Thailand (de)
- Hauptstadt:
- Bangkok 
- Int. Kennzeichen:
- TH 
- Sprache
- Thai 
- Gängige Fremdsprachen:
- Nur gebildete Personen und im Fremdenverkehr tätige Thais sprechen Englisch. Darüber hinaus sind Fremdsprachen nicht gängig. 
- Währung:
- 1 Baht (B) = 100 Satang (Stg) 
- Zeitdifferenz zu MEZ:
- +6 h 
- Zeitdifferenz zu MESZ:
- +5 h 
- Elektrischer Strom:
- 220 Volt/50 Hertz Wechselstrom, in Hotels Rund- und Flachstecker 
Besondere Hinweise
Letzte Aktualisierung: 22.07.2010
Erhöhtes Sicherheitsrisiko für Bangkok, sowie 15 nördliche und nordöstliche Provinzen.
Nach den schweren Unruhen in Thailand hat sich die Sicherheitslage in Bangkok und in den Provinzen im Norden und Nordosten weitgehend normalisiert, der Ausnahmezustand für Bangkok und die nachfolgend aufgelisteten Provinzen wurde am 20.07.2010 jedoch weiter verlängert: Chiangmai, Chiangrai, Khonkaen, Udonthani, Chaiyaphum, Nakhon Ratchasima, Ubonratchathani, Mahasarakham, Nongbua Lamphu, Mukdahan, Nonthaburi, Samutprakan, Pathumthani, Ayutthaya, Chonburi.
In Thailand muss weiterhin von einer allgemeinen Gefahr von terroristischen Anschlägen ausgegangen werden. Diese Gefahr besteht noch am ehesten in der Hauptstadt Bangkok, vor allem gegen zentrale Einrichtungen des Staates. In den bekannten Tourismusgebieten Thailands wie Pattaya, Phuket, Koh Samui u.a. ist diese Gefahr geringer, da Ausländer von den bisherigen Auseinandersetzungen nicht direkt betroffen waren. Dennoch wird auch in denTouristenzentren besondere Vorsicht auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch von Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos und Nachtclubs empfohlen. Überdies wird empfohlen, sich von jeglichen politischen Manifestationen und Demonstrationen fern zu halten.
Thailandurlaubern und Auslandsösterreichern wird empfohlen, den Anordnungen der Sicherheitskräfte unbedingt Folge zu leisten, sich laufend über die Entwicklungen auf der Homepage englischsprachiger thailändischer Zeitungen wie "The Nation" bzw. "Bangkok Post" zu informieren, sowie die regelmäßig aktualisierten Reiseinformationen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten zu lesen.
Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten.
Aufgrund von Konflikten an der thailändisch-kambodschanischen Grenze bei Preah Vihear (Kambodscha) wird von Reisen nach Preah Vihear und Umgebung derzeit dringend abgeraten. Auch bei Reisen in andere Grenzregionen ist deshalb erhöhte Vorsicht geboten.
Sicherheit
Erhöhtes Sicherheitsrisiko für Bangkok sowie 15 nördliche und nordöstliche Provinzen.
Nach den schweren Unruhen in Thailand hat sich die Sicherheitslage in Bangkok und in den Provinzen im Norden und Nordosten weitgehend normalisiert, der Ausnahmezustand für Bangkok und die nachfolgend aufgelisteten Provinzen wurde am 20.07.2010 jedoch weiter verlängert: Chiangmai, Chiangrai, Khonkaen, Udonthani, Chaiyaphum, Nakhon Ratchasima, Ubonratchathani, Mahasarakham, Nongbua Lamphu, Mukdahan, Nonthaburi, Samutprakan, Pathumthani, Ayutthaya, Chonburi.
Im Zusammenhang mit der instabilen politischen Lage kam es in den letzten Monaten wiederholt zu Sprengstoffanschlägen auf öffentlichen Plätzen. Es wird empfohlen, Vorsicht walten zu lassen und große Menschenansammlungen sowie stark frequentierte Örtlichkeiten in Bangkok zu meiden. In zahl- reichen Provinzen Thailands besteht das Kriegsrecht. Auf die erhöhte Gefahr von Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Demonstranten wird hingewiesen. Für Thailand muss insgesamt von einer erhöhten Gefahr terroristischer Attentate ausgegangen werden. Auch in den Touristenzentren wird daher besondere Vorsicht auf öffentlichen Plätzen, beim Besuch von Einkaufszentren, Märkten, religiösen Heiligtümern, Bars, Discos und Nachtclubs empfohlen. Überdies wird empfohlen, sich von jeglichen politischen Manifestationen und Demonstrationen fern zu halten.
