Wien, 20. November 2012 Aussendung

Einsatz für Kinderrechte eine der wichtigsten Prioritäten Österreichs im Menschenrechtsbereich

Vizekanzler Spindelegger zum Internationaler Tag der Kinderrechte

Wien, 20. November 2012 – „Am heutigen 20. November feiern wir den Beschluss der Kinderrechtskonvention 1989, die mittlerweile von beinahe allen Staaten der Welt ratifiziert wurde. Diese Konvention war ein Meilenstein, machte sie doch ganz deutlich, dass Kinder nicht einfach kleine Erwachsene sind, sondern Persönlichkeiten mit eigenen Rechten und Bedürfnissen, die wir ernst nehmen müssen“, so Vizekanzler Spindelegger anlässlich des Internationen Tages der Kinderrechte.

Österreich hat die Kinderrechtskonvention vor genau 20 Jahren ratifiziert. Seither konnte in der Umsetzung der darin garantierten Rechte viel erreicht werden – sowohl in Österreich als auch international. „Österreich setzt sich in internationalen Foren intensiv für die Weiterentwicklung der Kinderrechte ein und spricht Probleme in der Umsetzung im Dialog mit anderen Staaten konkret und direkt an. Hier konnten wir in den letzten Jahren viel bewegen: etwa einen verbesserten Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten, in der Prävention von Gewalt gegen Kinder in Haft oder in der internationalen Kooperation zur Bekämpfung von Kinderhandel“, so Spindelegger weiter.

Der 20. November ist aber leider nicht nur ein Tag der Freude: „Während des letzten Jahres erreichten uns viele erschütternde Berichte, etwa über die Folter und schwere Misshandlung von Kindern in Syrien oder über das Attentat auf die 15jährige Malala Yousafzai in Pakistan, die sich für die Rechte von Mädchen in ihrem Land stark gemacht hat. Am heutigen Tag müssen wir uns daher auch bewusst machen, dass noch viele gemeinsame Anstrengungen notwendig sind, damit die Rechte aller Kinder auch wirklich für alle Kinder Realität werden. Der Einsatz dafür ist eine der wichtigsten Prioritäten Österreichs im Menschenrechtsbereich“, so der Minister abschließend.

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