Flagge Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina (Bosnien und Herzegowina)

Stand 21.12.2014 (Unverändert gültig seit: 13.10.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko!

Die im Krieg auch entlang von Durchzugsstraßen ausgelegten Minenfelder sind zu einem großen Teil noch nicht geräumt. Warnschilder sind oft nicht sichtbar. Ohne Kenntnis der genauen Lage kann daher ein Verlassen der befestigten Straßen selbst in der Nähe der Hauptstadt Sarajewo lebensgefährlich sein.

Reisende mit eigenem PKW müssen sich des Diebstahlsrisikos bewusst sein, da insbesondere Fahrzeuge mit ausländischen Kennzeichen oder Mietwagen bevorzugtes Ziel von Autoeinbrüchen sind. Lassen Sie niemals Ihr Gepäck mit Wertgegenständen oder Dokumente im Auto zurück und stellen Sie Ihr Auto immer auf überwachten Parkplätzen ab! Entfernen Sie alle Hinweise (Servicekarten, Prospekte, etc.) darauf, dass es sich um einen Mietwagen handelt, von Ihrem Auto!

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Nein
  • Reisedokumente: Reisepass, gültiger Personalausweis
  • Passgültigkeit: 3 Monate nach Ausreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Inhaber von Reisepässen, deren Gültigkeit während des Aufenthaltes ausläuft, können nicht mehr ausreisen, sondern müssen vor der Ausreise einen Notpass besorgen.
    Nicht in Begleitung der Obsorgeberechtigten reisende Minderjährige benötigen die Zustimmungserklärung der Obsorgeberechtigten im Original (Unterschriften müssen gerichtlich oder notariell beglaubigt sein) und bei verschiedenen Familiennamen die Geburtsurkunde.
    Bei Einreise müssen ausreichende finanzielle Mittel vorhanden sein (pro Person und Tag 150 BAM)

Es empfiehlt sich die Mitnahme von ausreichend Bargeld in Euro, das vor Ort in konvertible Mark gewechselt werden kann. Kreditkarten werden nur in Ausnahmefällen bzw. in den Städten akzeptiert. In größeren Städten ist ein Bargeldbezug über Bankomat problemlos möglich.

Bei der Einfuhr von Gütern aller Art in größeren Mengen (also nicht haushaltsmäßigen Mengen), auch wenn diese für wohltätige Zwecke oder als Spenden vorgesehen sind, müssen durch die empfangende Organisation/Stelle die entsprechenden Importdokumente vorbereitet werden (unbedingt direkte Kontaktaufnahme mit jener Zollstation über welche die Einfuhr abgewickelt werden soll). Sind die Waren für Privatpersonen gedacht, so empfiehlt es sich im Vorfeld mit einer humanitären Organisation, die in Bosnien und Herzegowina tätig ist, in Kontakt zu treten, die bei der Einfuhr der Güter behilflich ist. Bei Spenden ist immer zu bedenken, dass durch den Empfänger der Waren Abgaben zu entrichten sind, deren Höhe sich nach der Art und dem Alter der gespendeten Güter richtet.

Humanitäre Hilfstransporte durch Organisationen und Private - Empfehlungen

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Die medizinische Versorgung ist nur in den größeren Städten in Ansätzen existent, entspricht aber nicht dem österreichischen Standard. Abseits der großen Städte ist eine medizinische Versorgung nicht gesichert.

Es wurden aus den Gegenden um Banja Luka und Prijedor immer wieder Meningitis-Fälle berichtet, weswegen allgemein zu besonderen Vorsichtsmaßnahmen, insbesondere beim Kontakt mit Personen, die anscheinend an Grippe (hohes Fieber, Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen) erkrankt sind, geraten wird. Bei Kindern können zusätzlich folgende Symptome auftreten: Erbrechen, Krämpfe. Beim geringsten Verdachtsmoment wird der umgehende Besuch eines Arztes empfohlen.

2011 gab es Krankheits- und Todesfälle im Zusammenhang mit dem H1N1 Virus.

Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel, sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen. Gewisse Impfstoffe (z.B. Röteln) sind mitunter in BuH nicht erhältlich.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht ein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Zusätzlich zur Einholung eines Auslandskrankenscheines für Bosnien und Herzegowina (A/BiH 3 Formular) bei Ihrem Krankenversicherungsträger vor der Abreise sollte dennoch der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport in Betracht gezogen werden. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden. Allerdings ist eine uneingeschränkte Benutzung der Flughäfen im Lande nicht gewährleistet.

Die erlaubte Promillegrenze bei Autofahrern beträgt 0,3 Promille. Verstöße gegen diese Vorschrift werden streng geahndet.

Inhaber eines österreichischen Führerscheines sind zum Lenken eines Kraftfahrzeuges vom Zeitpunkt der Einreise bis zur Dauer von sechs Monaten berechtigt.

Bei Führerscheinverlust ist eine sofortige Meldung an die nächstgelegene Polizeidienststelle notwendig. Bitte kontaktieren Sie die österreichische Botschaft.

Personen unter 23 Jahren dürfen in der Nacht (23:00 - 05:00 Uhr) nur dann ein Fahrzeug lenken, wenn der Beifahrer älter als 25 Jahre und im Besitz eines gültigen Führerscheines ist und im letzten Jahr nicht auf Grund eines Verstoßes gegen das Verkehrssicherheitsgesetz verurteilt wurde. 

Im Fall von Verkehrsunfällen mit Personenschaden können Ausländer ohne Wohnsitz in Bosnien und Herzegowina bis zum Abschluss des Untersuchungsverfahrens in Untersuchungshaft genommen werden. Die Möglichkeit der Kautionserlegung wird in diesen Fällen äußerst zurückhaltend angewandt. Es wird daher empfohlen werden, besondere Vorsicht im Straßenverkehr walten zu lassen und ein äußerst defensives Fahrverhalten an den Tag zu legen.

Bei den rigorosen Verkehrskontrollen sind immer zwei Polizisten anwesend. Bei Verkehrsverstößen können die entsprechenden Geldbußen von der Polizei gegen Zahlungsbestätigung an Ort und Stelle eingehoben werden. In solchen Fällen wird eine Strafverfügung („prekeršajni nalog“) verhängt, die die betreffende Gesetzesstelle sowie eine Rechtsmittelbelehrung enthalten muss. Der Betroffene hat das Recht die Zahlung zu verweigern und einem Schnellrichter vorgeführt zu werden. Sollte kein Schnellrichter zum Zeitpunkt des Verstoßes verfügbar sein, so findet das Verfahren am darauffolgenden Tag statt. Bis zum Abschluss des Verfahrens wird der Führerschein vonseiten der Polizeibehörden eingezogen.

Bei Autofahrten ist neben Führerschein und Zulassung immer auch die grüne Versicherungskarte mitzuführen.

Ab 15. November eines jeden Jahres besteht in Bosnien und Herzegowina jedenfalls Winterreifenpflicht, ein Zuwiderhandeln wird vonseiten der lokalen Polizeibehörden mit Geldstrafen geahndet.

Aufgrund des schlechten Zustands der Straßen und ungenügender Markierungen wird wegen beträchtlicher Unfallgefahr von Nachtfahrten abgeraten.

Insbesondere in den Wintermonaten kann es aufgrund der Witterungsverhältnisse (starker Nebel und Schneefall) zu einer eingeschränkten Benützung des Flughafens Sarajewo kommen.

Kontinentales Klima im Landesinneren mit kalten Wintern und warmen Sommern, in Küstennähe mediterranes Klima mit weniger ausgeprägten Temperaturschwankungen.

Im Wallfahrtsort Medjugorje kann der Aufstieg zu den auf den Bergen gelegenen Wallfahrtstätten wegen des schwierigen Geländes und im Sommer wegen der Temperaturen von bis zu 40 Grad sehr anstrengend und für ältere oder gesundheitlich angeschlagene Personen ungeeignet sein. Vorsichtsmaßnahmen wie die ausreichende Mitnahme von Wasser, Verpflegung, Medikamente und Mobiltelefonen, sowie das Zusammenbleiben in Gruppen werden dringend empfohlen.

