Wien, 8. Februar 2013 Aussendung

Spindelegger: Terrorakt von Burgas muss lückenlos aufgeklärt werden

Vizekanzler Spindelegger spricht mit seinem bulgarischen Amtskollegen Mladenov

Wien, 8. Februar 2013 - Zu den vorgestern bekanntgegebenen vorläufigen Ergebnissen der bulgarischen Behörden zum Attentat auf israelische Touristen am Flughafen von Burgas vom 18. Juli 2012, bei dem 5 israelische und 1 bulgarischer Staatsbürger ums Leben kamen, erklärte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger: „Wir verurteilen jedwede terroristische Akte auf das Schärfste. Diese sind unannehmbar und abscheulich. Dies habe ich heute gegenüber meinem bulgarischen Amtskollegen Mladenov bekräftigt. Ich habe meine Genugtuung über die Ermittlungstätigkeit der bulgarischen Behörden zum Ausdruck gebracht und ihm nochmals mein tiefes Mitgefühl mit den bulgarischen und israelischen Opfern sowie deren Angehörigen übermittelt.“ Weiters meinte der Außenminister: „ Solche Taten dürfen nicht ungesühnt bleiben. Die dafür Verantwortlichen müssen zur Verantwortung gezogen werden.“ 

Der bulgarische Innenminister Tsvetan Tsvetanov hatte am 5. Februar erklärt, dass es die begründete Annahme gäbe, dass Angehörige des militärischen Flügels der libanesischen Hisbollah den Bombenanschlag am Sarafovo-Flughafen in Burgas verübt hätten. „Diese Annahmen werden nun im Detail auf EU-Ebene mit Bulgarien erörtert. Über die gemeinsame weitere Vorgangsweise und Konsequenzen werden wir uns mit den EU-Partnern abstimmen“, so der Vizekanzler abschließend.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für europäische
und internationale Angelegenheiten
Presseabteilung
Tel.: ++43 (0) 50 1150-3320
Fax: ++43 (0) 50 1159-213
abti3(at)bmeia.gv.at