Die Botschaft empfiehlt Thailandurlaubern und Auslandsösterreichern, sich laufend über die derzeit schwer absehbaren Entwicklungen auf der Homepage englischsprachiger thailändischer Zeitungen wie "The Nation" bzw. Bangkok Post zu informieren, sowie die regelmäßig aktualisierten Reiseinformationen des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten zu lesen.
Seit Anfang 2004 kommt es in den südlichsten, an Malaysia grenzenden Provinzen Thailands regel- mäßig zu Anschlägen radikaler muslimischer Gruppierungen. Diese sind in erster Linie gegen öffentliche Einrichtungen (Schulen, Verkehrsinfrastruktur wie Flughäfen und Eisenbahnen) und die Sicherheitskräfte gerichtet. Mittlerweile werden auch häufig unbeteiligte Zivilisten zu Opfern. Anschläge gegen touristische Reiseziele wurden von einzelnen Gruppen angedroht. In wiederholten Fällen kam es zu schweren Zusammenstößen zwischen militanten Gruppen und Sicherheitskräften in deren Folge zahlreiche Todesopfer zu beklagen waren. Im Juli 2005 erklärte die thailändische Regierung den "besonderen Notstand" für die drei südthailändischen Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani.
Von Reisen in und durch die unter Notstandsrecht stehenden Provinzen Narathiwat, Yala und Pattani an der Grenze zu Malaysia sowie die benachbarte Provinz Songhkla wird aufgrund der anhaltenden terroristischen Anschläge dringend abgeraten.
In allen Grenzzonen des Landes sind noch einzelne Minenfelder vorhanden. Es wird daher empfohlen, sich an die häufig benutzten Straßen zu halten und sich im Zweifelsfall bei den lokalen Behörden zu informieren.
Im Nordwesten des Landes kommt es vereinzelt zu bewaffneten Grenzzwischenfällen zwischen Myan- mar und Thailand, die die vorübergehende Schließung der Grenze nach sich ziehen können.
Jeder Reisende, der sich in ein Gebiet mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko begeben möchte, muss sich der Gefährdung bewusst sein. In diesem Fall wird dringend empfohlen, sich über die Sicherheits- lage vor Ort genauestens zu informieren und diese gegebenenfalls während des Aufenthaltes regel- mäßig zu überprüfen.
Kriminalität
Wenngleich Thailand ein sicheres Land zu sein scheint, kommen dennoch Gewaltverbrechen, Eigentums- und Betrugsdelikte nicht selten vor. Es wird empfohlen, auf das vorhandene Risiko Bedacht zu nehmen und sich entsprechend vorsichtig zu verhalten.
Besondere Vorsicht ist am internationalen Flughafen Suvarnabhumi in Bangkok geboten. Ankommende Touristen werden von "Lockvögeln" (zumeist attraktiven Frauen) angesprochen und zur Buchung von privaten Flughafentaxis, Hotels und Rundreisen, zu komplett überteuerten Preisen, animiert.
Abfliegende Reisende sollten bei Einkäufen im Abflugbereich Handtaschen und Handgepäck beson- ders im Auge behalten. Es kommen in letzter Zeit vermehrt Vorfälle von organisiertem "Zustecken" von Artikeln vor; Reisende werden dann beschuldigt, diese Artikel gestohlen zu haben und im Fall des Nichtzahlens von Bestechungsgeldern mit Ausreiseverbot bedroht.
Auch bei Auto, Motorrad und Jetski-Vermietung werden immer häufiger Fälle von organisiertem Betrug festgestellt. Ausländische Touristen werden beschuldigt, an den gemieteten Geräten einen Schaden verursacht zu haben; die herbeigerufene Polizei droht den Reisenden im Fall des Nichtzahlens von Bestechungsgeldern mit Verhaftung.
