Flagge Dominikanische Republik Dominikanische Republik (Dominikanische Republik)

Stand 08.02.2016 (Unverändert gültig seit: 01.02.2016)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Sicherheitsstufe

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Was ist eine Sicherheitsstufe?

Die Kriminalitätsrate ist gestiegen. Der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen ist verbreitet, weshalb empfohlen wird, bei einem Überfall keinen Widerstand zu leisten. In der Vergangenheit kam es gehäuft zu Raubüberfällen auf Ausländer oder Touristen, einige mit tödlichem Ausgang.

Bestimmte Ortsteile von Santo Domingo sowie die Orte Boca Chica und Sosua sind nachts besonders gefährlich und sollten nur in Begleitung Ortskundiger betreten werden. Es sollte lediglich eine Passkopie sowie eventuell eine Kopie des Flugtickets mitgeführt und die Originale im Hotelsafe eingeschlossen sowie keine größeren Summen Bargeld oder teuren Schmuck mitgeführt werden.

Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen. Große Vorsicht ist beim Verlassen von Banken und Wechselstuben wegen Überfallsgefahr geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein (30 Tage Aufenthalt mit Touristenkarte)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Für die Aufenthaltsdauer.
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert.
  • Sonstiges: Bei der Einreise muss eine Touristenkarte für 30 Tage gekauft werden. Das Rückflugticket und genügend Geldmittel für den Aufenthalt sind vorzuweisen. Bei einem touristischen Aufenthalt von mehr als 30 Tagen muss beim zuständigen Ausländeramt (Departamento de Extranjería, Dirección General de Migración) eine gebührenpflichtige Verlängerung (bis zu 90 Tage) beantragt werden, ohne die eine Strafe bei der Ausreise zu zahlen ist. Eine Hälfte der Touristenkarte wird bei der Einreiseabfertigung von der Grenzpolizei abgetrennt, die zweite Hälfte wird bei der Ausreise von der Grenzpolizei einbehalten.
    Für die Ausreise wird eine Flughafensteuer eingehoben, die bei den meisten Fluggesellschaften bereits im Flugpreis eingerechnet wird.
    Da Einreisebestimmungen kurzfristig geändert werden können, empfiehlt es sich, bei der Botschaft der Dominikanischen Republik die aktuellen Bestimmungen zu erfragen.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US-Dollar in bar oder Travellerschecks. In allen größeren Städten bzw. Hotels kann mit Maestro- oder Kreditkarte bezahlt oder (limitiert mit 10.000 DOP) Bargeld behoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Die angeführten Mengen und Beträge sind unverbindliche Richtangaben, rechtsverbindliche Informationen kann nur die Vertretungsbehörde dieses Landes erteilen.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von Malaria (vor allem in der Regenzeit in allen ländlichen Regionen; ein erhöhtes Risiko besteht im Grenzgebiet zu Haiti), Denguefieber und Chikungunyafieber empfohlen. Das Öffentliche Gesundheitsportal Österreichs bietet ausführliche Informationen zu den gängigen Infektionskrankheiten auf Reisen (wie Malaria, Denguefieber, Chikungunyafieber, Cholera, Hepatitis und andere).

In der Dominikanischen Republik ist das Zika – Virus aufgetreten. Schwangere, Personen mit Immunerkrankungen, schweren und chronischen Erkrankungen oder Personen, die mit Kindern reisen, sollen im Vorfeld der Reise medizinischen Rat betreffend Mückenschutz und anderen Vorbeugungsmaßnahmen einholen. Nähere Informationen sind auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit zu finden.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es besteht, besonders im Grenzbereich zu Haiti, Cholerarisiko. Eine Übertragung erfolgt durch verunreinigtes Trinkwasser, kontaminierte Nahrungsmittel, durch infizierte Tiere, aber auch von Mensch zu Mensch. Um sich vor Cholera zu schützen ist vor allem Hygiene wichtig (sorgfältige Lebensmittel- und Küchenhygiene sowie eine gute Körperhygiene), Leitungswasser vermeiden oder nur abgekocht und chloriert trinken, auf Speiseeis bzw. Eiswürfel in Getränken verzichten, Gemüse und Fisch oder Meeresfrüchte nur nach gründlichem Kochen verzehren, Obst vor dem Verzehr schälen.

