Wien, 30. Juli 2013 Aussendung

Spindelegger: "Malischer Bevölkerung gebührt Anerkennung und Respekt"

Vizekanzler zu den Präsidentschaftswahlen in Mali

Wien, 30. Juli 2013 - In einer ersten Reaktion würdigte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger den ruhigen Verlauf der Präsidentschaftswahlen in Mali von Sonntag 28. Juli und die vergleichsweise hohe Wahlbeteiligung. Die Nachrichten aus Mali über den Verlauf der Präsidentschaftswahlen gäben laut Spindelegger Anlass zu Hoffnung: die Menschen seien in großer Zahl zu den Wahlurnen geschritten. Die Erwartungen hinsichtlich der Wahlbeteiligung seien deutlich übertroffen worden. "Trotz der enormen Herausforderungen, die die Organisation von Wahlen mit sich brachte, haben die Menschen in Mali mit großer Ruhe, Geduld und Würde von ihrem demokratischen Recht Gebrauch gemacht. Dafür gebühre ihnen größte Anerkennung und Respekt", erklärte der Vizekanzler.

"Die hohe Wahlbeteiligung ist Ausdruck des Wunsches der Bevölkerung von Mali nach Demokratie, rechtsstaatlicher Ordnung und einer Zukunft in Frieden und Freiheit. Es liegt nun an der politischen Führung Malis, diese klare Erwartungshaltung nicht zu enttäuschen", unterstrich Spindelegger.

Österreich wirke an der Förderung von Rechtsstaatlichkeit in Mali unter anderem durch seine Teilnahme an der EU-Ausbildungsmission EUTM für die malische Armee mit, in deren Rahmen Inhalte wie der Schutz der Zivilbevölkerung und die Beachtung der Menschenrechte gelehrt würden, schloss der Vizekanzler.

 

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