Jura Soyfer
Jura Soyfer (1912, Charkow, Ukraine – 1939, Konzentrationslager Buchenwald): Anfang der 20er Jahre zog Soyfer nach Wien und begann dort mit dem Schreiben von politischen Gedichten für die sozialistische "Arbeiterzeitung". Nach dem Verbot der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei 1934 arbeitete Soyfer für die ebenfalls verbotenen Kommunisten.
1938 wurde er von den Nationalsozialisten an der Schweizer Grenze gefasst und zunächst nach Dachau, später nach Buchenwald deportiert.
In seinen kurzen Texten und satirischen Dramen kritisiert er die soziale Ungerechtigkeit und die politische Verblendung in der Gesellschaft: “Der Weltuntergang“ (1936), “Der Edi Lechner schaut ins Paradies“ (1936), “Astoria“ (1937) oder “Vineta“ (1937).

