Wien, 8. Januar 2013 Aussendung

Lopatka: „Die Austrian Development Agency bekommt 30 Millionen Euro um ein Wasserprogramm für die EU umzusetzen“

Vereinte Nationen erklären 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserkooperationen

Wien, 8. Jänner 2013 – „Fast 800 Millionen Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. 2,5 Milliarden Menschen leben ohne Sanitäreinrichtungen“, so Staatssekretär Reinhold Lopatka anlässlich des Auftakts des Jahresdes Wassers der Vereinten Nationen.Um weltweit Staaten und Organisationen zu motivieren in Fragen nachhaltiger Wasser- und Sanitärversorgung vermehrt zusammen zu arbeiten,erklärtendie Vereinten Nationen das Jahr 2013 zum Internationalen Jahr der Wasserkooperationen.

„Die Agentur der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit, die Austrian Development Agency, (ADA), wird in den kommenden vier Jahren ein Projekt der Europäische Kommission umsetzen, das 350.000 Menschen in ländlichen Kleinstädten Ugandas mit Sanitäranlagen ausstattet und ihnen Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglicht. Dafür stellt die Europäische Kommission 30 Millionen Euro zur Verfügung“, so Lopatka.

In Uganda trägt Österreich schon seit 16 Jahren dazu bei, dass viele Kleinstädte und ländliche Gebiete über eine gut funktionierende Wasser- und Sanitärversorgung verfügen. „Mit österreichischer Unterstützung bekommen schon jetzt jährlich 60.000 Menschen in allen vier Landesregionen Ugandas Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu verbesserten Sanitäranlagen“, erklärt Lopatka. „Daher ist auch der Kommissionsauftrag erfolgt.“

„Sauberes Wasser ist überlebenswichtig. Bessere Wasser- und Sanitärversorgung können jährlich 3,5 Millionen Menschenleben retten“ hielt Lopatka fest. „Österreich ist Wasser schon lang ein wichtiges Thema. Die österreichische Wasser- Expertise wird international geschätzt.“ So wurden auch in Ruanda 450 Kilometer Wasserleitungen mit österreichischer Unterstützung verlegt und seit Kurzem engagiert sich die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit gemeinsam mit Global Water Partnership auch im grenzüberschreitenden Wasserressourcenmanagement im Einzugsgebiet des Akanyaru-Flusses zwischen Ruanda und Burundi.

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