Österreicher Botschafter besucht Teheraner Vizebürgermeister

- zu Besuch bei VizebürgermeisterBild: Thomas Buchsbaum
Der österreichische Botschafter im Iran, Dr. Thomas M. Buchsbaum, besuchte am 31. Jänner 2013 den Teheraner Bürgermeister für kulturelle und soziale Angelegenheiten, Dr. Seyed Mohammad Hadi Ayyazi, in dessen Amtsräumen. „Österreich und Teheran verbindet vieles, was von beiden Seiten sehr geschätzt wird“ so der österreichische Botschafter. „Dazu zählen die gegenseitige Veranstaltung von Kulturevents klassischer und zeitgenössischer Kunst und der wissenschaftlichen Zusammenarbeit sowie große Anstrengungen, die vielgestalteten Herausforderungen einer Großstadt im 21. Jahrhundert zu meistern, und Bemühungen um religiöse Minderheiten und NGOs im sozialen Bereich.“
Vizebürgermeister Ayyazi freute sich, dass er die Österreichische Kulturwoche voriges Jahr im Teheraner Künstlerhaus eröffnen und anlässlich den Fadjr-Festivals an einem Konzert des ‚Austro-Iranian Symphony Orchestra‘ teilnehmen konnte. Er lud Österreich ein, mehr von die vielen Kulturzentren der Stadt Gebrauch zu machen. Auch die Durchführung von BürgerInnen-Beteiligungsprojekten an Stadtaktivitäten und das Bezirks-Management könnten interessant zu studieren sein. Ferner lud er Teheran besuchende österreichische Kulturverantwortliche und KünstlerInnen ein, die Kultureinrichtungen der Hauptstadt zu besuchen.
Vizebürgermeister Ayyazi und Botschafter Buchsbaum drückten ihre Zufriedenheit über die Zusammenarbeit Teherans und Wiens im Rahmen von UN HABITAT-Best Practice-Programmen und die Erweiterung derartiger Kontakte zu den Herausforderungen einer Großstadt im 21. Jahrhundert aus. Die betrifft ua Themen wie die vielen Umweltfragen - ua Verkehr, Wasser, Müll -, Stadtkerne-Rehabilitation, IKT und die Schaffung von Freizeiteinrichtungen.
Botschafter Buchsbaum bat, auch weiterhin sowie verstärkt die Möglichkeit zu haben, österreichische Kulturevents in Teheran öffentlich aufzuführen – so wie dies mit iranischen Kulturevents in Österreich gehalten und unterstützt wird -, sowie um die anhaltende Unterstützung der Stadt für den christlichen Friedhofskomplex in Doulab. Feb. 2013
