Wien, 10. Juni 2013 Aussendung

Lopatka: „73% der Österreicher schätzen die Reisefreiheit in der EU“

Staatssekretär Lopatka auf DARUM EUROPA Tour am Flughafen Wien

Wien, 10. Juni 2013 – „73% der Österreicher und Österreicherinnen schätzen die Reisefreiheit und die Befreiung von Passkontrollen innerhalb der EU. Österreicher erkennen die Vorteile der Union vor allem dort, wo es persönlich positive Erfahrungen gibt. Gerade am Flughafen Wien spüren täglich tausende Flugpassagiere diese persönliche Erleichterung im Reiseverkehr innerhalb der EU. Wir sollten viel mehr über diese positiven Errungenschaften sprechen und weniger Platz den Negativschlagzeilen lassen“, so der Staatssekretär. Aus einer dem BMeiA vorliegenden GfK-Studie geht hervor, dass Österreicherinnen und Österreicher die Reisefreiheit, vergünstigtes Handy Roaming, die gemeinsame Währung, den Frieden und die Sicherheit als positive Errungenschaften der EU sehen.

„Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation ist die Zustimmung zur EU konstant. Knapp 60 % der Österreicherinnen und Österreicher sagen, dass die Vorteile der EU Mitgliedschaft überwiegen. Bei meinen Diskussionen in ganz Österreich sprechen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aber auch ganz deutlich die Probleme und Herausforderungen, die sie in der EU sehen. Vor allem in Bezug auf  die Funktionsweise lautet die Kritik meist, dass die EU zu kompliziert ist und dass Entscheidungen oft nicht nachvollziehbar sind: Stichwort „Olivenöl“.Diese Probleme gibt es dann, wenn sich Europa in Bereiche einmengt, die nicht Sache von Europa sind – oder sein sollen.“

„Die Menschen haben Angst vor steigenden Staatsschulden, Inflation, Wertverlust des Euro und zu hoher Steuerbelastung. Dabei ist der Euro stabil und eine starke Währung – das müssen wir besser vermitteln“, hielt Lopatka fest. Österreicher sehen aber auch klar, dass die anstehenden wirtschaftlichen Herausforderungen besser gemeinsam in der EU gelöst werden können. 88% seien der Meinung, dass Europa in der Krise noch stärker zusammenarbeiten muss und fordern stärkere europäische Führung in der Wirtschaftspolitik. Der Staatssekretär betonte, dass Österreich die EU braucht, um gegen die aufstrebenden BRICS Staaten wettbewerbsfähig zu bleiben. „Besonders im globalen Wettbewerb mit China, Indien, USA sind wir nur gemeinsam in der EU stark. Vor allem diese Stärke müssen wir besser den Bürgern vermitteln“, hielt der Staatssekretär fest.

Staatssekretär Lopatka ist im Rahmen seiner DARUM EUROPA Informationstour in Unternehmen in ganz Österreich zu Besuch. Am Flughafen Wien waren auch Vorstandsdirektor Günther Ofner, der EU Abgeordnete Heinz Becker, der französische Botschafter Stéphane Gompertz und der deutsche Botschafter Detlev Rünger anwesend, um mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu aktuellen EU-Fragen zu diskutieren.

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