Aktuelles

Kulturjahr Österreich Serbien 2015

Die heutige enge Partnerschaft und Freundschaft zwischen Österreich und Serbien hat ein Fundament, das auf den vielfältigen historischen, kulturellen und menschlichen Verbindungslinien zwischen den beiden Ländern aufbaut. Rund 300.000 Personen in Österreich haben serbische Wurzeln, und Österreich ist einer der wichtigsten Unterstützer Serbiens auf dem Weg in die EU.
Um dieser Verbundenheit auch kulturell Ausdruck zu verleihen, ist Serbien im Jahr 2015 Schwerpunktland der Österreichischen Auslandskultur. Durch eine verstärkte Veranstaltungstätigkeit des Österreichischen Kulturforums Belgrad wie auch durch die Förderung von serbischen Künstlerinnen und Künstlern und Veranstaltungen der Präsentation serbischer Kultur in Österreich soll die österreichische Kultur in Serbien und die serbische Kultur in Österreich sichtbarer und erfahrbarer werden. Dabei wird der Blick sowohl zurück in die gemeinsame Geschichte im 19. Jahrhundert als auch nach vorne zur Gegenwartskunst gerichtet sein. So viele Kunstsparten wie möglich, von der Bildenden Kunst über Theater und Musik bis hin zur Architektur und Literatur sollen bei dieser gemeinsamen Betrachtung vertreten sein. Einen kleinen Vorgeschmack gibt dieser Teaser-Folder.

Logo Kulturjahr Österreich Serbien 2015
Logo Kulturjahr Serbien Österreich 2015

"Tales of 2 Cities" im Jüdischen Museum Wien

Sechs KünstlerInnen aus Russland und Österreich (Olga Jitlina, Zenita Komad and the Unity Operators, Ekaterina Shapiro-Obermair, Haim Sokol, Hans Weigand und Alisa Yoffe) konfrontieren sich in der Ausstellung "Tales of 2 Cities" mit Objekten des 20. Jahrhunderts aus zwei Sammlungen in Moskau und Wien. Mit Mitteln der künstlerischen Recherche und im Dialog mit den KuratorInnen der beiden Sammlungen identifizieren sie Objekte, die zum Ausgangspunkt für neue künstlerische Projekte bzw. Objekte werden. Diese Sammlungen sind Speicher mit Dingen, die von verdrängten oder an den Rand gedrängten Geschichten erzählen.Das 1988 gegründete Jüdische Museum Wien, in dessen Mittelpunkt die jüdische Geschichte Wiens und Österreichs steht, und die 1990 entstandene Gesellschaft Memorial in Moskau, deren Archiv Dinge zur Geschichte der politischen Repression und der Verletzung der Menschenrechte in der UdSSR sammelt. Ziel der künstlerischen Recherche ist es, Dingen auf den Grund zu gehen, die zwar in ihrer sinnlichen Erscheinung heute einen vielleicht sogar täuschend ähnlichen Eindruck hinterlassen können, deren Geschichte sich aber mit zunehmend genauer Betrachtung stärker zu unterscheiden und widersprechen vermag.
Kuratiert wurde diese Ausstellung des Jüdischen Museums Wien, des Österreichischen Kulturforums Moskau und des Memorial Moskau von Astrid Peterle, Natalia Petrova und Simon Mraz. Zu sehen ist sie vom 21. Jänner bis 19. April 2015 im Museum am Judenplatz, Judenplatz 8, 1010 Wien, Sonntag bis Donnerstag von 10:00 - 18:00 Uhr und Freitag von 10:00-14:00 Uhr. Samstags geschlossen.
Vom 16. September bis 5. Oktober 2014 war die Ausstellung bereits im Moskauer Museum für zeitgenössische Kunst zu sehen.
Dieser TV-Bericht auf W24 bietet einen Vorgeschmack auf die Ausstellung.

