Ingeborg Bachmann
Ingeborg Bachmann (1926, Klagenfurt – 1973, Rom): Studium der Philosophie, Psychologie, Germanistik und Politikwissenschaft an den Universitäten Innsbruck, Graz und Wien;
Bereits mit ihrem ersten Lyrik-Band "Die gestundete Zeit" (1953) wurde sie bekannt. Ihr Werk ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl philosophischer Verweise, wie etwa auf Wittgenstein, Heidegger, Walter Benjamin und Simone de Beauvoir. Ihr Privatleben war durch die Beziehungen zu den beiden Schriftstellern Paul Celan und Max Frisch, schweren Persönlichkeitskrisen und Gesundheitsproblemen geprägt, was schlussendlich zu einem völligen Rückzug aus dem öffentlichen Leben führte. Nachdem 1961 ihr erster Prosaband "Das dreißigste Jahr" veröffentlicht wurde, folgte für zehn Jahre kein weiterer. Ihr nächstes Werk war schließlich der Roman "Malina" (1971), welcher zu einem Bestseller wurde.
Weitere wichtige Werke Bachmanns sind etwa "Simultan", "Letzte Gedichte" oder "Der Tag des Friedens". Gegen Ende ihres Lebens wählte sie Italien als zweite Heimat, wo sie 1973, nach einem häuslichen Brandunfall, aufgrund ihrer Verletzungen starb

