Hugo von Hofmannsthal
Hugo von Hofmannsthal (1874, Wien – 1929, Rodaun): Sein erstes Drama “Gestern“ wurde bereits aufgeführt als der Autor erst siebzehn Jahre alt war. “Der Tod des Tizian“ (1892), “Der Tor und der Tod“ (1893), “Das kleine Welttheater“ (1897) und “Der Turm“ (1925) kreisen um die Spannung zwischen Realität und Schein.
Mit “Ein Brief“ (1901) und der Komödie “Der Schwierige“ (1921) beschrieb er das Misstrauen seiner Epoche gegenüber Sprache. Danach verfasste er einige Versionen antiker Tragödien, wie “Elektra“ (1904), die Richard Strauss in Opern umsetzte. Hofmannsthal verfasste die Libretti zahlreicher Strauss-Opern wie “Der Rosenkavalier“ (1911), “Ariadne auf Naxos“ (1912) und “Die Frau ohne Schatten“ (1919).
Gemeinsam mit Max Reinhardt gründete er die Salzburger Festspiele, wo jedes Jahr sein Drama “Jedermann“ (1911) aufgeführt wird.