Bereits seit längerem werden Touristen vorwiegend in Fremdenverkehrszentren von Schleppern (Tuk-Tuk- und Taxifahrern) angesprochen und fallweise sogar gegen ihren ausdrücklichen Wunsch in dubiose Geschäfte geführt, wo sie zu Einkäufen angehalten werden. Vor allem von Einkäufen bei Juwelieren, die auf diese Weise aufgesucht wurden, wird dringend abgeraten, da dort in der Regel minderwertige Qualität zu weit überhöhten Preisen verkauft wird.
Wegen der Gefahr von Falschgeldbetrügern sollte Geldwechsel nur in Bankfilialen vorgenommen werden.
Regelmäßig werden Fälle von Touristen bekannt, die nach Verabreichung von Betäubungsmitteln oder bewusstseinsverändernden Substanzen in Speisen oder Getränken vorwiegend in Bars und anderen Gaststätten und Hotels niederer Kategorie gesundheitlich geschädigt und beraubt wurden.
Vor der gewaltbereiten Drogenszene auf Koh Samui, Koh Pangan und Koh Tao ist besonders zu warnen. Auf den monatlich auf Koh Pangnan stattfindenden Mondscheinpartys (Full Moon Partys) kommt es immer häufiger zur Vergewaltigung (teilweise mit Todesfolge) von unter Drogen- oder Alkoholeinfluss stehenden Frauen.
Koh Samui weist ein erhöhtes Aufkommen an Straftaten einschließlich Gewaltverbrechen auf, denen regelmäßig Touristen zum Opfer fallen. Die dortige Polizeieinheit weist Anzeichen von Überforderung auf. Touristen, die diese Insel bereisen, setzen sich somit einem erhöhten Sicherheitsrisiko aus.
Individualtouristen sind in Thailand generell einem erhöhten Risiko ausgesetzt, Opfer einer Straftat zu werden.
Vor dem Erwerb von Wohnrechten in Ferienanlagen nach Time-Sharing-Modellen bei nicht eingehend bekannten Firmen ohne Befassung eines Vertrauensanwaltes wird wegen hohem Vertragsrisiko und fehlender Möglichkeiten zur Durchsetzung eigener Rechte gewarnt.
Einreise
Bei geplanten Aufenthalten bis zu 30 Tagen und einer Einreise über einen thailändischen Flughafen benötigen österreichische Staatsbürger kein Visum. Bei Einreise über eine Landgrenze ist ohne Visum nur ein 15-tägiger Aufenthalt erlaubt. In beiden Fällen muss die Passgültigkeit bei Einreise mindestens 6 Monate betragen. Kinder benötigen bei Einreise einen eigenen Reisepass. Die erlaubte Aufenthaltsdauer nach einer visumsfreien Einreise wird mittels Stempel im Reisepass vermerkt.
Österreichische Reisende, die einen längeren Aufenthalt in Thailand planen müssen vor Einreise bei der thailändischen Botschaft in Wien, bzw. bei einem der thailändischen Honorarkonsulate ein Touristenvisum beantragen. Touristenvisa werden mit einer maximalen Gültigkeit von 60 Tagen erteilt. Für geplante Aufenthalte von über 60 Tagen muss ein „non-immigrant visa“ beantragt werden. Beide Visakategorien werden auf Antrag im Regelfall von der thailändischen Einwanderungsbehörde um 30 Tage verlängert; die Verlängerung von Touristenvisa (nicht jedoch von non-immigrant und Transitvisa) im Rahmen des "tourist visa exemption scheme" ist bis einschließlich 4. März 2011 kostenlos.
Die Verlängerung eines Visums in Thailand sollte keinesfalls einem Reisebüro oder einem Vermittler anvertraut werden. Visa dürfen in Thailand nur von den Dienststellen des Immigration Bureau (Einwanderungsbehörde) verlängert werden. Inhaber von gefälschten Verlängerungen, wie sie in der Regel von Vermittlern verkauft werden führen bei Ausreise zur Verhaftung und Anklage des Inhabers wegen Dokumentenfälschung.
