Biologie- und Toxinwaffenübereinkommen

Das Übereinkommen über das Verbot der Entwicklung, Herstellung und Lagerung von biologischen Waffen und Toxinwaffen aus 1972 (BWÜ) zählt derzeit 173 Vertrags- und zehn Unterzeichnerstaaten. In jährlich stattfindenden Experten- und Vertragsstaatentreffen werden Maßnahmen zur Erhöhung der Biosicherheit, Überwachung, Ausbildung und Erfahrungsaustausch behandelt. Im Unterschied zur Chemiewaffenkonvention verfügt das BWÜ über kein Verifikationsregime. Verhandlungen, um ein solches zu schaffen, waren im Jahr 2001 gescheitert  und konnten seither nicht wieder aufgenommen werden.   

Im Rahmen der Umsetzung des Übereinkommens durch Österreich fand zuletzt am 25. Juni 2015 an der Diplomatischen Akademie Wien ein Seminar über Biosicherheit als aktuelle Herausforderung für Politik und Wissenschaft statt.