Wien, 29. November 2012 Aussendung

Generalsekretär Kyrle fordert größtmögliche Sicherheit für österreichische UNO-Truppen

Wien, 29. November 2012 - In einem dringenden Gespräch mit dem syrischen Botschafter im österreichischen Außenministerium forderte Generalsekretär Kyrle die "größtmögliche Sicherheit" für die östereichischen UN-Truppen ein. "Die österreichischen Truppen befinden sich im Großraum Damaskus, ihre Sicherheit muß garantiert werde. Das ist eine Verpflichtung der syrischen Regierung". Auch für eine rasche und umfassende medizinische Versorgung müsse umgehend gesorgt werden. Weiters forderte Kyrle, dass seitens der syrischen Regierung "alle Maßnahmen getroffen werden, damit die österreichischen UN-Truppen auch in Zukunft ihr Mandat im Rahmen der UNDOF-Mission (Überwachung des Waffenstillstands auf dem Golan)ausüben können".

Der syrische Botschafter brachte sein tiefes Bedauern zum Ausdruck. Er werde die österreichischen Forderungen umgehend an die Regierung in Damaskus weiterleiten. Bislang habe es in Syrien noch niemals einen derartigen Zwischenfall (Beschuss von UNO-Truppen) gegeben.

 

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