Abkommen

Für Österreich bilden Kulturabkommen und Abkommen über die wissenschaftlich-technische Zusammenarbeit (WTZ) eine ausgezeichnete Grundlage für den Auf- und Ausbau kultureller und wissenschaftlicher Beziehungen mit anderen Ländern.
Im Rahmen von Kulturabkommen kann die Österreichische Bundesregierung Inhalt und Umfang der kulturellen Zusammenarbeit mitgestalten. Kulturabkommen sind daher als Ergänzung bzw. als Teil der politischen Beziehungen zu werten.
Das Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres koordiniert und verhandelt aufgrund seiner Außenkompetenz internationale Abkommen in den Bereichen Kultur, Bildung, Wissenschaft und Technologie in Zusammenarbeit mit den für diese Bereiche zuständigen Partnerressorts.
Die Abkommen sind völkerrechtliche Verträge, die keine konkreten Programme für den gegenseitigen Austausch erstellen, sondern den Rahmen vorgeben, innerhalb dessen die kulturellen und wissenschaftlichen Beziehungen in Zukunft besonders gepflegt werden sollen.
Auf Basis dieser Rahmenabkommen werden von gemeinsam eingerichteten Arbeitsgruppen (sogenannte Gemischte Kommissionen) regelmäßig Arbeitsprogramme, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums umzusetzen sind, beschlossen.