Auschwitz-Birkenau Stiftung
Österreichs Beitrag zur Auschwitz-Birkenau Stiftung
Österreich leistet Beitrag für die internationale Auschwitz-Birkenau Stiftung in Höhe von 6 Mio. Euro
Der österreichische Ministerrat hat am 1. Februar 2011 einstimmig den gemeinsamen Antrag von Bundeskanzler Werner Faymann, Vizekanzler und Finanzminister Josef Pröll und Außenminister Michael Spindelegger angenommen, welcher die Grundlage für den österreichischen Beitrag zur Erhaltung und dauerhaften Sanierung der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau schafft. Damit kann wie vorgesehen ab 2012 die Überweisung des österreichischen Beitrags in Höhe von 6 Mio. Euro an die internationale Stiftung Auschwitz-Birkenau erfolgen. Im Laufe des Jahres sollen die entsprechenden gesetzgebenden Maßnahmen erfolgen.
Außenminister Michael Spindelegger hatte bereits im Rahmen seines Arbeitsbesuches in Warschau am 3. März 2010 gegenüber seinem Amtskollegen Sikorski und Staatssekretär Bartoszewski die österreichische Beteiligung an der internationalen Auschwitz-Birkenau Stiftung angekündigt. Österreich komme damit seiner Verpflichtung aus der Geschichte nach, so Spindelegger.
Wie der Regierungsbeschluss betont, ist die Gedenkstätte der bedeutendste internationale Ort der Erinnerung an die Shoah am Ort eines ehemaligen Vernichtungslagers. Ihre Erhaltung für die Nachwelt ist daher auch für Österreich von überragender Bedeutung. Unter den bisher angekündigten Beiträgen zur internationalen Stiftung Auschwitz-Birkenau reiht sich der österreichische nach jenen von Deutschland (60 Mio. Euro) und den USA (15 Mio. Dollar) ein.