Eine Überschreitung der Gültigkeit des erlaubten visumsfreien Aufenthaltes, bzw. des Visums ist in Thailand kein „Kavaliersdelikt“, sondern stellt eine Straftat dar, die zur Verhaftung und zur Verurteilung zu einer Geldstrafe führt, wenn die Überschreitung des genehmigten Aufenthaltes, bzw. der Visumsgültigkeit anlässlich einer Polizeikontrolle im Inland festgestellt wird. Kann die Geldstrafe nicht gleich beglichen werden, so ist Ersatzhaft anzutreten. Wird der illegale Aufenthalt durch die Einanderungsbehörde/Grenzkontrollstelle anlässlich des Abfluges/ der Ausreise festgestellt, so wird eine Geldstrafe von THB 500,-- pro Tag, höchstens aber THB 20.000,--, verhängt, die sofort zu bezahlen ist. Erst nach Zahlung der Strafe darf das Land verlassen werden, bzw. erfolgt nach Festnahme und Zahlung der Strafe/ Absitzen der Haftstrafe die zwangsweise Abschiebung, sobald ein Rückflugticket vorhanden ist. Im Fall der Abschiebung kann es zu Wiedereinreiseverboten kommen.
Einfuhr
Die Ein- und Ausfuhr von Devisen bis zu einem Summenäquivalent von max. USD 20.000,-- ist dekla- rationsfrei, höhere Beträge müssen bei der Ein- und auch bei der Ausreise deklariert werden. Die Landeswährung Baht kann unbegrenzt eingeführt werden, eine Ausfuhr ist aber nur bis Baht 50.000,-- pro Person gestattet. Es empfiehlt sich die Mitnahme von Euro, US Dollar in bar, Kreditkarten und Reiseschecks. Gegenstände des persönlichen Bedarfs können zollfrei eingeführt werden (dazu gehören auch 200 Zigaretten oder 250 Gramm Tabak sowie 1 Liter Alkohol). Die Einfuhr von Pflanzen und pflanzlichen Lebensmitteln unterliegt Beschränkungen. Zu Rauschmittel siehe „Hinweise auf besondere strafrechtliche Bestimmungen“. Wegen der Gefahr von Falschgeldbetrügern sollten Devisen nur in Bankfilialen gewechselt werden.
Ausfuhr
Die Ausfuhr der Landeswährung ist bis zu einem Betrag von Baht 50.000.-, die Mitnahme von Fremd- währung bis zum Gegenwert von USD 20.000,- ist deklarationsfrei erlaubt.
Der Export von Antiquitäten, Kunstgegenständen und religiösen Gegenständen (mit Ausnahme von kleinen Buddhafiguren, die am Körper getragen werden) bedarf einer Exportgenehmigung.
Bitte beachten Sie bei der Einreise nach Österreich die geltenden Einfuhrbestimmungen.
Klima
Tropisches Klima, das von der Regenzeit in den Monaten Mai bis Oktober, und der dazwischen liegenden niederschlagsarmen Zeit geprägt ist. Es herrschen meist Temperaturen zwischen 30 u. 35° C. Heftige Niederschläge zur Regenzeit führen alljährlich zu ausgedehnten Überschwemmungen, denen auch Menschen zum Opfer fallen. Es wird empfohlen, bei Bekannt werden von Überschwemmun- gen nicht in die betroffenen Gebiete zu reisen. Aufenthalte stellen abgesehen von der unmittelbaren Gefahr auch ein erhebliches Infektionsrisiko auf Grund der hygienischen Verhältnisse dar.
Ratschläge
Der überwiegende Teil der thailändischen Bevölkerung ist buddhistisch. In den südlichen Regionen ist der Islam verbreitet. Auf die religiösen Gefühle der Gastgeber ist Rücksicht zu nehmen. Um diese nicht zu verletzen, ist vor allem beim Besuch religiöser Einrichtungen auf angemessenes Verhalten und entsprechende Kleidung zu achten (lange Ärmel, lange Kleider bzw. lange Hosen, Ablegen der Schuhe, etc.).
