Wien, 15. Dezember 2011 Aussendung

Töchterle und Waldner: Internationalität und Vernetzung stärken die Wissenschaft

Wissenschaftsminister und Staatssekretär bei Präsentation der „Wissenslandkarte“ im Außenministerium

Wien, am 14. Dezember 2011 - „Internationalität und Vernetzung stärken die Wissenschaft“, betonten Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Karlheinz Töchterle und Staatssekretär Dr. Wolfgang Waldner bei der Präsentation der „Wissenslandkarte“ gestern Abend im Außenministerium. Auf Initiative von ÖVP-Wissenschaftssprecherin Mag. Katharina Cortolezis-Schlager wurde von Expertinnen und Experten mit Unterstützung des Österreichischen Austauschdienstes (OeAD GmbH) eine „virtuelle Wissenslandkarte“ (http://wissenslandkarte.oead.at) erstellt, um bestehende Kooperationen im Bereich Wissenschaft und Forschung verstärkt sichtbar zu machen und weitere Kooperationen zu ermöglichen. Die weitere Betreuung erfolgt nach dem erfolgreichen Start über die OeAD GmbH.

„Die Internationalität in Wissenschaft und Forschung ist heute bedeutender denn je. Es braucht daher verstärkte Sichtbarkeit und Klarheit bestehender Kooperationen sowie neue Vernetzungsmöglichkeiten“, so Töchterle. Es seien „viele Ansätze vorhanden, wo wir profitieren können – wissenschaftlich und wirtschaftlich“, weiters würden sich zahlreiche Möglichkeiten des Mitgestaltens ergeben. Österreich sei bereits sehr gut aufgestellt und die heimischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen seien auch international anerkannt, berichtete der Minister von seinen Eindrücken, die er auf Auslandsreisen sammeln konnte. Zuletzt absolvierte Töchterle einen Arbeitsbesuch in China. An der renommierten Fudan University in Shanghai sei Österreich beispielsweise weltweit der drittstärkste Partner.

„Die grenzüberschreitende Ausbildung der jüngeren Generation von Wissenschaftlern und die Förderung der Mobilität von Forschenden und Lehrenden in jeder Phase ihrer Karriere sind heute unverzichtbar, deswegen ist die Internationalisierung des tertiären Bildungsbereich auch ein Schwerpunkt der österreichischen Auslandskulturpolitik“, so Staatssekretär Wolfgang Waldner. „Kaum eine erfolgreiche Karriere in Wissenschaft und Forschung ist heute noch ohne solide Auslandserfahrung vorstellbar, und ein hoher Grad an internationaler Vernetzung ist ein entscheidendes Kriterium für die Bedeutung eines Landes als Wissenschafts- und Forschungsstandort generell“, schloss Waldner.

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