Geldverlust

Wenn durch Verlust oder Diebstahl von Geldmitteln eine finanzielle Notlage entsteht, ist in erster Linie durch Bank- oder Postüberweisung bzw. durch Überweisung mittels Western Union Abhilfe zu schaffen. Sollte dies in bestimmten Situationen oder Ländern nicht möglich sein, kann zum Zweck der Finanzierung der Heimreise

  1. durch Überweisung vom eigenen österreichischen Bankkonto
  2. durch Angehörige, Freunde oder den Arbeitgeber des in Notlage geratenen österreichischen Staatsbürgers beim Außenministerium in Wien ein Depot errichtet werden, wobei die Vertretungsbehörde den Kontakt herstellt.

Diese Serviceeinrichtung des Außenministeriums ist eine Notfalleinrichtung, die keinesfalls für private Geldbeschaffung etwa für Urlaubsverlängerung, Weiterreise, Einkäufe etc. beansprucht werden kann.

Ist die Beschaffung von Eigenmitteln jedoch auch durch eine Depoterrichtung nicht möglich, kann die Vertretungsbehörde im Fall einer unverschuldeten Notlage gegen Verpflichtung der späteren Rückzahlung ein Heimsendungsdarlehen für die preisgünstigste Heimreise nach Österreich gewähren. Voraussetzung ist die polizeiliche Anmeldung in Österreich.

Bei Diebstahl von Reiseschecks ist bei der zuständigen Polizeibehörde eine entsprechende Anzeige zu erstatten. Darüber hinaus sollte der Verlust von Reiseschecks sofort dem scheckausgebenden Geldinstitut in Österreich oder der Vertragsbank im Ausland zwecks Sperre der Schecks gemeldet werden. Bei Verlust oder Diebstahl von Kreditkarten (Mastercard, Visa, Diners Club, American Express etc.) ist telefonisch der Kreditkartenaussteller bzw. bei Verlust oder Diebstahl einer Bankomatkarte das ausstellende österreichische Geldinstitut zu verständigen und eine polizeiliche Anzeige zu erstatten.