Tales of 2 Cities, Plakat
Tales of 2 Cities, PlakatBild: JMW

Forum Auslandskultur

Im Rahmen einer Kooperation der Kulturpolitischen Sektion des BMEIA mit Radio Stephansdom läuft von September 2014 bis Juli 2015 die Sendereihe "Forum Auslandskultur". In jeweils einstündigen Features wird die Arbeit der Österreichischen Kulturforen im Ausland vorgestellt. Zu hören sind diese an jedem 2. Sonntag im Monat von 15-16 Uhr auf der Frequenz 107,3, mit einem Da Capo am darauffolgenden Mittwoch von 21-22 Uhr. Neben der Ausstrahlung im Radio können die Sendungen auch weltweit im Internet im Livestream gehört werden.
Begonnen hat die Sendereihe am 14. September 2014 mit einem Interview mit Bot. Martin Eichtinger, dem Leiter der Kulturpolitischen Sektion des BMEIA, über die Österreichische Auslandskulturarbeit im Allgemeinen sowie die Auslandskulturtagung 2014 im Besonderen. In den weiteren Sendungen wurde bzw. wird die Arbeit eines Kulturforums vorgestellt.
Die Sendetermine waren bzw. sind: 12. Oktober 2014: ÖKF Rom, 16. November 2014: ÖKF Teheran, 14. Dezember 2014: ÖKF Moskau, 11. Jänner 2015: ÖKF Istanbul, 8. Februar 2015: ÖKF Prag, 8. März 2015: ÖKF Tokio, 12. April 2015: ÖKF New York & ÖKF Washington, 10. Mai 2015: ÖKF Zagreb, 14. Juni 2015: ÖKF Warschau, 12. Juli 2015: ÖKF Brüssel.

Logo Radio Stephansdom
Logo Radio StephansdomBild: RSD

"Europa : DIALOG mit …" - Kulturpolitische Gespräche im Haus der Europäischen Union

Sind wir in Europa angekommen? Gibt es ein Europäisches Kulturbewusstsein? Mit diesen und vielen anderen Fragen beschäftigen sich in der von Benedikt Weingartner moderierten Gesprächsreihe "EUROPA : Dialog mit..." im Haus der Europäischen Union, Wipplingerstraße 35, 1010 Wien, prominente Persönlichkeiten aus Medien, Kunst und Kultur.
In der ersten Jahreshälfte 2015 werden die folgenden Persönlichkeiten mit Benedikt Weingartner über ihre ganz persönlichen Beziehungen zu Europa sprechen: Barbara Coudenhove-Kalergi (13. Januar 2015), Oscar Bronner (10. Februar 2015), Theodora Bauer (10. März 2015), Ioan Holender (24. März 2015), Erika Pluhar (14. April 2015), Virginia Ernst (28. April 2015), Konrad Paul Liessmann (12. Mai 2015) und Emmy Werner (2. Juni 2015).
Die Gesprächsreihe startete am 3. Oktober 2014 mit dem langjährigen ORF-Korrespondent in Brüssel, Raimund Löw, für den Europa "ein großer, nicht enden wollender Krimi [ist], der einen nie loslässt...". Weitere Gäste im Jahr 2014 waren Harald Krassnitzer (21. Oktober), Julian Rachlin (7. November), Ildiko Raimondi (18. November) und Cornelius Obonya (3. Dezember).
Nähere Informationen entnehmen Sie bitte diesem Folder.

Folder "Europa : DIALOG mit …"
"Europa : DIALOG mit ..."Bild: B. Weingartner

„Post Colonial Flagship Store (PCFS)“ im freiraum quartier21 INTERNATIONAL - 3.10. bis 23.11.2014

Das von Sven Kalden und Georg Klein kuratierte, interdisziplinär angelegte Ausstellungsprojekt „Post Colonial Flagship Store (PCFS)“ im freiraum quartier21 INTERNATIONAL liess künstlerische Arbeiten aus zehn Ländern in einer Warenwelt-Camouflage auftauchen und setzte sich mit einem neuen, verdeckten Kolonialismus auseinander.

Was vor 100 Jahren der Kolonialwarenladen war, ist heute der Flagshipstore, der eine „saubere“ Konsumwelt anbietet, die jedoch allzu oft auf der Ausbeutung von Billiglohnländern beruht. Präsentiert wurden die Arbeiten der KünstlerInnen aus Europa, Afrika, Asien und Lateinamerika als „Verkaufsprodukte“ oder „Dienstleistungsagenturen“ in einer Shopping Mall, die moderne Form des Kolonialwarenladens.

Nähere Informationen zum Nachlesen über diese in Kooperation mit dem BMEIA vom 3. Oktober bis 23. November 2014 präsentierten Schau, die auf überaus großes Publikums- und Medieninteresse gestoßen war, finden Sie in dieser Presseaussendung.

Donau Lounge auf der BUCH WIEN 2014

Vom 13. bis 16. November 2014 war zum bereits dritten Mal die "Donau Lounge" auf der BUCH WIEN eingerichtet. Die MessebesucherInnen konnten dort namhafte AutorInnen, Neuerscheinungen und viele aktuelle Themen aus zehn Donauländern erleben, wie etwa das 25-Jahr-Jubiläum des großen politischen Umbruchs in Mittelosteuropa im Jahre 1989. Das genaue Programm der "Donau Lounge 2014" finden Sie hier als pdf-Download.
Diese Initiative des Collegium Hungaricum Wien, an der sich auch heuer wieder das BMEIA sowie EUNIC Austria beteiligt hatten, fügt sich bestens in die Zielsetzungen der Europäischen Donauraumstrategie ein - und hat sich bereits zu einer regionalen Kulturmarke entwickelt: 2013 besuchte die "Donau Lounge" die Buchmessen des rumänischen Târgu Mureș und des ukrainischen Lviv/Lemberg, 2014 das Bookfest in Bukarest. Im September 2014 gastierte die "Donau Lounge" als Schwerpunktprogramm auf dem Internationalen Buchforum Lviv/Lemberg.

