Wien, 24. November 2003 Aussendung

Ferrero-Waldner übernimmt Ehrenschutz über Club 0,7 % im Außenministerium

24.11.2003

Generalsekretär Kyrle würdigt persönliches Engagement der Mitglieder

Wien, 24. November 2003 - Außenministerin Benita Ferrero-Waldner hat den Ehrenschutz über den "EZA-Club 0,7 % im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten" anlässlich der Durchführung dessen 100. Projektes übernommen. Der Entwicklungszusammenarbeits (EZA)-Club 0,7 % ist ein privater Verein, der aus Mitarbeitern des Außenministeriums, österreichischer Botschaften, Konsulate und EZA-Büros sowie deren Angehörigen und Freunden besteht. Das 100. Projekt umfasst die Errichtung einer Frauen-Brotbäckerei in dem durch jahrelangen Bürgerkrieg besonders in Mitleidenschaft gezogenen Nordruanda. Die Frauen erhalten weiters eine Ausbildung im Brotbacken, sowie Mehl und Holz für die ersten Arbeitsmonate. Gleichzeitig mit dem 100. Projekt wurde die Club-Website unter www.club07.at lanciert.

Ferrero-Waldner bezeichnete die Arbeit des EZA-Clubs 0,7 % im Außenministerium, der seit 15 Jahren besteht, als einen "beispielhaften Einsatz von zivilem Engagement, eingebettet in einen Apparat der öffentlichen Verwaltung. Ich schätze die Arbeit nicht nur der ehrenamtlichen Mitglieder, sondern auch die Projekte, die viel Gutes vollbringen. Ich hoffe, dass der Club seine herausragende Tätigkeit noch lange so erfolgreich fortsetzen wird."

Der Club 0,7 % leitet seinen Namen vom Ziel der entwickelten Länder ab, 0,7 % des Bruttosozialproduktes für die Entwicklungszusammenarbeit zu leisten. Obmann Thomas Buchsbaum erklärte, dass die Vereinsmitglieder 0,7 % ihres Nettoeinkommens als Mitgliedsbeitrag zur Verfügung stellen und auf diese Weise demonstrieren wollen, dass EZA-Leistungen in dieser Höhe möglich sind. Der Club verfolgt eine 0 %-Overhead-Politik und hat keinerlei Verwaltungsausgaben. Damit fließt jeder Cent der Mitglieder in die Projekte.

Die Mitglieder führen die Projekte im Ausland entweder selbst durch oder begleiten sie persönlich vor Ort. Der Club organisiert und finanziert Kleinprojekte zur Selbsthilfe mit maximal - 2.500,- wobei der Ausbildung, Gender-Aspekten, Gesundheit, sowie dem ländlichen Raum und städtischen Slums besondere Bedeutung zugemessen wird.

Beim Treffen des Vorstands des Clubs 0,7 % mit Außenamts-Generalsekretär Johannes Kyrle vergangenen Freitag, betonte dieser die beeindruckende Verbindung zwischen der Spendentätigkeit und dem außerordentlichen persönlichen Engagement der Mitarbeiter und wünschte dem Verein viele Mitglieder und viele weitere erfolgreiche Projekte.