Heimitio von Doderer
Heimito von Doderer (1896, Weidlingau, nahe Wien – 1966, Wien): Während des 1. Weltkrieges kämpfte Doderer an der russischen Front, von wo er 1917 als Kriegsgefangener in ein Arbeitslager nach Sibirien deportiert wurde. Drei Jahre später durfte er nach Wien zurückkehren und begann mit seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Im April 1933 wurde er Mitglied der NSDAP.
Seine wichtigsten Werke publizierte er nach dem 2. Weltkrieg: In "Die erleuchtenden Fenster", "Die Strudlhofstiege" und "Die Dämonen" beschreibt er, beeinflusst von Musil und Proust, die Wiener Gesellschaft vor und nach dem 2. Weltkrieg auf sehr detaillierte Art und Weise.

