Wien, 7. Oktober 2011 Aussendung

Außenminister Spindelegger gratuliert Friedensnobelpreisträgerinnen aus Westafrika und dem Jemen

Würdigung der Rolle von Frauen in der Bewältigung von Konflikten und Mahnung gegen Unterdrückung

Wien, 7. Oktober 2011 - „Die Entscheidung des norwegischen Nobelpreis-Komitees ist eine persönliche Auszeichnung für die herausragenden Leistungen der drei Preisträgerinnen. Sie ist aber auch eine besondere Würdigung der wichtigen Rollen von Frauen bei der Lösung von Konflikten und dem Schaffen dauerhaften Friedens. Ich gratuliere den Preisträgerinnen von ganzem Herzen“, erklärte Vizekanzler und Außenminister Michael Spindelegger heute in einer ersten Reaktion auf die Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreises.

„Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf, die liberianische Friedensaktivistin Leymah Gbowee und die aus dem Jemen stammende Tawakkul Karman haben sich in ihren Heimatländern auf friedliche Weise unermüdlich für die Rechte von Frauen eingesetzt. Ihr Engagement für Frieden und Sicherheit ist auch ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung der Resolution 1325 - Frauen, Frieden und Sicherheit - des UNO-Sicherheitsrates, die die Rolle von Frauen bei der Schaffung von Frieden und Sicherheit betont. In diesem Zusammenhang erinnerte Spindelegger an das aktive österreichische Eintreten für die Umsetzung dieser Resolution: „Österreich hat als eines der ersten Länder weltweit einen nationalen Aktionsplan zu 1325 ausgearbeitet und sich im UNO-Sicherheitsrat für die Einführung von Indikatoren zur besseren Messbarkeit des Erfolgs oder Misserfolgs bei der Umsetzung der Resolution eingesetzt.“

Spindelegger zeigte sich zuversichtlich, dass die Entscheidung des Nobelpreis-Komitees dazu beitragen werde, den unerlässlichen Beitrag von Frauen zur Förderung von Demokratie, Frieden und Sicherheit besser zu nützen.

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