Donau Lounge
Logo Donau LoungeBild: BMEIA

Lesungen zum Tag des Kaffees am 1. Oktober 2014

Am 1. Oktober, dem „Tag des Kaffees“, fanden heuer zum bereits dritten Mal Lesungen in traditionsreichen Wiener Kaffeehäusern statt. Initiiert wurde dieses Projekt von EUNIC Austria, dem Verein der  in Wien ansässigen Kulturinstitute und Kulturabteilungen der Botschaften der EU Mitgliedstaaten, in Zusammenarbeit  mit dem Fachverband Wien der Kaffeehäuser. Ganz im Sinne des Gedenkjahres an den „Großen Krieg“ standen die Lesungen unter dem Motto „Krieg und Frieden“. 
Wie schon in den vergangenen Jahren bildeten Österreich und Georgien - mit Texten der georgischen Schriftstellerin Tamta Melaschwili und des Österreichers Egyd Gstättner - wieder ein "literarisches Paar". Gelesen wurden die Texte von der Schauspielerin Chris Pichler im Café Prückel. Als besonderes „Zuckerl“ gab es heuer auch Musik: das Harolo Trio präsentierte „a capella“ georgische Lieder, während die „Strottern“ Lieder spielten, die von und nicht für Soldaten geschrieben wurden.
Zum Nachlesen finden Sie hier den Artikel "Was Wien anders macht" zum Tag des Kaffees und zum Wiener Kaffeehaus allgemein, der im Cafejournal 06/2014 erschienen ist.

Poster Tag des Kaffees 2014
Poster Tag des Kaffees 2014Bild: BMEIA

Auslandskulturtagung 2014 - "Nur MuTh, brich auf! Chancen und Wege im Ausland"

Wir danken den zahlreichen interessierten Besucherinnen und Besuchern der Auslandskulturtagung 2014 im MuTh, dem Konzertsaal der Wiener Sängerknaben. Für all jene, die bei diesem Zusammentreffen der Österreichischen Kulturdiplomatinnen und Kulturdiplomaten des BMEIA nicht dabei waren (und für die, die sich das gerne noch einmal ansehen möchten), haben wir Fotos und Videos zum Nachsehen auf die AKT Website gestellt. Damit können Sie in aller Ruhe nachhören was fünf Künstlerinnen und Künstler sowie ein Wissenschaftler im Rahmen einer performativen Podiumsdiskussion darüber erzählten, was sie bewegt ins Ausland aufzubrechen - und was dies für ihre berufliche Weiterentwicklung und professionelle Vernetzung bedeutet hat. Ebenfalls nachsehen können Sie den Festvortrag von Galerist Thaddaeus Ropac und die Präsentation des Jahrbuchs der Österreichischen Auslandskultur des Jahres 2013. Eine Kurzzusammenfassung der AKT 2014 bietet Ihnen der folgende Video- Rundblick. Schließlich können Sie einen Blick in die Preisverleihung des Intercultural Achievement Awards am 3. September 2014 im Porgy& Bess werfen.

Logo Auslandskulturtagung 2014

Nachlese zum Europa-Forum Wachau 2014

Unter dem Motto „Demokratie in Europa - Wir haben die Wahl" diskutierten vom 17. bis 18. Mai 2014 beim Europa-Forum Wachau mehr als 400 TeilnehmerInnen über die Herausforderungen Europas.

Zum Nachlesen finden Sie hier die beim Europa-Forum Wachau 2014 verabschiedete "Göttweiger Erklärung 2014" sowie die Rede von Autorin Zdenka Becker mit dem Titel "Alle Menschen werden Brüder...".

Ansicht Stift Göttweig

Österreichische Kultursaison in Russland 2013-2014

Die Österreichische Kultursaison in Russland stellt das bislang reichhaltigste und umfassendste Festival österreichischer Kultur in Russland dar. Von Mai 2013 bis Dezember 2014 fanden und finden Veranstaltungen in insgesamt 17 russischen Städten statt, wie etwa ein Gastspiel des  Wiener Burgtheaters in Moskau oder die Ausstellung zeitgenössischer Kunst auf dem ersten Atomeisbrecher „Lenin“ (in Kooperation mit dem LENTOS Kunstmuseum Linz). Nähere Informationen zur Kultursaison finden Sie auf der  Homepage des Österreichischen Kulturforums Moskau.