Internationaler Kongress „‘Ich gehöre zur lateinischen Welt‘ – Stefan Zweig und Italien“

- Stefan Zweig nel 1940 a Rio de Janeiro
Datum: 25.-27. Mai
Ort: Meran, Akademie Deutsch-Italienischer Studien, Innerhoferstraße 1
Die Beziehungen zwischen Stefan Zweig und Frankreich sind oft Forschungsgegenstand gewesen: Weniger bekannt ist hingegen, dass auch die italienische Kunst und Kultur seine Werke in vielerlei Hinsicht geprägt haben. Während seiner zahlreichen Reisen nach Italien besuchte Stefan Zweig nicht nur Städte und Museen, sondern lernte verschiedene Künstler und Intellektuelle kennen, mit denen er Freundschaft schloss. In Italien hatte er außerdem die Gelegenheit, mit kritischem Blick die politischen Entwicklungen zu beobachten und Vorträge über die Vereinigung Europas zu halten, die großen Erfolg erzielten.
Der internationale Kongress anlässlich des 130. Geburtstages des Schriftstellers ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Stefan Zweig Centre in Salzburg, der Universität Verona, der Akademie Deutsch-Italienischer Studien in Meran, dem Österreichischen Kulturforum Mailand und dem „Theater in der Altstadt“ in Meran, und findet zweisprachig in Meran statt.
Stefan Zweig (1881-1942): Schriftsteller, Poet und Essayist, war einer der bekanntesten deutschsprachigen Autoren im Ausland. In seinen Werken thematisiert er immer wieder den Traum von einem von Kultur und Toleranz vereinten Europa, das nicht von nationalen und sozialen Spannungen zerrissen ist.
www.stefan-zweig-centre-salzburg.at
www.adsit.org
