Sarajewo, 28. Oktober 2010 Aussendung

Terrorismusverhütung in Südosteuropa erfordert regionale Netzwerke

Sarajewo, 28. Oktober 2010 - „Regionale Zusammenarbeit ist ein Schlüsselfaktor, um die zunehmend grenzüberschreitenden Sicherheitsbedrohungen wie Terrorismus zu bewältigen“, erläutert Aussenminister Spindelegger die enge Kooperation Ősterreichs mit den Ländern Südosteuropas im Sicherheitsbereich.

Ősterreich unterstützt gemeinsam mit der Türkei und Bosnien und Herzegowina einen regionalen Anti-Terrorismus Workshop, welchen die Vereinten Nationen, der Regionale Kooperationsrat (RCC) und die Südosteuropäische Kooperationsinitiative (SECI) von 27. bis 28. Oktober 2010 in Sarajewo organisieren. An der Veranstaltung nehmen mehr als 15 Länder der Region sowie relevante regionale Initiativen und Organisationen im Sicherheitsbereich teil.

Die TeilnehmerInnen diskutieren konkrete Empfehlungen, wie regionale Netzwerke bei der Verhütung von Terrorismus und Bekämpfung organisierter Kriminalität besser genützt werden können.

Ősterreich setzt sich im UNO-Sicherheitsrat besonders für den Respekt von Menschenrechten und fairen Verfahren in der Terrorismusbekämpfung ein und hat hierzu mehrere UNO-Initiativen, darunter einen hochrangigen internationalen Workshop in Wien im Oktober 2009, mitgetragen. Das in Wien ansässige UNO-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung ist hier ein wichtiger Partner mit herausragender Expertise bei der Bewältigung von globalen Sicherheitsbedrohungen wie Terrorismus, Drogenhandel und organisierter Kriminalität.

Rückfragehinweis:
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