Wien, 19. November 2004 Aussendung

Außenministerin Plassnik erörterte gemeinsame Anliegen mit Bürgermeister Häupl

19.11.2004

"Wollen gute Zusammenarbeit fortsetzen und ausbauen"

Wien, 19. November 2004 - Außenministerin Ursula Plassnik hat heute mit dem Wiener Bürgermeister Michael Häupl die Zusammenarbeit zwischen dem Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten und der Stadt Wien erörtert. Schwerpunkte dabei waren u.a. die Rolle Österreichs und Wiens als Sitz von 31 internationalen Organisationen und die österreichische EU-Präsidentschaft 2006.

"Die Stadt Wien und das Außenministerium arbeiten in vielen Bereichen sehr gut zusammen. Es gibt nicht nur eine Reihe von Schnittstellen in unserer täglichen Arbeit, wir haben auch viele gemeinsame Interessen und Anliegen", so Plassnik.

Insbesondere nannte die Außenministerin die Frage des Amtssitzes Wien im weitesten Sinn: "Wien ist hier besonders aktiv, um die Attraktivität der Stadt als Sitz von internationalen Organisationen weiter zu erhöhen. Österreich und Wien haben in diesem Bereich viel anzubieten; dass Wien als Sitz etwa von UNO-Organisationen nicht nur erhalten sondern auch noch ausgebaut und gestärkt werden konnte, ist ein großer Erfolg und zeigt unsere Leitungsfähigkeit. Wir werden uns aber auf diesen Lorbeeren nicht ausruhen, sondern intensiv daran weiterarbeiten, um den Österreicherinnen und Österreichern ebenso wie den internationalen Mitarbeitern der bei uns ansässigen Institutionen die bestmöglichen Bedingungen zu bieten. Neben den schwer quantifizierbaren diplomatischen und politischen Vorteilen einer erfolgreichen Amtssitzpolitik sind die enormen positiven wirtschaftlichen und kulturellen Auswirkungen für alle zu betonen."

Von großer Bedeutung sowohl für Österreich als auch für die Stadt Wien wird die österreichische EU-Präsidentschaft im ersten Halbjahr 2006 sein. Der Großteil der in diesem Rahmen in Österreich geplanten Veranstaltungen wird in Wien stattfinden. Um den reibungslosen Ablauf der Veranstaltungen sicherzustellen, werden Außenministerium und Stadt Wien eng zusammenarbeiten.