Wien, 17. Februar 2013 Aussendung

Spindelegger: "Den über 11.000 MitarbeiterInnen des IKRK gebührt Dank und Anerkennung"

Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger anlässlich des 150. Jubiläums des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz

Wien, 17. Februar 2013 - Am 17. Februar 1863 wurde in Genf das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gegründet. Seit seinem Bestehen ist es in den vielen Krisenherden der Welt aktiv, wo es Opfer von Kriegen und bewaffneten Konflikten mit humanitärer Hilfe unterstützt, Kriegsgefangene und politische Häftlinge besucht, Kontakte zwischen Angehörigen herstellt oder zwischen Kriegsparteien vermittelt", so Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger anlässlich des 150. Jubiläums des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz.

"Aus der Initiative von Henry Dunant, der persönlich Zeuge der Schrecken des Krieges wurde, entstand diese ausschließlich dem humanitären Auftrag verpflichtete internationale Organisation, bei deren Arbeit der Schutz der Würde und der Integrität des einzelnen Menschen ohne Ansehen seiner Nationalität, Herkunft, politischen oder religiösen Ausrichtung im Mittelpunkt steht", so der Außenminister weiter. "Aktuelle Konflikte wie in Syrien oder Mali führen uns vor Augen, wie wichtig die Arbeit des IKRK und seiner MitarbeiterInnen weltweit ist, um das Leid der Zivilbevölkerung in bewaffneten Konflikten zu lindern, aber auch um auf die Verletzung des humanitären Völkerrechts aufmerksam zu machen. Den über 11000 MitarbeiterInnen des IKRK, die in rund 80 Ländern der Welt oft unter gefährlichsten Bedingungen Hilfe für die notleidende Bevölkerung leisten, gebührt unser Dank und unsere Anerkennung. Österreich leistet zudem finanzielle Beiträge zur Arbeit des IKRK vor Ort", erklärte der Vizekanzler.

"Darüber hinaus kommt dem IKRK bei der Überwachung der Einhaltung der Genfer Konventionen, sowie bei der Weiterentwicklung, Förderung und Stärkung des humanitären Völkerrechts eine wichtige Bedeutung zu. Österreich hat diese große Rolle des IKRK für die Stärkung des humanitären Völkerrechts stets begrüßt und unterstützt daher die laufenden Aktivitäten des IKRK für dessen Einhaltung und bessere Umsetzung", so Spindelegger abschließend.

 

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