Dschibuti

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vorort
    Sichtvermerksbefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 07.30 - 12.30 16.00 - 18.00   Di 07.30 - 12.30 16.00 - 18.00   Mi 07.30 - 12.30 16.00 - 18.00   Do 07.30 - 12.30   Sa 07.30 - 12.30 16.00 - 18.00   So 07.30 - 12.30 16.00 - 18.00  

    Honorarkonsulat von Dschibuti, Wien

    Honorarkonsulat von Dschibuti, Wien

    Reinlgasse 5-9, 1140 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 982 26 28, 982 23 57
    Telefax:
    (+43 / 1) 982 61 66
    Amtsbereich:
    Republik Österreich

    Parteienverkehr:
    nach telefonischer Vereinbarung

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Dschibuti
    Int. Kennzeichen
    DJ
    Sprache
    Arabisch, Französisch
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Dschibuti Franc (DJF) = 100 Centimes
    Zeitunterschied zu MEZ
    +2 h
    Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz Wechselstrom