Präsentation des Romans von Vladimir Vertlib “Zwischenstationen”

- Vladimir VertlibBild: Vladimir Vertlib
Datum: 16. November 2011 – 18:0 Uhr
Ort: Mailand, Österreichisches Kulturforum, Piazza del Liberty 8
Datum: 17. November – 17:30 Uhr
Ort: Genua, Palazzo Rosso, via Garibaldi 18
In Zusammenarbeit mit dem Centro Culturale Italo-Austriaco von Genua
Eine Urne in einer Plastiktüte fällt während einer Straßenbahnfahrt in St. Petersburg zu Boden, ein jüdisches Kind bekommt ein Zigarettenetui mit einer Landkarte des Großdeutschen Reiches als Geschenk, ein altes russisches Ehepaar schleppt ein Bett vom Sperrmüll durch die Straßen von New York.
Authentisch und exemplarisch für die Emigrationserfahrung im 20. Jahrhundert erzählt Vladimir Vertlib die Geschichte der Irrfahrten einer russisch-jüdischen Familie auf dem Weg in die erhoffte Freiheit. Die Stationen dieser voller skurriler und überraschend komischer Episoden steckenden Reise sind Wien, Israel, Holland, Italien, die USA und abermals Wien, wo die Familie, einem Bumerang gleich, immer wieder landet und wo sie schließlich versucht, in der Heimatlosigkeit eine Art Heimat zu finden.
Vladimir Vertlib, geboren 1966 in Leningrad, emigrierte 1971 mit seiner Familie nach Israel. Später übersiedelte er nach Wien, dann wieder zurück nach Israel, in die USA und schließlich wieder nach Österreich, wo er seit 1981 als Schriftsteller, Übersetzer, Soziologe und Journalist arbeitet. Er gilt als einerder besten österreichischenAutoren undhat zahlreiche Auszeichnungen erhalten. Dies ist sein erstes erschienenes Buch in Italien, von der Neue Zürcher Zeitung beschrieben als authentischer, europäischer Roman, auf den Kritiker und Leser schon lange gewartet haben.
