Flagge Aserbaidschan Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan)

Stand 21.12.2014 (Unverändert gültig seit: 02.12.2014)

Hohes Sicherheitsrisiko / Region

Hohes Sicherheitsrisiko für die Region Berg-Karabach und die angrenzenden besetzten Gebiete. Von nicht unbedingt notwendige Reisen in diese Landesteile wird abgeraten.

Die Region Berg-Karabach und die angrenzenden Bezirke (Agdam, Füsuli, Dschabrayil, Sangilan, Kubadli, Ladschin und Kalbadschar) sind von Truppen der Republik Armenien besetzt. Trotz Waffenstillstandes kommt es entlang der Waffenstillstandslinie immer wieder zu gewaltsamen Zwischenfällen mit Todesopfern. Die Gebiete zwischen den besetzten Landesteilen und dem übrigen aserbaidschanischen Staatsgebiet sind durch Schützengräben, Minenfelder militärisch gesichert.

Auf Grund dieser Gegebenheiten hat die österreichische Botschaft in Baku nur sehr limitierte Möglichkeiten österreichische Staatsbürger, die in den oben angeführten Gebieten in Not geraten sind, konsularisch zu betreuen.  

Erhöhtes Sicherheitsrisiko im Rest des Landes.

Bei Reisen im Land wird empfohlen, nur wenig Bargeld mitzunehmen und Dokumente zu fotokopieren. Demonstrationen und Massenansammlungen jeder Art sollten gemieden werden.  Besondere Vorsicht ist nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere in der Nähe von Nachtlokalen, geboten.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem hohen oder erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthalts regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja für gewöhnliche Reisepässe. Visafreie Einreise für Dienst- und Diplomatenpässe
  • Visum erhältlich: Bei der für Österreich zuständigen Vertretungsbehörde (Botschaft)
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit:  Mindestens 3 Monate bei Ausreise
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert. Bei Ausstellung eines Notpasses durch die österreichische Botschaft in Baku ist kein Exit-Visum erforderlich, allerdings wird die Beilage eines erklärenden Schreibens der Botschaft zum Notpass empfohlen.
  • Sonstiges: Die Grenzübertritte zwischen Aserbaidschan und Armenien sind geschlossen. Die Beschränkungen für den russisch-aserbaidschanischen Grenzübergang Samur-Jalama wurden aufgehoben. Die Ein- und Ausreise ist daher auch für österreichische Reisende mit gültigen Visa für Aserbaidschan und die Russische Föderation möglich. Der Grenzübertritt zwischen Aserbaidschan und dem Iran ist für ausländische Reisende mit gültigem aserbaidschanischem und iranischem Visum möglich. Die aserbaidschanisch-georgischen Grenzübertritte können von österreichischen Reisenden, mit aserbaidschanischem Visum benützt werden.
    Die Einreise in die aserbaidschanische Exklave Nachitschewan (Autonome Republik Nachitschewan) ist nur per Flugzeug bzw. auf dem Landweg vom Iran oder von der Türkei aus möglich.
    Ein Grenzübertritt von Aserbaidschan in die Region Berg-Karabach bzw. die besetzten Gebiete ist nicht möglich. Personen, die von Armenien aus nach Berg-Karabach sowie die besetzten Gebiete einreisen, betreten widerrechtlich aserbaidschanisches Hoheitsgebiet und werden mit einem Einreiseverbot belegt.
    Für ausländische Reisende, die sich länger als drei Tage in Aserbaidschan aufhalten, besteht Meldepflicht beim Aserbaidschanischen Migrationsdienst.

Bei Ein- und Ausreise sind Zolldeklarationen auszufüllen. Die Formulare sind, soweit sie nicht im Flugzeug verteilt werden, in der Flughafenempfangshalle erhältlich. Die Einfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist unbegrenzt erlaubt, jedoch deklarationspflichtig. Euro werden akzeptiert, Travellerschecks und Kreditkarten nur in Ausnahmefällen; es gibt mittlerweile viele Bankomaten in Baku, über die Bargeld bezogen werden kann. Bei Reisen im Land wird empfohlen, Bargeld in kleinen Scheinen mitzuführen, da das Bezahlen mit großen Scheinen problematisch sein kann.

Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 1000 Zigaretten oder 1000 Gramm Tabak sowie 1,5 Liter Alkohol und 2 Liter Wein). Wertvollere Gegenstände sollten bei der Einreise deklariert werden. Die Einfuhr von Lebensmitteln ist verboten.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten, die Mitnahme von Fremdwährung ist bis zum bei der Einreise deklarierten Betrag erlaubt. Als Ausfuhrbeschränkungen gelten bei alkoholischen Getränken 3 Liter, bei Kaviar 600 Gramm. Die Ausfuhr von Antiquitäten und Kunstgegenständen ist nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums erlaubt. Edelmetalle sowie Pelze dürfen nicht ausgeführt werden.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Medikamentenmangels entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur die regelmäßig benötigten Arzneimittel sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Vorsicht ist geboten beim Genuss von ungewaschenem Obst sowie ungekochten Speisen, insbesondere von mit Mayonnaise zubereiteten Salaten. Leitungswasser sollte auf keinen Fall getrunken werden, ebenso empfiehlt sich der Verzicht auf Eiswürfel.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahe gelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

Im Inlandsflugverkehr kommt es zu längeren Verzögerungen und die Einhaltung der Sicherheitsstandards ist fraglich, die Benutzung internationaler Direktflüge wird angeraten. Bei Autofahrten sind der österreichische Führerschein und die Zulassung mitzuführen. Eine Haftpflichtversicherung muss an der Grenze abgeschlossen werden.

Alkohol am Steuer ist verboten (0,0 Promille!).

Bei den täglich zwischen Baku und Tbilisi verkehrenden Zügen und öffentlichen Bussen sollten – zum Teil erhebliche –Verspätungen eingeplant werden. Fährverbindungen, die teilweise nur sehr unregelmäßig verkehren, bestehen mit dem Iran, mit Kasachstan, Turkmenistan und der Russischen Föderation. Direktflüge verbinden Baku unter anderem mit Wien sowie mit Frankfurt, Moskau, Istanbul.

Mildes Meeresklima, im Sommer warm und feucht. Der Winter ist kurz und mild mit nur wenig Schnee.

Das Fotografieren von militärischen Einrichtungen und uniformierten Personen ist verboten.

Vergehen gegen das Betäubungsmittelgesetz werden schon bei geringen Mengen und bei jeder Art von Drogen hart bestraft.

Die Mehrheit der Bevölkerung bekennt sich zum schiitischen Islam. Passen Sie Verhalten und Kleidung den lokalen Gepflogenheiten an.

Homosexualität ist zwar kein Straftatbestand , jedoch können Unannehmlichkeiten in der Öffentlichkeit (und auch mit der Polizei) nicht ausgeschlossen werden.

Prostitution gilt als „Ordnungswidrigkeit“ und kann mit einer Ermahnung bzw. Geldstrafe geahndet werden.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.



Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


Baku

Botschaft
Landmark III, 7. Stock, Nizami Str. 90A, AZ-1010 Baku

Telefon:
(+994) 12 465 99 33 (Amt)
Telefax:
(+994) 12 465 99 94 (Amt)

Leitung:
WECH Axel | ao. und bev. Botschafter

Amtsbereich:
Aserbaidschan, Georgien

Anmerkung:
Schengen-Visa für Georgien erteilt die Schweizerische Botschaft in Tiflis.

Botschaft der Republik Aserbaidschan | Kulturzentrum der Republik Aserbaidschan | Ständige Vertretung der Republik Aserbaidschan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Botschaft der Republik Aserbaidschan

Hügelgasse 2, 1130 Wien

Telefon:
(+43 / 1) 403 13 22
Telefax:
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Notruf:
(+43 / 1) 403 13 22
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Bellariastrasse 8, 1010 Wien

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Mo - Fr: 10.00 - 17.00 (Öffnungszeiten)
Mo - Fr: 12.00 - 16.00 (Besucherzeiten)

Ständige Vertretung der Republik Aserbaidschan bei den Internationalen Organisationen in Wien

Hügelgasse 2, 1130 Wien

Telefon:
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Telefax:
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Parteienverkehr:
Mo - Fr 09.00 - 18.00

Sicherheitsstufe

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Was ist eine Sicherheitsstufe?

Basisdaten

Hauptstadt
Baku
Int. Kennzeichen
AZ
Aserbaidschanisch
Fremdsprachen
Russisch, Türkisch
Währung
Manat (AZN) = 100 Qupik
Zeitunterschied zu MEZ
+3 h
Elektrischer Strom
220 Volt/50 Hertz Wechselstrom

 

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