1989-2009

- Initiative 1989/2009Foto: floorfour
Frieden, Freiheit, Gerechtigkeit – diese Schlagworte bilden heute die gemeinsame Wertebasis Europas. Der Grundstein dieses aktuellen Erscheinungsbildes unseres Kontinents wurde bereits 1989 gelegt. Der Fall des „Eisernen Vorhangs“, das Ende des Kalten Krieges sowie die Aufhebung der Bipolarität „Ost“ versus „West“ leiteten eine markante Wende in Europa und der Welt ein. Die bis dato bestehende Ordnung wurde fundamentalen Veränderungen unterworfen. Der Weg in ein modernes Europa wurde angetreten.
Durch seine spezifische Lage als Land am Vorhang sah sich Österreich mehr als andere Staaten von den Geschehnissen des Systemkonflikts zwischen den Westmächten und dem Ostblock betroffen. Schon in den Jahren 1956 und 1968 konnte sich Österreich als Brückenbauer Europas hinter dem Vorhang profilieren. Die Wende von 1989 hatte somit besonders gravierende Auswirkungen auf unsere Republik, die nun plötzlich ins Zentrum eines zusammenwachsenden Europas rückte.
Anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Geschehnisse von 1989 lanciert das BMeiA (Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten) österreichweit und international eine Initiative, die wegweisende Impulse für einen „Aufbruch in ein neues Europa“ setzen soll. Retrospektiv sollen die revolutionären Ereignisse des Jahres 1989 und deren Folgen diskutiert werden. Gleichzeitig wird ein Ausblick in die Zukunft angeregt, der das Potenzial dieses „neuen Europas“ erörtern soll.
Laufend aktualisierte Informationen zur Initiative, allen Projekten, Veranstaltungen sowie Publikationen finden Sie hier.
