JPD-Programm

Seit 2012 wird das neue JPD-Programm (Junior Professionals in the EU Delegations) des Europäischen Auswärtigen Dienstes (EAD) und der EU Kommission angeboten, um hochqualifizierte JungakademikerInnen in die EU-Delegationen zu entsenden. Das JPD-Programm ermöglicht es 2 BewerberInnen aus jedem EU-Mitgliedsstaat, ein 9-monatiges Praktikum (zusätzliche 9 Monate bei allfälliger Verlängerung) in einer EU-Delegation zu absolvieren, um  praktische Erfahrungen zu sammeln und die Kenntnisse im Bereich der EU-Außenbeziehungen zu vertiefen.

Auswahlverfahren für Selection Round 2016 für EAS und EK

Das Auswahlverfahren erfolgt in Kooperation zwischen dem Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten, der Europäischen Kommission und dem Europäischen Auswärtigen Dienst. Qualifizierte JungakademikerInnen haben die Möglichkeit, sich bei der Abteilung VII.1 des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten zu bewerben, welche eine Vorauswahl der Kandidatinnen und Kandidaten treffen wird. Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen entscheidet der EAD bzw. die EK über die Aufnahme der BewerberInnen in eine für den betreffenden Mitgliedsstaat angelegte Datenbank, aus welcher die EU-Delegationen anschließend die geeigneten BewerberInnen auswählen.

An der Teilnahme zu diesem Auswahlverfahren Interessierte werden daher eingeladen, bis spätestens: 30. JUNI 2015 folgende Bewerbungsunterlagen in elektronischer Form ausschließlich an das BMEIA, Abteilung VII.1, email: abtvii1(at)bmeia.gv.at zu übermitteln:   

  • Ausgefülltes Formular "Application Form" 
  • Motivationsschreiben (in deutscher Sprache)   
  • Tabellarischer Lebenslauf (in deutscher und englischer Sprache)   
  • Kopien aller relevanter Unterlagen (z. B. Zeugnisse, Bestätigungen, etc.) in PDF-Format

Nach einer Vorauswahl auf Basis der übermittelten Unterlagen werden geeignete KandidatInnen zu einem kurzen  Auswahlgespräch in das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten eingeladen.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Österreichische Staatsbürgerschaft.
  • Erfüllung der Verpflichtungen des Wehrgesetzes.
  • Abgeschlossenes Universitäts- oder Fachhochschulstudium auf mindestens Magisterniveau in einem für die Tätigkeit in den Delegationen relevanten Fachgebiet. Hierzu zählen vor allem: Diplomatie, Politikwissenschaften, Wirtschaft, allgemeine Handelspolitik; Presse, Kommunikation und Information; Justiz, Sicherheit, Rechtsstaatlichkeit, institutionelle Entwicklung; Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Fischerei, ländliche Entwicklung, Entwicklungszusammenarbeit.
  • Fähigkeit, im beruflichen Umfeld in den Amtssprachen der GASP und EU-Außenbeziehungen (Englisch und/oder Französisch) zu kommunizieren. Kenntnisse weiterer Sprachen sind von Vorteil.
  • Berufserfahrung ist nicht erforderlich, jedoch werden BewerberInnen, die eine bis zu vierjährige Berufserfahrung vorweisen können (davon höchstens ein Jahr bei EAD, EU Kommission oder anderen EU-Organen), bevorzugt.

Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, dass die KandidatInnen nur EINE Bewerbung abgeben können, entweder für den EAS oder für die EK (Punkt 7 des Formulars). Mehrfachbewerbungen müssen ausnahmslos zurückgewiesen werden.