Flagge Angola Angola (Republik Angola)

Stand 21.12.2014 (Unverändert gültig seit: 28.08.2014)

Erhöhtes Sicherheitsrisiko

Erhöhtes Sicherheitsrisiko.

Demonstrationen mit gewaltsamen Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften.sind möglich.

In einigen Landesteilen besteht Minengefahr. Nicht alle Minenfelder sind markiert. In den Grenzgebieten zur Demokratischen Republik von Kongo und zu Sambia ist besonders Vorsicht geboten. Halten Sie sich deshalb strikt an die Hauptstraßen und informieren Sie sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden und/oder der Bevölkerung. Überlandfahrten per PKW sollten nur im Konvoi (mindestens 2 Autos) und in Begleitung von Ortskundigen vorgenommen werden.

Auch in der Hauptstadt ist größte Vorsicht geboten, Überfälle und Diebstähle sind dort an der Tagesordnung.

Bei Reisen in die Diamantengebiete (besonders Provinzen Lunda Norte und Lunda Sul) wird zu Vorsicht geraten. Diese Reisen sollten nicht auf eigene Faust unternommen werden.

Hohes Sicherheitsrisiko in der Provinz Cabinda. Da es in dieser Provinz wiederholt zu militärischen Auseinandersetzungen kommt, wird von Reisen dorthin abgeraten. Ausgenommen davon ist die Provinzhauptstadt Cabinda, in der jedoch zu Vorsicht geraten wird. Österreichern, die sich dort aufhalten, kann wenn überhaupt nur in sehr eingeschränktem Umfang konsularische Hilfe geleistet werden.

Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten oder hohen Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheitslage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regelmäßig zu überprüfen.

  • Visumpflicht: Ja
  • Visum erhältlich: Bei der Botschaft der Republik Angola
  • Reisedokumente: Reisepass
  • Passgültigkeit: Zumindest 6 Monate länger als geplanter Aufenthalt, 3 freie Passseiten
  • Cremefarbiger Notpass: Wird akzeptiert
  • Sonstiges: Der Reisende muss seinem Visumantrag Kopien der Impfungen für Gelbfieber und Cholera beifügen

Devisen können anmeldefrei bis zu einem Gegenwert von 10.000 USD ein- und ausgeführt werden. Beachten Sie allfällige Aushänge betreffend zollrechtlicher Bestimmungen bei der Einreise. Die Zollbehörden sind angewiesen, genaue Kontrollen vorzunehmen. Gegenstände für den persönlichen Bedarf können zollfrei eingeführt werden. Die Banken akzeptieren Bargeld. Nur in den großen Hotels und in sehr wenigen Restaurants werden internationale Kreditkarten akzeptiert. Sonstige Rechnungen werden in bar in der angolanischen Währung bezahlt. Viele Restaurants und Hotels nehmen auch USD an. 100 US-Dollar Noten werden von Banken nur gewechselt, wenn sie 1996 oder später gedruckt worden sind. Es wird empfohlen, besonders beim Geldwechsel größte Vorsicht walten zu lassen.

Die Ausfuhr der Landeswährung ist verboten.

Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.

Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen des Körpers vermieden werden. Außerdem ist speziell in der heißen Jahreszeit auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Man sollte eher leichte Kost zu sich nehmen und fette Speisen vermeiden; übermäßiger Alkoholgenuss setzt die ohnehin geminderte Leistungsfähigkeit des Körpers weiter herab.

Aufgrund der hygienischen Verhältnisse und des Mangels an Medikamenten entspricht die Lage in den Krankenhäusern nicht dem europäischen Standard.

Außerhalb der Hauptstadt Luanda und einiger Provinzhauptstädte ist die allgemeine medizinische Versorgung sehr schlecht, in vielen ländlichen Gebieten ist sie kaum vorhanden. In Luanda gibt es einige besser ausgestattete Privatkliniken und auch qualifizierte Ärzte. Sämtliche Krankheiten, die in Angola häufiger vorhanden sind, können auch behandelt werden, wenngleich hohe Kosten anfallen. In der Regel können auch Medikamente in Luanda gekauft werden.

Die Gefahr der Übertragung von Bilharziose besteht beim Baden in Süßwassergewässern im gesamten Land. HIV/AIDS stellt ein großes Problem dar und ist eine Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen.

