Kulturelle Beziehungen
Das aus der Kulturabteilung der Österreichischen Botschaft 2001 hervorgegangene nunmehrige Kulturforum Brüssel hat sich besonders seit den kulturellen Veranstaltungen anlässlich der österreichischen EU-Präsidentschaften 1998 und 2006, aber auch der „Europalia Österreich" von 1987 - auf die damalige belgische BesucherInnen auch heute noch zu sprechen kommen - zu einem aktiven Partner in kulturellen und wissenschaftlichen Angelegenheiten entwickelt, und zwar sowohl für die an Österreich interessierten BelgierInnen als auch für die in Belgien ansässigen ÖsterreicherInnen.
Die internationalen Kulturbeziehungen werden in Belgien nicht von der föderalen Ebene, sondern von den drei Sprachgemeinschaften wahrgenommen. Das Kulturforum arbeitet somit eng mit den Partnern der Flämischen, der Französischen und der Deutschsprachigen Gemeinschaft zusammen.
Eine weitere Hauptaufgabe des Kulturforums besteht in der Zusammenarbeit mit den belgischen Universitäten. In Flandern besteht an der Universität Antwerpen ein vor allem literaturwissenschaftlich tätiges Österreich-Zentrum. Rezente Beispiele für Wissenschaftskooperationen sind ein Symposium über Jean Améry an der Freien Universität Brüssel und ein Kolloquium über Joseph Roth an der Hogeschool Gent.