Die Zahl der HIV-infizierten Personen ist hoch, Vorsichtsmaßnahmen werden daher dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsmittel in den größeren Städten sind meist völlig überfüllt. Teilweise werden für Touristen eigene Transferbusse zwischen den Fremdenverkehrseinrichtungen angeboten, deren Benutzung neben jener von Taxis empfohlen wird. Bei der Benutzung von Taxis ist unbedingt darauf zu achten, dass der Wagen einem offiziellen und vertrauenswürdigen Taxiunternehmen angehört. Der Preis für eine Taxifahrt sollte grundsätzlich im Voraus mit dem Fahrer vereinbart werden.

Auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch mangelnde Fahrdisziplin der Verkehrsteilnehmer, unzureichende Beschilderung sowie den teilweise desolaten Straßenzustand ist zu achten. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten aufgrund spärlich beleuchteter Fahrzeuge sowie sich auf der Straße befindlicher Tiere (auch auf Autobahnen) wenn möglich generell unterlassen werden. Der österreichische Führerschein ist gültig.

Es gibt in der Dominikanischen Republik ein sehr gut ausgebautes Tankstellennetz.

Die Dominikanische Republik liegt in der Hurrikan gefährdeten Zone der Karibik. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme finden Sie auch auf der Homepage des National Hurricane Center.

Die Dominikanische Republik liegt in einer seismisch aktiven Zone, es kann jederzeit zu Erdbeben kommen. Weitere Informationen unter Allgemeine Hinweise, beim Nationalen US-Geologieinstitut sowie dem Österreichischen Zivilschutzverband (mit Erdbebenschutz-Ratgeber).

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und September bis Oktober). Milder Einfluss der Seewinde.

Drogenkonsum und Drogenhandel sind auch bei geringen Mengen strafbar - bei Verstößen werden hohe Strafen verhängt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Gelegentlich werden Touristen als unwissentliche Drogenschmuggler eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt Ihres eigenen Gepäcks.

Homosexualität wird im Allgemeinen akzeptiert.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Santo Domingo


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Venezuela

  • Santo Domingo

    Büro der Österreichischen Botschaft Caracas
    Embajada de Suiza, Ave. Jimenez Moya 71 (Churchill esq. Desiderio Arias), Santo Domingo

    Telefon:
    (+1 / 809) 412 40 14
    Telefax:
    (+1 / 809) 412 86 60


    Anmerkung:
    Passbefugnis: Nein, Notpassbefugnis: Ja, Passantragstelle: Ja, Sichtvermerksbefugnis Nein

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 12.00     Di 09.00 - 12.00     Mi 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00     Fr 09.00 - 12.00    


    Santo Domingo

    Honorargeneralkonsulat
    Autopista Duarte km 11, gegenüber "Alfareria", Santo Domingo

    Telefon:
    (+1 / 809) 829 535 8918
    Telefax:
    (+1 / 809) 532 56 06

    Leitung:
    OSTREICHER Karin | Honorargeneralkonsulin

    Konsularbezirk:
    Dominikanische Republik
    Anmerkung:
    Parteienverkehr nach Vereinbarung.

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Botschaft der Dominikanischen Republik | Honorarkonsulat der Dominikanischen Republik, Wien | Ständige Vertretung der Dominikanischen Republik bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Dominikanischen Republik

    Prinz Eugen Strasse 18, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 85 55
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 85 55 - 20


    Honorarkonsulat der Dominikanischen Republik, Wien

    Möllwaldplatz 5, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 504 64 37
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 32 36
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs- und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Di, Mi und Do 10.00 -12.00

    Ständige Vertretung der Dominikanischen Republik bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Prinz Eugen Strasse 18/1/33, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 85 55
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 85 55 - 20

    Basisdaten

    • Hauptstadt
      Santo Domingo
    • Int. Kennzeichen
      DO
    • Sprache
      Spanisch
    • Fremdsprachen
      Englisch
    • Währung
      1 Dominikanischer Peso (DOP) = 100 Centavos
    • Zeitunterschied zu MEZ
      -5 h
    • Elektrischer Strom
      110 Volt/60 Hertz, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)

     

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