Gesundheit
Schweinegrippe: Das thailändische Gesundheitsministerium informierte, dass seit Ausbruch der Schweinegrippe mehr als zwei Millionen Thais an H1N1 erkrankten, wovon mehr als 100 verstarben. Die im Frühjahr an den Flughäfen eingeführten Überwachungs- und Kontrollmechanismen zur Eindämmung der Grippe sind bis auf Weiteres ausgesetzt. Das Gesundheitsministerium rechnet mit einer neuen Grippewelle gegen Jahresende.
Alle erforderlichen medizinischen Einrichtungen sind in Bangkok und anderen größeren Städten vorhanden. Die Ärzte vor allem in den renommierten aber teuren Privatspitälern in der Hauptstadt und den touristischen Zentren verfügen über eine qualifizierte medizinische Ausbildung, haben teils auch im westlichen Ausland studiert und sprechen gängige Fremdsprachen. Auch die Ausstattung dieser Krankenhäuser entspricht internationalem Standard. Die meisten Privatkrankenhäuser akzeptieren Kreditkarten.
HIV/AIDS stellt auch in Thailand eine große Gefahr für jene dar, die mit diesem Infektionsrisiko sorglos umgehen. Ein besonders hohes Risiko bergen Sexualkontakte und verunreinigte Injektionsnadeln.
Während der letzten Jahre ist ein kontinuierliches Ansteigen der Fälle von Denguefieber feststellbar. Als vordringliche Maßnahme ist der Schutz vor Insektenstichen durch lange Kleidung (vor allem abends) und durch Insektenschutzmittel zu betrachten.
Vor allem in der Eingewöhnungsphase sollten größere Belastungen vermieden und dem zu Zeiten schwer erträglichen Klima, der Zeitverschiebung, der Umstellung in der Ernährung etc. Rechnung getragen werden. Speziell sollte auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr vor allem durch Mineralwasser und Fruchtsäfte geachtet, eher leichte Kost zu sich genommen und auf übermäßigen Konsum von Alkohol verzichtet werden. Das Leitungswasser ist nicht genießbar.
Viele Erkrankungen können durch hygienebewusste Ernährung und konsequenten Mückenschutz vermieden werden. Häufiges Händewaschen ist anzuraten.
Das Meeresinstitut in Phuket hat bis auf weiteres eine Warnung für die Ostküste Phukets (Ao Nambor) herausgegeben, da in Strandnähe Seewespen ("box jelly fish") gesichtet wurden. Die Berührung mit dieser Quallenart kann für den menschlichen Organismus, insbesondere Kleinkinder, sehr gefährlich werden und bei nicht rechtzeitiger Behandlung unter Umständen tödlich verlaufen. Ebenfalls sind auf den Inseln KOH CHANG und KOH MAK, die an Kambodscha angrenzen, vermehrt Würfelquallen aufgetreten, die absolut tödlich sind.
Thailand gehört zu jenen asiatischen Ländern, in denen Todesopfer durch die so genannte Vogelgrippe zu verzeichnen waren. Entsprechende Vorsicht und insbesondere die Einhaltung von Hygieneregeln und sonstiger Vorkehrungsmaßnahmen ist daher angeraten.
Bei gesundheitlichen Vorbelastungen sollte vor Reiseantritt ein Arzt konsultiert und seine Vorsorgeberatung eingeholt werden.
Impfungen
Die folgenden Empfehlungen ersetzen nicht die Konsultation eines Tropenmediziners oder Impfarztes: Impfung gegen Gelbfieber ist bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet vorgeschrieben. Der folgende Basisimpfschutz wird von Reisemedizinern empfohlen: Diphtherie, Tetanus, Polio, Hepatitis A und B, Typhus, für Rundreisende und Individualtouristen und bei längeren Aufenthalten Impfschutz gegen Japan-B-Enzephalitis und Tollwut. Auch die geeignete Malariaprophylaxe vor allem bei längeren Aufenthalten und in gefährdeten Gebieten sollte mit einem Tropenmediziner besprochen werden. Siehe dazu u.a. Zentrum für Reisemedizin. oder andere tropenmedizinische Beratungsstellen.
Versicherung
Es besteht kein Sozialversicherungsabkommen zwischen Thailand und Österreich. Für die Bezahlung medizinischer Leistungen bei Erkrankung und Unfall in Thailand hat der Reisende daher selbst vorzusorgen. Der Abschluss einer Reisekranken- und Unfallversicherung, die gegebenenfalls die Kostenübernahme eines Heimtransportes beinhaltet, wird dringend empfohlen.
