Wien, 30. Dezember 2009 Aussendung

Spindelegger: "Erfolgreiche Sympathiewerbung für Österreich"

Positive Bilanz des Österreich-Japan-Jahres 2009

Wien, 30. Dezember 2009 - "Österreich hat sich 2009 der japanischen Öffentlichkeit kulturell und wirtschaftlich als innovatives Land präsentiert. Es ist trotz unserer geographischen Entfernung gelungen, mit vielfältigen Projekten und Veranstaltungen neue Brücken der Neugier und der Sympathie zwischen Österreich und Japan zu bauen", so Außenminister Michael Spindelegger zum zu Ende gehenden "Österreich-Japan-Jahr 2009", das anlässlich der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und dem Kaiserreich Japan vor 140 Jahren stattgefunden hat.

Die formelle Eröffnung des Jubiläumsjahres erfolgte im Jänner im Rahmen eines Wien-Balls in Tokio unter Teilnahme des japanischen Prinzenpaares Akishino und Außenminister Michael Spindelegger. Ende September besuchten Bundespräsident Heinz Fischer und seine Gattin, sowie die Bundesminister Johannes Hahn,Claudia Schmied, Doris Bures, Reinhold Mitterlehner sowie Wirtschaftskammer Präsident Christoph Leitl Japan. Anfang Mai waren Prinz und Prinzessin Akishino von Japan zu Gast in Österreich. 

Insgesamt konnten bei über 300 Einzelveranstaltungen rund 1,2 Millionen Besucher begrüßt werden. Neben Auftritten der Wiener Philharmoniker fand vor allem das "Mozarteum" besondere Beachtung. Es brachte Mozarts Kindergeige nach Japan, deren besonderer Klang, hervorgezaubert von der 14-jährigen Japanerin Hiroka Matsumoto, die musikbegeisterten Japaner sehr berührte. Auch die österreichische Tourismuswirtschaft profitierte von dem  Freundschaftsjahr: Die Nächtigungen von japanischen Touristen in Wien stiegen von Jänner bis November um 6,7%.

"Ich bin überzeugt, dass es uns in diesem Jahr sowohl in Japan als auch in Österreich gelungen ist, nachhaltig mehr Aufmerksamkeit und Interesse für Kultur und Lebensstil des Partnerlandes zu wecken. Diese große gegenseitige Sympathie gilt es nun zu nutzen und in Bereiche wie Wirtschaft, Wissenschaft, Innovation und Jugendkultur einfließen zu lassen", so der Außenminister.

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