Da Gelsen (Mücken) Überträger verschiedener Krankheiten (unter anderen Malaria, Dengue-Fieber) sind, wird umfassender Gelsenschutz empfohlen. Auf die Einhaltung normaler Hygienemaßnahmen wie häufiges Händewaschen ist besonders zu achten. Vorsicht ist weiters beim Genuss von rohem Obst und Salaten angeraten, ebenso beim Genuss von Wasser. Die Mitnahme einer Reiseapotheke, die nicht nur regelmäßig benötigte Arzneimittel sondern auch Medikamente für gängige Reiseerkrankungen beinhaltet, wird dringend empfohlen.

Es wird empfohlen, ca. 8 Wochen vor Reisebeginn Ihren Hausarzt oder eine andere geeignete Einrichtung zu kontaktieren, um sich über die empfohlenen Impfungen zu erkundigen.

Informationen über Reiseimpfungen erhalten Sie auch bei der Stadt Wien, Tel. 01/ 4000-87621, und auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit.

Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen mit Österreich. Der Abschluss einer Zusatzversicherung für den Krankheitsfall und Krankentransport wird nahegelegt. Dies gilt vor allem auch für Krankentransportflüge, die von mehreren österreichischen Gesellschaften angeboten werden.

In Luanda hat die Anzahl der Omnibusse deutlich zugenommen. Diese verkehren jedoch nicht regelmäßig und sind zumeist stark überfüllt. Für Personen, die als Ausländer erkannt werden, besteht das Risiko eines Raubüberfalls.

Taxis sind in Luanda zumeist verfügbar, aber teuer. Mietwagen können zu hohen Preisen (ca. 100 USD pro Tag) angemietet werden. Der internationale Führerschein wird anerkannt.

Während der Regenzeit (November bis April) können plötzlich auftretende Hochwasser Straßen und Brücken wegschwemmen.

Mit Ausnahme einiger Flugzeuge der angolanischen Fluggesellschaft TAAG wurden alle angolanischen Fluggesellschaften von der Europäischen Kommission in Abstimmung mit den Flugsicherheitsbehörden der Mitgliedstaaten für unsicher befunden.

Es gibt keine Jahreszeiten im eigentlichen Sinn, sondern nur einen Wechsel von Regen- und Trockenzeit. Tropisches bis subtropisches Klima mit Regenzeit von September bis Mai. Während der Trockenzeit relativ niedrige Temperaturen (Regenzeit bis 35° Celsius).

Das Fotografieren von militärischen und sicherheitsrelevanten Anlagen bzw. Regierungsgebäuden sowie strategisch wichtigen Verkehrsanlagen ist verboten. Bei Zuwiderhandeln kann eine Beschlagnahme der Fotoausrüstung sowie eine Festnahme nicht ausgeschlossen werden.

Homosexualität ist illegal.

Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.

  1. Luanda


Legende:     zutreffend     nicht zutreffend


  • Botschaft: siehe Südafrika

  • Luanda

    Honorarkonsulat
    R. Joaquim De Figueireda Ernesto, Edificio Rainha Ginga, 8th floor, Luanda

    Telefon:
    (+244 / 222) 394 813
    Telefax:
    (+244 / 222) 394 813

    Leitung:
    MOSQUITO Antonio | Honorarkonsul

    Konsularbezirk:
    Angola

    Antragstelle für alle Reisepässe und Personalausweise
    Antragstelle nur für Kinderpässe, Notpässe und Personalausweise
    Notpassausstellung vor Ort
    Visabefugnis

    Parteienverkehr:
    Mo 08.30 - 12.30     Di 08.30 - 12.30     Mi 08.30 - 12.30     Do 08.30 - 12.30     Fr 08.30 - 12.30    

    Botschaft der Republik Angola | Ständige Vertretung der Republik Angola bei den Internationalen Organisationen in Wien

    Botschaft der Republik Angola

    Seilerstätte 15/10 - 11, 1010 Wien

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    Republik Österreich, Republik Kroatien

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    Sicherheitsstufe

    1 2 3 4 5 6
    Was ist eine Sicherheitsstufe?

    Basisdaten

    Hauptstadt
    Luanda
    Int. Kennzeichen
    AO
    Portugiesisch
    Fremdsprachen
    Spanisch, Französisch, Englisch
    Währung
    1 New Kwanza (AOA) = 100 Lweis
    Elektrischer Strom
    220 Volt/50 Hertz, verschiedene Steckerformen

     

    Reiseregistrierung.at

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