Flagge Dominikanische Republik Dominikanische Republik (Dominikanische Republik)

Stand 18.12.2014 (Unverändert gültig seit: 25.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Die Kriminalitätsrate ist gestiegen. Der Besitz und Einsatz von Schuss- und anderen Waffen ist verbreitet, weshalb empfohlen wird, bei einem Überfall keinen Widerstand zu leisten. In letzter Zeit häuften sich auch Raubüberfälle auf Ausländer oder Touristen, einige mit tödlichem Ausgang.

Weiters wird empfohlen, bestimmte Gegenden nur in Begleitung Ortskundiger zu betreten. Bestimmte Ortsteile von Santo Domingo sowie die Orte Boca Chica und Sosua sind nachts besonders gefährlich. Es sollte lediglich eine Passkopie sowie eventuell eine Kopie des Flugtickets mitgeführt werden. Die Originale sollten im Hotelsafe eingeschlossen werden.

Es sollten (vor allem auch in den Nachtstunden) die allgemein üblichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden (keine größeren Summen Bargeld oder teuren Schmuck bei sich führen).

Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen.

Die Dominikanische Republik liegt in einer erdbebengefährdeten Zone. Es sollte daher immer mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer Aktivität gerechnet werden.

Es gibt nur wenige Geldautomaten, an denen mit der Bankomatkarte Bargeld behoben werden kann, jedoch limitiert mit 10.000 DOP (ca. 175 EUR). Mit Kreditkarten ist auch eine Bargeldabhebung möglich (aber hohe Gebühren).

Große Vorsicht ist geboten beim Verlassen von Banken und Wechselstuben, einige Überfälle erfolgten anschließend, da man beobachtet wurde.

In fast allen Hotels, Geschäften und Restaurants werden Kreditkarten (Eurocard/Mastercard, Visacard) akzeptiert. Setzen Sie diese jedoch mit Vorsicht ein, da Missbrauch häufig vorkommt.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein (60 Tage Aufenthalt mit Touristenkarte)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: 6 Monate bei Einreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird für Ausreise und Transit akzeptiert, nicht jedoch für die Einreise.
  • Sonstiges: Bei der Ankunft in einem Hafen bzw. Flughafen der Dominikanischen Republik hat der Reisende ein Einreise-/Ausreiseformular auszufüllen, das gemeinsam mit dem Reisepass der Grenzpolizei zu übergeben ist.  

Touristen müssen, bevor sie sich zu den Schaltern der Grenzpolizei begeben, eine Touristenkarte kaufen. Diese ist an Verkaufsständen in der Nähe der Grenzpolizeischalter erhältlich und kostet derzeit 10 USD bzw. EUR pro Person in bar.  Geldwechselstuben sind vor der Grenzabfertigung verfügbar.

Eine Hälfte der Touristenkarte wird bei der Einreiseabfertigung von der Grenzpolizei abgetrennt, die zweite Hälfte wird bei der Ausreise von der Grenzpolizei einbehalten. Es ist daher unbedingt darauf zu achten, dass diese während der gesamten Reise an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.

Für einen längeren Touristen-Aufenthalt ist derzeit eine Verlängerung vor Ort nicht möglich. Bleibt man länger als 60 Tage, so muss bei der Ausreise (Passkontrolle/Migration) eine Strafe bezahlt werden: Pro Monat 1.000 DOP Um eventuelle Schwierigkeiten zu vermieden empfiehlt die dominikanische Migrationsbehörde allen Touristen, ein Visum vor Einreise bei der zuständigen Dominikanischen Botschaft zu beantragen, welches im Normalfall für 90 Tage ausgestellt wird.

Reisende müssen ihre Wiederausreise (Rückflug- oder Weiterreiseticket) sowie genügend Geldmittel für den Aufenthalt nachweisen können.

Für die Ausreise wird eine Flughafensteuer in Höhe von derzeit 20 USD eingehoben, die bei den meisten Fluggesellschaften bereits im Flugpreis eingerechnet wird.

Da Einreisebestimmungen aufgrund souveräner Entscheidungen der Staaten unter Umständen auch sehr kurzfristig geändert werden können, ohne dass die Botschaft rechtzeitig davon erfährt, empfiehlt es sich, unbedingt die zuständigen Behörden (Botschaft, Konsulat oder Immigrationsbehörden) des Ziellandes rechtzeitig vor der beabsichtigten Reise zu kontaktieren, um den aktuellen Stand der Bestimmungen zu erfahren.

Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, doch deklarationspflichtig. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro sowie US-Dollar in bar oder Travellerschecks. In allen größeren Städten bzw. Hotels kann mit Maestro- oder Kreditkarte (z.B.: VISA, Mastercard) Bargeld behoben werden. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Keine Beschränkungen hinsichtlich Waren bekannt.

Bitte beachten Sie die bei der Einreise nach Österreich geltenden Einfuhrbestimmungen.

