Konzert Wiener dior Duo - Der Duft des Glases

- Glarsharmonika Duo
Canzo (Co) - Teatro Sociale - 2. März 2013 - 21:00 Uhr
Mailand - Teatro Filodrammatici - 3. März 2013 - 11:00 Uhr
Wiener Glasharmonika Duo: Christa Schönfeldinger Glasharmonika; Gerald Schönfeldinger Verrophon. Die Welt der Glasklänge eröffnet sich dem Ehepaar Christa und Gerald Schönfeldinger Anfang der Neunzigerjahre. Zunächst haben sie nach ihrem Violinstudium am Wiener Musikkonservatorium die Orchesterlaufbahn eingeschlagen. 1991 Gründung des Wiener Glasharmonika Duo und Beginn der internationalen Karriere in Mailand. Konzerthighlights u.a.: Warschauer Philharmonie, Mozartwoche Salzburg, Musikverein Wien, Wiener Festwochen, Kölner Philharmonie, Dresdner Musikfestspiele, Tokio, Rom, Paris, Amsterdam, Helsinki, Lissabon u.v.m. Konzertiert wurde u.a. gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern, Wiener Symphonikern, Dresden Philharmonie, New Tokio Philharmonic, SWR Saarbrücken/ SWR Freiburg , Amati Quartett.
Seit dem 15. Jahrhundert sind Glasinstrumente bezeugt, und 1761 erfand Benjamin Franklin die Glasharmonika. Hunderte von Kompositionen für die mit Pedalen in Schwung gehaltene Walze aus Glasschalen, die Ende des 18. Jahrhunderts durchaus die Etikette „Modeinstrument“ verdiente, waren die Folge. Seinen Zenit erreichte das Instrument durch das KV 617 von Wolfgang Amadeus Mozart. Danach erlebte es einen rapiden Absturz in der Gunst von Publikum und Interpreten und geriet ab 1830 in Vergessenheit. Ende des 20. Jahrhunderts, erwacht ein untergegangenes Instrument aus seinem Dornröschenschlaf. Ganz sicher muss man dem „Wiener Glassharmonika Duo“ das massivste Bemühen um die Weiterentwicklung der Glasmusik und ihre endgültige Ankunft in der Gegenwart attestieren. Christa und GeraldSchönfeldinger haben der Glasharmonika das von Sascha Reckert 1983 erfundene Verrophon nicht nur zur Seite gestellt, sondern aus dieser bislang nicht vorhandenen akustischen Konstellation ein neues Spektrum klanglicher, technischer und kompositorischer Möglichkeiten entwickelt.
