Rights of the Child
The Convention on the Rights of the Child adopted by the UN General Assembly in 1989 laid the foundations for the international protection of the human rights of children. Practically all UN Member States are parties to this Convention. It entered into force in Austria on 5 September 1992.
The UN Committee on the Rights of the Child monitors compliance with the Convention by the parties to it. Every government is required to present a country report on implementation of the Convention every five years, which is examined by independent experts, after which recommendations for better implementation of the Convention are made.
Austria submitted its second country report to the Committee on the Rights of the Child in October 2002 and it was examined in January 2005. The third Austrian country report is due in autumn 2009.
A National Action Plan for the rights of children and juveniles was elaborated with the active involvement of the Federal Ministry for European and International Affairs following the General Assembly Special Session on Children in 2002. An initial report on the measures in the National Action Plan was presented in autumn 2007 with account taken of the recommendations of the Committee on the Rights of the Child.
The protection of children in affected by conflict situations has long been a focus of Austrian human rights policy. On 1 February 2002 Austria ratified the Optional Protocol to the Convention on the Rights of the Child on the involvement of children in armed conflicts (“child soldiers”), which calls for the raising of the minimum age for participation in armed conflicts to 18 years. Austria’s main aims are the establishment of a worldwide prohibition on the recruitment of child soldiers and an uncompromising stance and punishment of those who force children to participate in wars. At the Paris Conference in February 2007 “Free Children from War”, Austria and 58 other states supported the Paris Principles and Commitments. It also supports numerous projects within its development cooperation on the reintegration of child soldiers and children affected by war. Austria provides psychosocial support, schooling and vocational training. During the Austrian EU Presidency it successfully promoted greater allowance for children’s rights in all EU peace missions and by EU Special Representatives in conflict situations. A checklist elaborated by Austria for the protection of children in EU peace missions was adopted. All Austrian soldiers and police officers participating in EU or UN peace missions receive training in the rights and the protection of children.
The Optional Protocol to the UN Convention on the Rights of the Child on the sale of children, child prostitution and child pornography was ratified by Austria on 6 May 2004. The Austrian action plan elaborated under the direction of the Foreign Ministry against trafficking in human beings, which was adopted by the Federal Government in March 2007, takes into account the aims of the Convention to protect the rights and specific needs of children in combating the sale of children, child prostitution and child pornography.
The systematic protection of the rights of the child in Austrian development cooperation is explicitly stated in the Development Cooperation Act. Many development cooperation projects are devoted to the protection and promotion of children’s rights or involve children as actors in development cooperation: “Rwanda: schoolchildren – the farmers of the future”; “Albania: combating trafficking in girls”; Northern Uganda: reintegration of child soldiers”; “Moldova: children and juvenile protection programme”.
[Translate to English:] Mit dem 1989 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen angenommenen Übereinkommen über die Rechte des Kindes (KRK) wurde der Grundstein für den internationalen Schutz der Menschenrechte von Kindern gelegt. Beinahe alle Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen sind Vertragspartei der KRK. In Österreich trat die KRK am 5. September 1992 in Kraft.
Das UN-Kinderrechtskomitee überwacht die Einhaltung der KRK-Verpflichtungen in den Vertragsstaaten. Dazu muss jede Regierung alle fünf Jahre einen Staatenbericht über die Umsetzung der Konvention vorlegen, welcher von unabhängigen Experten begutachtet wird. Anschließend werden Empfehlungen für eine bessere Umsetzung der KRK ausgesprochen.
Österreich übermittelte seinen zweiten Staatenbericht an das Kinderrechtskomitee im Oktober 2002, die Prüfung durch das Komitee erfolgte im Jänner 2005. Der dritte österreichische Staatenbericht ist im Herbst 2009 fällig.
In Umsetzung der Ergebnisse einer Sondersitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen zu den Rechten des Kindes 2002 wurde von Österreich ein Nationaler Aktionsplan für die Rechte von Kindern und Jugendlichen (NAP Kinderrechte) erarbeitet. Das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten war aktiv an der Ausarbeitung des NAP beteiligt. Im Herbst 2007 wird ein erster Bericht über die im Rahmen des NAP erfolgten Maßnahmen, welche auch den Empfehlungen des Kinderrechtskomitees Rechnung tragen, vorgelegt.
Der Schutz von Kindern in Konfliktsituationen ist seit Jahren ein Schwerpunkt der österreichischen Menschenrechtspolitik. Am 1. Februar 2002 ratifizierte Österreich das UN-Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten Konflikten („Kindersoldaten“). Kern des Protokolls ist die Anhebung des Mindestalters für die Teilnahme an bewaffneten Konflikten auf 18 Jahre. Österreichs Hauptziele sind die Verankerung eines weltweiten Verbots der Rekrutierung von Kindersoldaten und ein kompromissloses Vorgehen und Bestrafung jener, die Kinder zur Teilnahme an Kriegen drängen. Anlässlich der Pariser Konferenz „Befreien wir die Kinder vom Krieg!“ im Februar 2007 unterstützte Österreich neben 58 anderen Staaten die „Pariser Prinzipien und Verpflichtungen“. Österreich unterstützt darüber hinaus im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit zahlreiche Projekte zur Reintegration von Kindersoldaten und vom Krieg betroffene Kinder. Österreich bietet dabei psycho-soziale Unterstützung sowie Schul- und Berufsausbildung. Im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes hat sich Österreich erfolgreich für die bessere Berücksichtung der Kinderrechte in allen EU-Friedensmissionen und durch die EU-Sonderbeauftragten zu Konfliktsituationen eingesetzt. Eine von Österreich ausgearbeitete „Checklist“ für den Kinderschutz in EU-Friedensmissionen wurde angenommen. Auch alle österreichischen Militärs und Polizisten, die an Friedensmissionen der EU oder der UN teilnehmen, erhalten Trainings zu den Bereichen Kinderrechte und Kinderschutz.
Das UN-Fakultativprotokoll zum Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend Kinderhandel, Kinderprostitution und Kinderpornographie wurde am 6. Mai 2004 von Österreich ratifiziert. Der unter Leitung des Außenministeriums erarbeitete österreichische Aktionsplan gegen Menschenhandel, welcher im März 2007 von der Bundesregierung angenommen wurde, berücksichtigt das Ziel des Abkommens, die Rechte und spezifischen Bedürfnisse von Kindern im Kampf gegen Kinderhandel, -prostitution und –pornographie, zu schützen.
Der systematische Schutz von Kinderrechten in der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit ist im EZA-Gesetz ausdrücklich verankert. So widmen sich zahlreiche EZA-Projekte dem Schutz und der Förderung von Kinderrechten oder binden Kinder als Akteure in der Entwicklungszusammenarbeit ein: z.B. „Ruanda: Schulkinder – die Landwirte der Zukunft“; „Albanien: Kampf gegen Mädchenhandel“; „Nord-Uganda: Reintegration von Kindersoldaten“; „Moldau: Kinder- und Jugendschutzprogramm“.
