Elias Canetti
Elias Canetti (1905, Rustschuk – 1994, Zürich): 1911 übersiedelte er mit seinen Eltern, spanischen Juden, nach England. Nach dem Tod seines Vaters 1938 zog Canetti nach Wien. Aus diesem Grund wurde die deutsche Sprache zu der, in der er seine literarischen Werke verfasste. Im Jahr 1939 lebte der Autor in England.
In seinem einzigen Roman “Die Blendung“ (1936) charakterisiert er den verlorenen Intelektuellen in dessen geistiger, von der Umwelt abgekapselter, Welt. In “Masse und Macht“ (1960) analysiert Canetti das Phänomen des Nationalsozialismus. Andere Werke: “Der andere Prozeß“ (1969), “Das Gewissen der Worte“ (1975) und “Die gerettete Zunge“ (1977). 1981 gewann Canetti den Nobelpreis.

