Nationale Integrationsförderung

Die gezielte Förderung von Projekten soll der Integration von Menschen mit einer langfristigen Perspektive in Österreich dienen.  

Die im Rahmen der nationalen Integrationsförderungen (ko-)finanzierten Projekte dienen der besseren Integration von drittstaatsangehörigen MigrantInnen, EU-BürgerInnen bzw. Personen nicht-deutscher Muttersprache sowie Asylberechtigten und subsidiär Schutzberechtigten.

Die Maßnahmen dienen der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für Integration (NAP.I) und sind daher auf die NAP.I-Handlungsfelder abgestimmt:

  • Sprache und Bildung
    Deutschkenntnisse und Bildung sind relevante Faktoren, die zur Selbsterhaltungsfähigkeit und zu einem selbstbestimmten Leben beitragen. Im Hinblick auf Deutschförderung, Bildungsberatung und Bildungsförderung gilt es insbesondere die Zielgruppen der Kinder und Jugendlichen, Frauen sowie Personen, die vor Einführung der Integrationsvereinbarung eingereist sind, zu fördern.

  • Arbeit und Beruf
    Die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt soll über zielgruppengerechte Qualifizierungsmaßnahmen, Aus- und Weiterbildungsangebote sowie Informations- und Beratungsangebote forciert werden. Die Erwerbstätigkeit von Frauen und Jugendlichen mit Migrationshintergrund soll gesteigert werden.

  • Rechtsstaat und Werte
    Im Rahmen von zielgerichteten Projekten sollen einerseits ZuwandererInnen über die österreichische Wertekultur sowie gesetzliche Regelungen in Österreich informiert werden und gleichzeitig das interkulturelle Bewusstsein in der öffentlichen Verwaltung weiterentwickelt werden.

  • Gesundheit und Soziales
    ZuwandererInnen sollen mit Informationen zum Themenbereich versorgt werden, wodurch eine Erhöhung des Gesundheitsbewusstseins erreicht werden soll. Darüber hinaus sind auch die Sensibilisierung in der Gesundheitsbranche und die Eingliederung von MigrantInnen in ebendiese Branche zu fördern.

  • Interkultureller Dialog
    Die Vermittlung von Informationen über die Hintergründe der Zugewanderten sowie die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten zwischen MigrantInnen und Mitgliedern der Aufnahmegesellschaft sollen den interkulturellen Dialog fördern und positiv auf das Zusammenleben wirken.

  • Sport und Freizeit
    Insbesondere die Potenziale des organisierten Sports, also der Sportvereine, gilt es gezielt zu fördern. Besondere Zielgruppen sind Jugendliche und Frauen.

  • Wohnen und die regionale Dimension der Integration
    Projekte auf lokaler Ebene bzw. im Wohnbereich sollen die Begegnung und das gegenseitige Kennenlernen fördern, was in weiterer Folge zur Verminderung von Konflikten führt.

Reichen Sie Ihren Projektvorschlag beim BMEIA ein!

Neue Einreichfrist für Förderansuchen 2015: 30.September 2014

Bis dahin ist das vollständige Förderansuchen an das Abteilungspostfach abtviii3(at)bmeia.gv.at zu übermitteln.

Ein Ansuchen auf Förderung eines Integrationsprojektes können stellen:

  • NGOs,
  • Initiativen oder Vereine,
  • Unternehmen, die ein gemeinnütziges, nicht gewinnorientiertes Projekt durchführen möchten,
  • andere im Fachbereich Integration tätige Organisationen.


Nützen Sie die Möglichkeit, Förderungen für Ihre Integrationsprojekte beim BMEIA zu beantragen!

Bitte beachten Sie, dass die Dokumente in der jeweils gültigen Fassung rechtsverbindlich sind.