Vortrag von Maria Giovanna Forlani
Marie-Louise: historisches Erbe und Wunderwerke einer modernen Herrscherin
Datum: 13. Juni – 18:30 Uhr
Ort: Österreichisches Kulturforum, piazza del Liberty 8
Die Konferenz wird von Musikbeispielen der Wiener Tradition sowie des italienischen Melodrams begleitet werden.
Marie-Louise von Habsburg-Lothringen (1791-1847), Ehefrau von Napoleone Bonaparte, Kaiserin der Franzosen nach dem Wiener Kongress 1815, Herzogin von Parma und Piacenza, „Marie-Louise“ war eine beliebte Herrscherin der Restauration.
Die Konferenz möchte Licht auf die menschlichen und politischen Ereignisse einer Persönlichkeit werfen, welche Zeugin einer Zeitwende war und Fördererin sozialer Reformen, welche für die Auffassung eines Staates heute noch aktuell sind, werfen. Marie-Louise war die Tochter des österreichischen Kaisers Franz I, welcher sie aus politisch- diplomatischen Gründen als Frau von Napoleon Bonaparte, während einer kurzen Zeit geprägt von besorgniserregenden und dramatischen Ereignissen, wollte.
Die Jahre in Parma voller kulturellen Eroberungen (man denk an den Aufstieg von Giuseppe Verdi) repräsentierten für die Untertanen des Herzogtums eine Periode der Unbeschwertheit und des Wohlbefindens welche heute noch in der Geschichtschronik erwähnt wird. Wir durchstreifen zusammen ein bedeutungsvolles Leben jener Zeit.