Umfassender Insektenschutz wird zur Vermeidung von Malaria, Dengue- und Chikungunya-Fieber empfohlen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Vor Antritt einer Reise wird empfohlen, sich über die aktuelle Situation, die sich naturgemäß rasch und unvorhergesehen ändern kann, bezüglich Verbreitung der Cholera zu informieren. Eine Übertragung erfolgt in erster Linie durch verunreinigtes Trinkwasser sowie andere kontaminierte Nahrungsmittel. Es ist auch eine Ansteckung von Mensch zu Mensch oder durch infizierte Tiere möglich. Um sich vor Cholera zu schützen, ist auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen, wie häufiges Händewaschen, besonders zu achten sind hygienische Maßnahmen von größter Wichtigkeit (sorgfältige Lebensmittel- und Küchenhygiene sowie eine gute Körperhygiene), Leitungswasser vermeiden oder nur abgekocht und chloriert trinken, auf Speiseeis bzw. Eiswürfel in Getränken verzichten, Gemüse und Fisch oder Meeresfrüchte nur nach gründlichem Kochen verzehren, Obst vor dem Verzehr schälen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Reisekrankenversicherung wird dringend empfohlen. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Öffentliche Verkehrsmittel in den größeren Städten sind meist völlig überfüllt und für ausländische Touristen nicht zumutbar. Teilweise werden für die Touristen eigene Transferbusse zwischen den Fremdenverkehrseinrichtungen angeboten, deren Benutzung neben jener von Taxis empfohlen wird. Bei der Benutzung von Taxis ist unbedingt darauf zu achten, dass der Wagen einem offiziellen und vertrauenswürdigen Taxiunternehmen angehört.  Der Preis für eine Taxifahrt sollte grundsätzlich im Voraus mit dem Fahrer vereinbart werden.

Bezüglich der Anmietung von Leihwagen wird auf die erhöhte Gefahr im Straßenverkehr durch die mangelnde Fahrdisziplin der Verkehrsteilnehmer, unzureichende Beschilderung sowie teilweise desolaten Straßenzustand hingewiesen. Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit sollten aufgrund spärlich oder überhaupt nicht beleuchteter Fahrzeuge sowie sich auf der Straße befindliche Tiere (auch auf Autobahnen) wenn möglich generell unterlassen werden. Der österreichische Führerschein ist gültig.

Es gibt in der Dominikanischen Republik ein sehr gut ausgebautes Tankstellennetz.

Die Dominikanische Republik liegt in der Hurrikan gefährdeten Zone der Karibik. Aktuelle Informationen über Wirbelstürme finden Sie auch auf der Homepage des National Hurricane Center.

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches Klima mit zwei Regenzeiten (Mai bis Juni und September bis Oktober). Milder Einfluss der Seewinde.

Drogenkonsum und Drogenhandel sind auch bei geringen Mengen strafbar - bei Verstößen werden hohe Strafen verhängt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Gelegentlich werden Touristen als unwissentliche Drogenschmuggler eingesetzt. Nehmen Sie daher kein Gepäck für Fremde mit und kontrollieren Sie ab und zu den Inhalt Ihres eigenen Gepäcks.

Homosexualität wird im Allgemeinen akzeptiert.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit der Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Santo Domingo


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Venezuela

  • Santo Domingo

    Honorargeneralkonsulat
    KM 11 Autopista Duarte, gegenüber "Alfareria", Santo Domingo

    Telefon:
    (+1 / 809) 947 78 88
    Telefax:
    (+1 / 809) 532 56 03

    Leitung:
    OSTREICHER Karin | Honorargeneralkonsulin

    Konsularbezirk:
    Dominikanische Republik

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.00 - 12.00     Di 08.00 - 12.00     Mi 08.00 - 12.00     Do 08.00 - 12.00     Fr 08.00 - 12.00    


    Santo Domingo

    Büro der Österreichischen Botschaft Caracas
    Embajada de Suiza, Ave. Jimenez Moya 71 (Churchill esq. Desiderio Arias), Santo Domingo

    Telefon:
    (+1 / 809) 412 40 14
    SAT-Telefon:
    (+1 / 809) +881622434282
    Telefax:
    (+1 / 809) 412 86 60


    Anmerkung:
    Passbefugnis: Nein, Notpassbefugnis: Ja, Passantragstelle: Ja, Sichtvermerksbefugnis Nein

    Parteienverkehr:
    Mo 09.00 - 12.00     Di 09.00 - 12.00     Mi 09.00 - 12.00     Do 09.00 - 12.00     Fr 09.00 - 12.00    

    Botschaft der Dominikanischen Republik | Honorarkonsulat der Dominikanischen Republik, Wien | Ständige Vertretung der Dominikanischen Republik bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Dominikanischen Republik

    Prinz Eugen Strasse 18, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 85 55
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 85 55 - 20


    Honorarkonsulat der Dominikanischen Republik, Wien

    Möllwaldplatz 5, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 504 64 37
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 32 36
    Amtsbereich:
    Republik Österreich
    Amtsbefugnis:
    Beglaubigungs- und Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Di, Mi und Do 10.00 -12.00

    Ständige Vertretung der Dominikanischen Republik bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Prinz Eugen Strasse 18/1/33, 1040 Wien

    Telefon:
    (+43 / 1) 505 85 55
    Telefax:
    (+43 / 1) 505 85 55 - 20

    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Santo Domingo
    Int. Kennzeichen
    DO
    Spanisch
    Fremdsprachen
    Englisch
    Währung
    1 Dominikanischer Peso (DOP) = 100 Centavos
    Zeitunterschied zu MEZ
    -5 h
    Elektrischer Strom
    110 Volt/60 Hertz, amerikanische Stecker (Zwischenstecker erforderlich)


    Reiseregistrierung.at

    Einfach online registrieren - damit wir Sie im Fall des Falles besser unterstützen können.