H.C. Artmann
Hans Carl Artmann (1921, Wien - 2000, Wien): Artmann schrieb Gedichte in wienerischem Dialekt und Filmdrehbücher. Er war mit Konrad Bayer und Gerhard Rühm einer der Gründer der "Wiener Gruppe". Im Jahre 1958 publizierte er seine Gedichtsammlung "med ana schwoazzn dintn", die ihn sehr bald berühmt machte.
Artmann übersetzte die Werke zahlreicher Autoren ins Deutsche, so z.B. jene von Federico García Lorca, Ramón Gómez de la Serna, Pedro Calderón de la Barca und Félix Lope de Vega. Zu seinen Übersetzungen aus dem Französischen zählen u.a. Publikationen von Honoré de Balzac, Georges Feydeau und Moliere; er arbeitete ebenso an englischen, italienischen und skandinavischen Werken.
Er war außerdem für seine Zusammenarbeit mit der "Schule der Poesie" in Wien bekannt und war Inhaber zahlreicher Auszeichnungen, so z. B. dem Literaturpreis des deutschen Fernsehsenders ZDF, dem Georg Buechner Preis des Jahres 1997 und dem Literaturpreis der Stadt Wien.