Laut Mitteilungen österreichischer Reisender sind im Zentrum von Mostar Individualreisende zur Inanspruchnahme von diversen „Dienstleistungen“, z.B. Stadtführungen, gezwungen worden, wohingegen Gruppenreisende nicht belästigt wurden. Die angeblichen „Guides“ legen teilweise ein bedrohliches Verhalten an den Tag. Zu erhöhter Aufmerksamkeit in den Touristenzonen der Stadt wird deshalb geraten. Gemäß den Beobachtungen der Reisenden war in den geschilderten Fällen ein Tätigwerden der örtlichen Polizeikräfte nicht feststellbar.

In entlegenen Gebieten gibt es unter Umständen keinen Zugang zu Mobiltelefonnetzen.

Zur Strafbarkeit sexueller Handlungen liegen keine Informationen vor.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Reiseinformationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Sarajewo

Botschaft
Dzidzikovac 7, BiH-71000 Sarajewo

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(+387 / 33) 279 400 (Amt)
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PAMMER Martin | ao. und bev. Botschafter

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Bosnien und Herzegowina

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Botschaft von Bosnien und Herzegowina | Honorarkonsulat von Bosnien und Herzegowina, Wien | Honorarkonsulat von Bosnien und Herzegowina, Graz | Ständige Vertretung von Bosnien und Herzegowina bei den Internationalen Organisationen in Wien

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Telefax:
(+43) (0) 504004-83903
Notruf:
(+43) (0) 504004-3903
Amtsbereich:
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Amtsbefugnis:
Keine Beglaubigungs-, Passbefugnis und Visabefugnis

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Honorarkonsulat von Bosnien und Herzegowina, Graz

Eißlgasse 4, 8047 Graz

Telefon:
(+43 / 0) 664 863 5900
Telefax:
(+43 / (0) 316) 30 50 40
Amtsbereich:
Steiermark
Amtsbefugnis:
Keine Beglaubigungs-, Passbefugnis und Visabefugnis / In Konsularangelegenheiten ist ausschließlich die Konsularabteilung der Botschaft in Wien unter der Nummer 01/81185-34 zuständig

Parteienverkehr:
Di, Mi und Do von 09.00 - 11.00 (nach telefonischer Vereinbarung)

Ständige Vertretung von Bosnien und Herzegowina bei den Internationalen Organisationen in Wien

Heinrichsgasse 4 Top3, 1010 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 812 22 56
Telefax:
(+43 / 1) 526 47 41

Parteienverkehr:
Mo - Fr 09.00 - 17.00

Vertrauensarzt Dr. Teufik HADZIOSMANOVIC

Institution:
Gesundheitszentrum "Omer Maslic"
Straße:
Bihacka br.2
Stadt:
Sarajewo 71000

Telefon:
(+387/33) 724 777
Mobil:
(+387/61) 10 20 29
Telefax:
(+387/33) 27 87 878

Arbeitsgebiet:
Allgemeinmedizin, Lungenerkrankungen
Sprachkenntnisse:
Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, (Englisch)


Vertrauensärztin Dr. Aida RUDIC

Institution:
Fakultät für Gesundheitswesen (Fakultet Zdravstenih Studija Sarajevo)
Straße:
Bolnicka 25
Stadt:
Sarajewo 71000

Telefon:
(+387/33) 569 810
Mobil:
(+387/61) 483 181
Telefax:
(+387/33) 569 825

Arbeitsgebiet:
Allgemeinmedizin, Familiengesundheit
Sprachkenntnisse:
Deutsch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, Französisch, Englisch
Anmerkung:
Hausbesuche nach telefonischer Vereinbarung


Vertrauensanwalt Zlatko SEHOVIC

Straße:
Ul. Ismeta Mujezinovica 6
Stadt:
Sarajewo BA-71000

Telefon:
(+387/33) 444 077
Telefax:
(+387/33) 444 077

Sprachkenntnisse:
Bosnisch, Deutsch, Englisch

Sicherheitsstufe

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Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Sarajewo
Int. Kennzeichen
BA
Bosnisch, Serbisch, Kroatisch
Fremdsprachen
Englisch, Deutsch
Währung
1 konvertierbare Mark (BAM)
Elektrischer Strom
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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