Verkehr
Öffentliche Verkehrsverbindungen: Inlandsflugnetz, Eisenbahnen, Busverbindungen.
Im Stadtgebiet von Bangkok sind die Taxis mit der Aufschrift 'Taxi Meter' zu empfehlen. Die Abrechnung erfolgt mittels des Zählers. Auf die Vereinbarung von Pauschalbeträgen sollte sich der Fahrgast nicht einlassen.
In Bangkok stellen obendrein die Schnellbahn („Sky-Train“ oder BTS) und U-Bahn (MRT) attraktive und schnelle Massenverkehrsmittel dar, versorgen aber nur einen Teil des Stadtgebietes.
Auf Grund der Besonderheiten des Straßenverkehrs in Thailand (Linksverkehr, häufig ungeordnetes Verkehrsverhalten), nicht zuletzt aber angesichts der rechtlichen Unsicherheit und der Unwägbarkeiten, denen ein Ausländer selbst bei einem unverschuldeten Verkehrsunfall ausgeliefert ist, wird vom Anmieten und Lenken von Kraftfahrzeugen (einschließlich Motorrädern) dringend abgeraten.
Verkehrsunfälle sind sehr häufig. Besonders Motorräder sind meist unterversichert und nach Unfall oder Diebstahl ergibt sich für den Mieter ein hoher Selbstbehalt, der bis zur Höhe des Neuwerts reichen kann.
Für das Lenken von Kraftfahrzeugen in Thailand ist der österreichische Führerschein nicht ausreichend. Es ist der Internationale Führerschein vorzuweisen. Nach einem Aufenthalt in Thailand von über drei Monaten ist anstelle des Internationalen Führerscheins ein thailändischer Führerschein vorzuweisen. Für die Erlangung eines thailändischen Führerscheins ist das regionale Büro des „Departments of Land Transportation“ zuständig.
Besondere rechtliche Bestimmungen - Sonstiges
R a u s c h m i t t e l : Auf Erwerb, Besitz, Verteilung, Herstellung sowie Ein- und Ausfuhr selbst kleiner Mengen von Rauschgiften (auch Marihuana, Ecstasy und anderer Amphetamine) aller Art stehen strengste Strafen (bis zu lebenslanger Haft, bei Handel sieht das Strafgesetz die Todesstrafe vor, die auch bei Ausländern vollstreckt wird)! Schon bei einer geringen Menge einer Droge geht das Strafrecht davon aus, das diese zum Vertrieb bestimmt war.Gerichtsverfahren in Thailand sind langwierig und unterliegen eigenen Verfahrenregeln, die mit europäischen Vorstellungen nicht vergleichbar sind. Bei Straftaten drohen lange Untersuchungshaft, eingeschränkte Möglichkeiten der Verteidigung und besonders harte Haftbedingungen.
Homosexualität ist in Thailand nicht strafbar.
Kindesmissbrauch stellt in Thailand eine schwere Straftat dar, die, wenn auch in Thailand begangen, in der Folge ebenso in Österreich strafrechtlich verfolgt wird. Geschlechtsverkehr mit Personen unter 18 Jahren ist strafbar, auch wenn deren Zustimmung vorlag.
Wer eine Beleidigung des thailändischen Königshauses begeht, sich kritisch oder abfällig darüber äußert oder dessen Symbole respektlos behandelt, begeht eine Straftat, die mit langer Haft bedroht ist. Im Januar 2009 wurde ein Australier zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt, da er sich in einem von ihm publizierten Buch kritisch über das Königshaus äußerte.
Ausländer unterliegen der Passpflicht und müssen sich bei Polizeikontrollen, die nicht nur bei Ein- und Ausreise, sondern auch in touristischen Zentren und Vergnügungsviertel vorkommen, mit dem Reisepass ausweisen können. Erfahrungsgemäß genügt eine Passkopie, wenn diese auch den Einreisestempel und gegebenenfalls das Visum enthält.
Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es keine Gewähr für die Vollständigkeit dieser Informationen sowie für gegebenenfalls daraus resultierenden Schaden übernimmt.
