Wien, 19. Dezember 2012 Aussendung

Spindelegger: „Großer Erfolg für Richterin Renate Winter“

Vizekanzler gratuliert der erfolgreichen österreichischen Kandidatin zu ihrer Wahl in den UNO-Kinderrechtsausschuss

Wien, 19. Dezember 2012 - „Ich freue mich mit Frau Mag. Renate Winter und gratuliere ihr ganz herzlich zu ihrer hervorragenden Wahl in den UNO-Kinderrechtsausschuss. Sie ist die erste Österreicherin, die Mitglied dieses wichtigen Vertragsorgans wird. Frau Mag. Winter verfügt als ehemalige Jugendrichterin, internationale Richterin und Kinderrechtsexpertin über jahrzehntelange Erfahrung in der Jugendgerichtsbarkeit sowie der Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention in nationales Recht. Ihre Wahl ist eine Anerkennung ihrer beeindruckenden beruflichen Leistungen und eine Bestätigung ihrer herausragenden Qualifikation für diese Aufgabe“, so Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger in einer ersten Reaktion. „Mit ihrer Erfahrung und ihrem unermüdlichen Engagement für die Rechte von Kindern und Jugendlichen wird Frau Mag. Winter in den nächsten Jahren einen wertvollen Beitrag zur Arbeit im UNO-Kinderrechtsausschuss leisten. Ich wünsche ihr alles Gute für diese wichtige Aufgabe“.

Frau Mag. Renate Winter wurde bei der in New York am 18. Dezember abgehalten Wahl gewählt. Renate Winter wurde bereits im ersten Wahlgang gewählt und erhielt mit 153 Stimmen die zweithöchste Stimmenanzahl aller Kandidaten. Insgesamt standen 15 KandidatInnen aus allen Regionalgruppen der Vereinten Nationen für 9 frei werdende Plätze zur Wahl.

Der UNO-Kinderrechtsausschuss prüft die Umsetzung der UNO-Kinderrechtskonvention durch die derzeit 193 Vertragsstaaten der Konvention. Außerdem veröffentlicht der Ausschuss regelmäßig allgemeine Kommentare wie einzelne Bestimmungen der Konvention zu interpretieren sind und trägt damit ganz wesentlich zur Weiterentwicklung der Kinderrechte bei. Dem Ausschuss gehören 18 unabhängige ExpertInnen an, die von den Vertragsstaaten für eine Periode von vier Jahren gewählt werden. Die Mitgliedschaft der neun gewählten ExpertInnen beginnt am 1. März 2013.  

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