Wien, 9. November 2012 Aussendung

Außenministerium probt den konsularischen Ernstfall

Wien, 09. November 2012 - Im Außenministerium findet heute, am 9.11.2012, eine Krisenübung statt, an der insgesamt 50 Teilnehmer mitwirken. An der Krisenübung nehmen auch internationale Beobachter teil. Als Krisenszenario wird ein starkes Erdbeben (6,9 nach Richter) entlang des Jordan-Tales mit Epizentrum am westlichen Rand des Toten Meeres angenommen, mit zum Teil massiven Auswirkungen in Israel sowie Teilen des Libanons und Jordaniens.

Dieses Krisenszenario wurde bewusst gewählt, da diese Region ein beliebtes Reiseziel für jährlich mehrere tausend ÖsterreicherInnen ist und über 7000 ÖsterreicherInnen an den Österreichischen Botschaften in Tel Aviv, Beirut und Amman offiziell registriert sind.

Unter diesem Szenario werden die Krisenreaktionsverfahren im Außenministerium in Gang gesetzt. Diese betreffen das Hochfahren des call-centers mit einer „Krisenhotline“ mit in etwa 20 operierenden Anschlüssen und der weltweit einheitlichen „NEUEN Kontaktdatenbank“. Basierend insbesondere auf diesen Kanälen und auf den Listen der registrierten ÖsterreicherInnen an den Botschaften in der Krisenregion erfolgte die Erstellung eines ersten Lagebildes über die Anzahl und den Aufenthaltsort betroffener österreichischer StaatsbürgerInnen in der Krisenregion und die Erstellung eines ersten Krisenreaktionsplanes.

 

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